Spam

Im Augenblick ist der Wurm drin. Der Blog war wieder einmal für einige Tage verschwunden. Doch anstatt Panik zu kriegen oder Hektisch zu werden, habe ich versucht Ruhe zu bewahren und der Sache auf den Grund zu gehen. Immer gleich die Hotline anrufen wenn es Probleme gibt? Nein – es musste auch für mich eine Möglichkeit geben das Problem zu lösen.

Auf der Blog Seite war nur ein Text – mehr nicht. Den habe ich mir kopiert und bei Google eingegeben. Kurz darauf kamen die ersten Ergebnisse. Zusammen gefasst ergab sich für mich folgendes. Der Blog war einer Invasion von Spams ausgesetzt gewesen und deswegen hat der Betreiber die Seite für ein paar Tage abgeschaltet. Etwas später im Text tauchte der Hinweis auf, das sich dieser Vorgang immer dann wiederholt wenn der Angriff auf den Blog wiederholt auf tritt.

Heute war der Blog wieder im Netz! Sofort wurden von mir einige Änderungen vorgenommen die es den Verteilern von Spam schwerer machen bei mir Schaden anzurichten. Es gibt 17.488 Kommentare zu löschen, die hauptsächlich aus Osteuropa kommen.

Nachfolgend die Begriffs Erklärung von Wikipedia

Als Spam oder Junk (englisch für ‚Abfall‘ oder ‚Plunder‘) werden unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten (Informationen) bezeichnet, die dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und häufig  werbenden Inhalt  enthalten. Dieser Vorgang wird Spamming oder Spammen genannt, der Verursacher Spammer.

Die von Monty Python besungene Konserve

SPAM war ursprünglich ein Markenname für Dosenfleisch, der bereits 1936 entstanden ist aus SPiced hAM, fälschlicherweise auch Spiced Pork And Meat/hAM oder Specially Prepared Assorted Meat[1] genannt. Während der Rationierung im Krieg war Spam eines der wenigen Nahrungsmittel, die in Großbritannien praktisch überall und unbeschränkt erhältlich waren. Die Omnipräsenz dieses Fleisches, ähnlich wie später die unerwünschten Botschaften (zum Beispiel als E-Mails), förderte die Entwicklung des Begriffs. Als Synonym für eine unnötig häufige Verwendung und Wiederholung wurde der Begriff durch den Spam-Sketch der englischen Comedyserie Monty Python’s Flying Circus geprägt: In einem Café besteht die Speisekarte fast ausschließlich aus Gerichten mit Spam. Jede Erwähnung des Wortes führt erschwerend dazu, dass eine Gruppe Wikinger lauthals ein Lied anstimmt, dessen Text auch fast nur aus dem Wort Spam besteht und so jede normale Kommunikation unmöglich macht. Selbst im Abspann des Films wimmelt es von „spam“.

Die Nutzung des Begriffs Spam im Zusammenhang mit Kommunikation hat ihren Ursprung wahrscheinlich in den Multi User Dungeons, also textbasierten Computer-Rollenspielen für mehrere Mitspieler, in den 1980er Jahren.[2] Dort bezeichnete Spam zunächst nicht Werbung, sondern das von manchen Nutzern praktizierte massenhafte Überschwemmen des Text-Interfaces mit eigenen Botschaften.

In den Zusammenhang mit Werbung wurde das Phänomen Spam zum ersten Mal im Usenet gebracht. Dort bezeichnet man damit mehrfach wiederholte Artikel in den Newsgroups, die substanziell gleich sind oder für dieselbe Dienstleistung werben.

Die erste Spam-E-MAIL wurde wohl am 3. Mai 1978 mit einem Werbeinhalt der Firma DEC versendet, allerdings erst im Jahr 1993 als solche bezeichnet.[3]

Auswirkungen[Spam verursacht im System der weltweiten Kommunikation erheblichen Schaden. Dieser ist vor allem auf die zusätzliche Datenmenge und den Aufwand der damit verbundenen Bearbeitung zurückzuführen.

  • Das Aussortieren und Lesen von Spam kostet Arbeitszeit.
  • Spamfilter müssen beschafft und gewartet werden.
  • Da Unternehmen und Internetdienstanbieter ihre Leitungen typischerweise nicht nach Zeit, sondern nach übertragener Datenmenge abrechnen, entstehen Kosten für jedes Byte Spam, das übertragen wird.
  • Die Bearbeitung der Mails kann zu einem Ausfall oder zu einer Verlangsamung des erwünschten Mailverkehrs führen. Die Kompensation der Belastung erzeugt wiederum Kosten für neue leistungsfähigere Hardware.
  • Bei Fax-Spam können Kosten durch den Verbrauch von Papier und Tinte beziehungsweise Toner entstehen.

Durch Spam entsteht allein in den USA pro Jahr ein Schaden von 22 Milliarden US-Dollar.[6] Nach einer 2009 erstellten Studie verbrauchen 62 Billionen Spam-Mails jährlich zirka 33 Milliarden Kilowattstunden Energie sowie 100 Milliarden Stunden Arbeitszeit zum Sichten und Löschen der Spam-Mails.[7][8] Demnach macht Spam mittlerweile je nach Schätzung 89[9][10] bis 97 % des gesamten E-Mail-Volumens aus.

Autor: Leander

Ich bin 52 Jahre.Lebe in Bremen und arbeite an der Uni Bremen. Seid 1983 bin ich verheiratet. Eigentlich ist alles ganz normal bei mir Aber dadurch das ich Schwerbehindert bin ist es nicht mehr ganz so normal. Meine Freizeit Aktivitäten sind Politik, Fußball, Sport und natürlich Computer bzw. Internet Dazu kommt unser Kleingarten Ich handel nach dem Motto: Genieße jeden Tag

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