Mengenlehre

Es ist nicht viel was ich in Mathe konnte, aber die Mengenlehre Gefiehl mir. Sie hat Spaß gemacht.. Doch auch davon ist nicht viel über geblieben, doch eine Formel ist mir immer noch geläufig

Minus mal Minus ergibt Plus.

Genauso war es bei mir in den letzten Tagen. Erst dieser heftige Anfall letzte Woche, der mich ziemlich stark beeinträchtigt hat und auch über eine Woche in mir geblieben ist. Also ein klarer Minuspunkt. Gestern war bei mir nur Aufregung angesagt. Die Anfälle die darauf folgten waren nicht gerade lustig, sie haben mich richtig durchgeschüttelt. Das war ein klarer Minuspunkt.

Doch anstatt traurig zu sein, war ich einfach froh und Glücklich. Mit einen mal ging es mir Gut. Das was seit einer Woche in mir bzw. in meinen Schultern tobte, war einfach heraus geschüttelt worden.

Ein klarer Pluspunkt

 

Schattenseiten

Es ist egal wie Positiv das Leben von mir betrachtet wird, es spielt auch keine Rolle ob ich zuversichtlich oder sogar euphorisch bin. Hin und wieder kommen die Schattenseiten meiner Krankheit zu Vorschein. In den meisten Fällen ist es harmlos und wird mit dem Satz.ab getan und somit auch verarbeitet.

„Es ist nun mal so, du bist eben nicht 100 prozentig Gesund – da kannst du nichts machen – da musst du durch“

Diesmal hat es mich schwerwiegender erwischt. Am Mittwoch beim kalten Buffet bahnte hatte ich ein einen Anfall. Um ihn möglichst schnell in den Griff zu bekommen, da der fast volle Teller, in meiner Hand war, ging ich in die Knie und der Anfall schoss in meinen linken Arm wieder zurück bis in die Schulter. „Praktisch“ war mein einziger Gedanke. Das er nicht so wie üblich zu sehen war, das mir auch ganz recht. Denn auf dieser Jubilarveranstaltung der führenden Personen der Unibibliothek wollte ich nicht weiter auffallen.

Doch die Folgen sind nicht unbedingt „Praktisch“, sie sind extrem schmerzhaft. Seit Donnerstag- morgen sind die Schmerzen so wie damals bei meinen Schlüsselbeinbruch. Es ist aber nur eine Verstauchung die sich leider so auswirkt das fast jede Bewegung schmerzhaft ist. Inzwischen ist zwar eine leichte Besserung eingetreten, aber es wird wohl doch noch einige Tage dauern bis wieder alles in Ordnung ist

Spam

Im Augenblick ist der Wurm drin. Der Blog war wieder einmal für einige Tage verschwunden. Doch anstatt Panik zu kriegen oder Hektisch zu werden, habe ich versucht Ruhe zu bewahren und der Sache auf den Grund zu gehen. Immer gleich die Hotline anrufen wenn es Probleme gibt? Nein – es musste auch für mich eine Möglichkeit geben das Problem zu lösen.

Auf der Blog Seite war nur ein Text – mehr nicht. Den habe ich mir kopiert und bei Google eingegeben. Kurz darauf kamen die ersten Ergebnisse. Zusammen gefasst ergab sich für mich folgendes. Der Blog war einer Invasion von Spams ausgesetzt gewesen und deswegen hat der Betreiber die Seite für ein paar Tage abgeschaltet. Etwas später im Text tauchte der Hinweis auf, das sich dieser Vorgang immer dann wiederholt wenn der Angriff auf den Blog wiederholt auf tritt.

Heute war der Blog wieder im Netz! Sofort wurden von mir einige Änderungen vorgenommen die es den Verteilern von Spam schwerer machen bei mir Schaden anzurichten. Es gibt 17.488 Kommentare zu löschen, die hauptsächlich aus Osteuropa kommen.

Nachfolgend die Begriffs Erklärung von Wikipedia

Als Spam oder Junk (englisch für ‚Abfall‘ oder ‚Plunder‘) werden unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten (Informationen) bezeichnet, die dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und häufig  werbenden Inhalt  enthalten. Dieser Vorgang wird Spamming oder Spammen genannt, der Verursacher Spammer.

Die von Monty Python besungene Konserve

SPAM war ursprünglich ein Markenname für Dosenfleisch, der bereits 1936 entstanden ist aus SPiced hAM, fälschlicherweise auch Spiced Pork And Meat/hAM oder Specially Prepared Assorted Meat[1] genannt. Während der Rationierung im Krieg war Spam eines der wenigen Nahrungsmittel, die in Großbritannien praktisch überall und unbeschränkt erhältlich waren. Die Omnipräsenz dieses Fleisches, ähnlich wie später die unerwünschten Botschaften (zum Beispiel als E-Mails), förderte die Entwicklung des Begriffs. Als Synonym für eine unnötig häufige Verwendung und Wiederholung wurde der Begriff durch den Spam-Sketch der englischen Comedyserie Monty Python’s Flying Circus geprägt: In einem Café besteht die Speisekarte fast ausschließlich aus Gerichten mit Spam. Jede Erwähnung des Wortes führt erschwerend dazu, dass eine Gruppe Wikinger lauthals ein Lied anstimmt, dessen Text auch fast nur aus dem Wort Spam besteht und so jede normale Kommunikation unmöglich macht. Selbst im Abspann des Films wimmelt es von „spam“.

Die Nutzung des Begriffs Spam im Zusammenhang mit Kommunikation hat ihren Ursprung wahrscheinlich in den Multi User Dungeons, also textbasierten Computer-Rollenspielen für mehrere Mitspieler, in den 1980er Jahren.[2] Dort bezeichnete Spam zunächst nicht Werbung, sondern das von manchen Nutzern praktizierte massenhafte Überschwemmen des Text-Interfaces mit eigenen Botschaften.

In den Zusammenhang mit Werbung wurde das Phänomen Spam zum ersten Mal im Usenet gebracht. Dort bezeichnet man damit mehrfach wiederholte Artikel in den Newsgroups, die substanziell gleich sind oder für dieselbe Dienstleistung werben.

Die erste Spam-E-MAIL wurde wohl am 3. Mai 1978 mit einem Werbeinhalt der Firma DEC versendet, allerdings erst im Jahr 1993 als solche bezeichnet.[3]

Auswirkungen[Spam verursacht im System der weltweiten Kommunikation erheblichen Schaden. Dieser ist vor allem auf die zusätzliche Datenmenge und den Aufwand der damit verbundenen Bearbeitung zurückzuführen.

  • Das Aussortieren und Lesen von Spam kostet Arbeitszeit.
  • Spamfilter müssen beschafft und gewartet werden.
  • Da Unternehmen und Internetdienstanbieter ihre Leitungen typischerweise nicht nach Zeit, sondern nach übertragener Datenmenge abrechnen, entstehen Kosten für jedes Byte Spam, das übertragen wird.
  • Die Bearbeitung der Mails kann zu einem Ausfall oder zu einer Verlangsamung des erwünschten Mailverkehrs führen. Die Kompensation der Belastung erzeugt wiederum Kosten für neue leistungsfähigere Hardware.
  • Bei Fax-Spam können Kosten durch den Verbrauch von Papier und Tinte beziehungsweise Toner entstehen.

Durch Spam entsteht allein in den USA pro Jahr ein Schaden von 22 Milliarden US-Dollar.[6] Nach einer 2009 erstellten Studie verbrauchen 62 Billionen Spam-Mails jährlich zirka 33 Milliarden Kilowattstunden Energie sowie 100 Milliarden Stunden Arbeitszeit zum Sichten und Löschen der Spam-Mails.[7][8] Demnach macht Spam mittlerweile je nach Schätzung 89[9][10] bis 97 % des gesamten E-Mail-Volumens aus.

Glücklich!

Als ich vor kurzen meine Frau ansah, wurde mir bewusst das mein Leben nur als ein Glücksfall betrachtet werden kann. Auch wenn meine Behinderung mein Leben dominiert, es ändert nichts an der Feststellung.

„Du wirst nie eine Chance haben mal eine Frau zu finden und sie vielleicht sogar auch zu heiraten. Oder kennst Du Behinderte die verheiratet sind?“

Diese nicht gerade ermutigenden Worte bekam ich früher ziemlich oft zu hören. Doch warum soll alles wahr sein was Erwachsene sagen? So fing mein Leben damit an, nur an das zu glauben, was aus meiner Sicht, machbar war.

„Nicht von anderen irritieren lassen “ war einer meiner wichtigsten Leitsätze. Die Ratschläge die man bekommt sind meistens aus der Sichtweise des Ratgebers und dementsprechend Negativ. So verliefen die ersten Jahre nach dem gleichen Schema. Viele haben mich nicht verstanden und noch mehr haben mich für unfähig gehalten. Doch mit fortschreitender Zeit ergab meine widerwillige Haltung einen Sinn. Inzwischen ist fast jeder überzeugt das mein Weg richtig war.

Inzwischen sieht es so aus, wie mein aktuelles Leben ist. (s. tägliche Blog Einträge)

Für mich ist es nichts besonderes, vor allen da ich weiß das es jeder schaffen kann. Es ist mit etwas Anstrengung und Mühe sowie den Glauben an sein selbst gestecktes Ziel, für jeden möglich – auch als Beeinträchtigter, zur arbeitenden Bevölkerung zu gehören, Hobbies nach zu gehen, Freunde zu haben und ein akzeptiertes Mitglied unserer Gesellschaft zu sein. Und  das allerwichtigste. Einen Partner zu haben mit dem man Glücklich ist. Das Optimum ist natürlich über einen längeren Zeitraum verheiratet zu sein und dabei auch GLÜCKLICH zu sein.

Selbst wenn es bei mir mal Phasen gibt in denen nicht alles nach Wunsch verläuft – es gibt für mich keinen Grund zum Klagen sondern eher um zufrieden zu sein. Genau dieses Gefühl wünsche ich jeden, denn es ist für jeden zu erreichen