Archiv für den Monat: Mai 2017

Diät Versuch

Eine Woche Urlaub ist immer ein Glücksspiel in Bezug auf das Wetter. Diesmal war es Sonne pur. Es waren erholsame und fast immer sonnige Tage. Allerdings hat diese ruhige genussvolle Zeit auch Folgen. Mein Gewicht schießt in die Höhe. Am Wochenende war mir danach es mal aus zu probieren, wie es denn wäre, wenn ich weniger essen würde?

Es gab schon bessere Ideen von mir. Die ganze Nacht dominierte ein Hunger Gefühl, das nicht verschwinden wollte. Es war kaum möglich in den Schlaf zu kommen. Und wenn es mir mal gelungen war, ein paar Minuten zu schlafen, dann handelten meine Träume nur von meinen Lieblingsgerichten und besten Essen. Am nächsten Morgen kam es so wie es laut ärztlicher Vorhersage kommen musste. Es stand nicht ein Anfall, sondern  gleich mehrere auf der Tagesordnung. Mir fielen die Worte meines ersten Nervenarztes, aus den siebzigern, wieder ein.

„Sie dürfen nicht zuviel aber vor allen nicht zu wenig Essen und überhaupt nichts essen das muss für sie Tabu sein. Nichts zu essen kann ihr Körper für eine bestimmte Zeit ertragen, ihr Gehirn jedoch nicht. Es fängt an zu streiken und ist dann unberechenbar. Die Folge sind dann vermehrt Epileptische Anfälle.“

Der gute Mann hatte recht. Weniger oder später am Tag essen, ist kein Problem für mich. Aber die radikale Variante und nichts zu essen, das kommt für mich nicht mehr in Frage.

Lieber brauche ich ein paar Monate oder Jahre  mehr um mein Gewicht zu reduzieren,  aber nicht mit einer Diät, dem Wahnsinn mit den Diät Wahn werde ich nicht mit machen.

der Erste

Heute morgen stand ein LKW halb auf dem Gehweg und dem Radweg. Er wollte  ein Gerüst zur Verschönerung diverser Häuser anliefern.

„Es geht schon – ich komme gut vorbei“ war mein Kommentar.

„Sie sind der erste der nicht meckert, bisher haben mich alle die hier vorbei gekommen sind  beschimpft“ entgegnete er darauf.

Gleich am Morgen so freundliche Worte zu hören das tut gut. So beginnen „Glückliche Tage“

Es ist mir unverständlich das jemand der etwas Gutes bewirken will, so Negativ behandelt wird. Dabei wäre es doch so leicht. Man könnte es einfach Positiv sehen.  In ein paar Wochen sind die fast farblosen Häuser wieder mit einer guten Fassade versehen. Dafür hat man auch mal einen Bogen von ein paar Metern um den LKW gerne in Kauf genommen.

Warum immer so Negativ? Es kann doch alles so leicht sein, man muss nur die guten Seiten sehen. Am Mittag war das Gerüst übrigens aufgebaut und der Wagen wieder weg.

Gefährlich

Es ist bei mir tatsächlich so gekommen wie ich es, vor über einen Jahr, als „Horror Szenario“ betrachtet habe. Doch was ist so schlimm daran? Ungewohnt ist es  – aber nicht schlimm geschweige denn traurig. Nahezu alles an Aktivitäten ist von mir eingestellt worden oder wird es in der nächsten Zukunft. Gemessen an dem wie  mein Leben bis vor kurzen war, ist es aber ein Gutes Gefühl, das mich umgibt.

Gefährlich, Riskant oder unvernünftig – das wäre die treffende Beschreibung gewesen. Positiv betrachtet kann man es auch Wagemutig bezeichnen. Nun beginnt ein neues Kapitel.

Ich sehe es als Glücksfall an, das es für noch möglich ist, all das zu erleben was noch auf mich zu kommt in den nächsten Jahren. Alle Gefahrenherde wurden von mir auf ein Minimum beschränkt, wodurch meine Sicht eine ganz andere geworden ist. So ist es mir unverständlich wie unvorsichtig ja Gefährlich mein bisheriges Leben verlaufen ist. Und doch würde ich fast alles wieder so machen. Ja gut die Verkehrsregeln würden von mir nicht immer so missachtet werden, aber ansonsten gäbe es wahrscheinlich keine Unterschiede.

Ohne Risiko kann man nicht zum Erfolg kommen, und mein Leben ist eine Erfolgsgeschichte.

Nun kommt der Zeitpunkt an dem die altersbedingten Schwächen des menschlichen Körpers immer bei mir mehr zum Vorschein kommen. Und die voraus gesagten Schwierigkeiten  meiner Krankheit treten jetzt auch nach und nach verstärkt auf. Aus meiner Sicht ist es aber ein Grund zur Freude und alles als glückliche Fügung zu betrachten.

Gegen das Alter und sein Gebrechen kann man nichts machen,  außer stolz darauf zu sein, das man soviel erleben durfte Und bei meiner Krankheit? Da bin ich einfach Glücklich das viele Prognosen entweder überhaupt nicht wahr geworden oder nur teilweise nach über vierzig Jahren eingetreten sind.

Warum auch immer – das ist mir Heute auf dem Rad durch den Kopf gegangen.

Deswegen ist jeder Tag für mich ein Tag der glücklich und zufrieden genossen werden sollte

Fußball 9/17

Er hat es versucht – so könnte man den Donnerstag Abend  von mir auch beschreiben.

Meine beste Momente waren das warm machen und warm Schießen vor dem Spiel. Es gelang mir den Ball perfekt zu stoppen und ziemlich hart aufs Tor zu schießen. Das Spiel selber habe ich als Torhüter verbracht.

Da ich unglücklich gestürzt und auf den Hinterkopf gefallen war, ist es mir im Augenblick nicht möglich mehr über Fußball zu sagen. Das ganze muss erst einmal von mir verarbeitet werden.

Mein Rücken

So lange mein Gefühl mir ein „leichtes Risiko“ signalisiert, so lange ist  alles ok, denn eine 100% Sicherheit gibt es nie. Aber jetzt ist ein großes Fragezeichen in meinen Innern. Das ist Neu.  Heute Abend weiß ich mehr. Sollte es soweit kommen, das nichts mehr geht – dann ist Heute Abend Schluss mit Fußball.

Der Einschnitt wäre aber so gravierend, das ich mir im Vorfeld schon mehrere Hintertüren eingebaut habe. Eine wäre  das ich für ein paar Wochen aussetze..

Bis dahin werde ich auf die Zähne beißen, in der Hoffnung das sich mein Rücken, der mir im Augenblick starke Probleme bereitet, wieder erholt. Immerhin ist das schon ein paar mal der Fall gewesen und gut gegangen.

Überhaupt mein Rücken! Er wäre für jeden Orthopäden eine Freude, hätte er doch ein Versuchs Objekt und einen Patienten auf Lebenszeit. Es hilft also nichts. Es wird nie wieder besser, also muss ich mir mein Leben Rücken Freundlich gestalten.

Hier ist es wieder, das mir nichts anderes übrig bleibt als Abstriche von lieb gewonnen Aktivitäten zu machen. Was macht das schon?

Hauptsache es geht  mir gut und ich Lebe

Schwarz sehen

In den letzten Tagen waren meine Artikel zwar nicht düster aber sie zeichneten sich auch nicht durch großen Optimismus aus. Sie waren ein Sachstands Bericht meiner aktuellen Situation. Und die ist gerade so das überall Dunkle Wolken auftauchen. Die Gefahr im Augenblick ist das ich nahezu alles „Schwarz sehen“ könnte. Genau das ist es aber was ich vermeiden will.

Positiv – es darf nur Positives Denken zählen. Irgendwann wird es sich als richtig erweisen, das ich mich vom „Schwarz sehen“ nicht anstecken lasse. Es schreibt sich zwar ziemlich leicht es ist aber genau das Gegenteil. Man ist ständig hin und Her gerissen zwischen Pessimismus, dunkler Zukunft sowie  negativen Gedankengut und auf der anderen Seite steht einfach nur das Wort Optimismus  oder Zuversicht.  Und nur das darf am Ende die Oberhand haben.

Aber NEIN ich lasse mich nicht  herunter vom Negativen herunter ziehen. So schwer es auch sein mag, in meiner  Welt wird nur Positiv gedacht.

Fußball 8/17

So langsam nähert sich für mich das Ende meiner Fußball Karriere. So sieht es im Augenblick auf jeden Fall aus. Meine Position als Torwart zögert es noch hinaus, aber ich will mir nichts vor machen, es wird immer schwieriger. Auch wenn ich am Donnerstag nur im Tor stand, bis Sonntag hat mein Körper gebraucht um die Anstrengung zu verarbeiten.

Meine Hoffnung ist nun das es Ausnahme war, letzte Woche. Denn es kamen einige Faktoren zusammen, die es mir nicht leicht gemacht haben. Es war erst das zweite Mal für mich das wir draussen gespielt haben, also Trainings Rückstand, dazu mein leichtes Übergewicht, das ich im Augenblick mit mir herum schleppe  und zu guter letzt, dadurch das die Bälle oft so weit hinter mein Tor flogen, blieb mir nichts anderes übrig als ziemlich oft zu laufen, weil sie auf den hinteren Teil des Rasens gelandet waren.

Erst hatte ich mit dem Gedanken gespielt nicht zu spielen um mich für unseren Hochzeitstag, am Samstag, zu schonen, Doch diese  Woche Donnerstag wird bestimmt alles besser..

Weisheiten LVXXXVII

Ja, es stimmt. Heute bin ich ziemlich nervös und unsicher. Von Anfang an wird es ein Tag an dem meine Vorbereitung auf den Fußball vorbildlich verläuft. So habe ich es mir auf jeden Fall vorgenommen. Wie es am Ende des Tages aussieht – mal sehen.

Auch wenn mein Platz im Tor sein wird, der letzte Donnerstag hat bei mir Spuren hinterlassen. Vernünftig wäre es auf diese Art von Sport zu verzichten, doch wenn man immer das machen würde was andere als Vernünftig ansehen, dann hätte kaum einer die Chance gesund zu werden.

Egal um wen es geht, egal um welche Krankheit es geht. Es ist immer individuell zu betrachten. Jeder muss den  eigenen Weg finden. Der kann auf Verständnis stoßen, oft genug, ist das jedoch das Gegenteil der Fall.

Man muss den  eigenen Weg gehen. Das hört sich so leicht an, in Wirklichkeit ist es aber eine Herausforderung, die jeder nur für sich selbst heraus finden kann.  Dabei kann die Meinung anderer eine Rolle spielen. Entscheidend ist aber das eigene Gefühl. Man muss in den eigenen Körper hinein horchen. Was sagt das eigene Gefühl.

Mir hat man schon vor langer Zeit gesagt das Fußball zu gefährlich für meine Gesundheit sei. Mein Gefühl war anderer Meinung. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem sich mein Gefühl zu ändern scheint. Fast 40 Jahre habe ich gegen den Rat von „Leuten die es gut meinen“ gehandelt und es hat mir gut getan. Es gibt und gab so viele Empfehlungen, die zwar logisch erschienen aber mich nicht voran gebracht sondern zurück geworfen hätten. Damals so wie Heute gab es immer die gleichen Kriterien.

Wie reagiert mein Kopf; mein Gehirn?

Wie gut ist es für mein inneres, für meine Psyche?

Was für negative Folgen kann es haben und sind sie von mir zu bewältigen?

Ist es körperlich von mir zu bewältigen oder stoße  ich an meine Grenzen?

Egal was war, ich habe es für mich und nicht für andere getan.

?????

Ja, so viel Fragezeichen stehen vor dem heutigen Artikel. Was kann ich schreiben? Noch ist mir keine Idee gekommen. Obwohl? vielleicht doch.

Bei mir herrscht im Augenblick eine seltsame Mischung aus Leere und Tatendrang. Mein Problem daran ist, das ich mich auf nichts einstellen kann. Es erfordert jedes Mal ein gehöriges Maß Anstrengung um Aktiv zu sein. Mal fällt es mir spielend leicht, mal ist es extrem schwer und dann gibt es Momente an denen es fast unmöglich ist. Ein paar Tage später fallen mir die selben Dinge leicht.

Warum das so ist? Das ist mir ein Rätsel. Bei meinen Kopf, habe ich es aufgegeben alles genau zu ergründen. Es ist einfach so wie es ist. Mit dieser Unberechenbarkeit geistiger Aktivitäten  müssen fast alle leben, die am Kopf erkrankt sind. Das ist aber ein Übel mit dem man gut leben kann.

Neue Ziele

Ein neues Ziel könnte sein, heraus zu finden, wie viel  Überlebende, mit dieser Krankheit es aus den sechziger Jahren. des letzten Jahrhunderts noch gibt?

Aber ganz ehrlich, was bringt es mir? Nichts!  darum bleibt es beim Spielen der Statistik. Im Grunde genommen ist es egal, ob es Hundert tausende oder nur zehn oder weniger Überlebende aus der Zeit gibt. Mein Leben, meine Gesundheit ist wichtig, nur das ist der Maßstab für mich.

Vor gut einen Jahr habe ich mit einer unvorstellbaren Variante gespielt, nachdem die Politik von mir gerade „ad acta“ gelegt worden war. Kein Gartenvorsitzender mehr und auch sonst keine weiteren Aktivitäten mehr im  Gartenvorstand. Dazu kam noch der Verzicht aufs Fußball spielen und eine Reduzierung der Arbeitszeit. Es waren logische Konsequenzen die notwendig wären um meine Gesundheit, die sich zu der Zeit in einen Tief befand.

Doch es waren nur Gedankenspiele, obwohl mir meine inneres Stimme sagte, das es eine gute Lösung wäre. Heute sieht es so aus: Kein Ehrenamt mehr und beim Fußball rückt der Abschied immer näher zumindest die körperliche Belastung ist um einiges reduziert. Und spätestens am 31.12.2018 ist für mich mit der Arbeit Schluss. All das war für mich vor einen Jahr noch undenbar. Doch genau so werde ich vorgehen.

Eines meiner neuen Ziele ist die Pflege meiner Gesundheit, ihr wird alles unter geordnet. Ein vollkommen neuer Weg ist meine neue Vorgehensweise. Egal was für Aktivitäten ich ausüben werde. Sie werden erst einmal geprüft wie sie meiner Gesundheit gut tun oder ob sie negative Folgen haben können.

Mein neues Ziel ist, so Alt wie möglich werden und möglichst wenig Raubbau an Körper und Geist zu betreiben. Das kann das wird bestimmt ungewohnt und langweilig werden, aber es ist Hilfreich für ein langes Leben wenn ich mal mit allen Konsequenzen an meine Gesundheit denke