Nachwirkungen

Ein paar Wochen später bestätigten sich meine Befürchtungen leider auf dramatische Art und Weise.

Kaum war ich fas auf dem Wege der Besserung zog es mich zu meiner Kaffee runde. Dabei fiel mir lieb gewordener  Gesprächspartner auf. Er hatte seinen rechten Arm in Gips. Das war die unmittelbare Folge eines plötzlich eines  Bremsmanövers der Bahn in dem er saß bzw. stürzte. Also fast so wie bei mir., Nur ein kleiner Unterschied: Meine standhafte Weigerung ins Krankenhaus gebracht zu werden hatte Erfolg. Bei ihm war das etwas anders. Seine Einwände wurden überhört und so landete er bei jungen Assistenzärzten  die ihn auch falsch behandelten indem sie ihm empfahlen seine Medikamente abzusetzen damit er schnell operiert werden kann.  Zwei Tage Tage später ist er gestorben!!

In der gleichen Nacht bin ich zuhause so unglücklich gestürzt, das die Wunden die gerade zu heilen schienen, wieder aufbrachen. Das war und ist immer noch schmerzhaft – ist aber gemessen an Werners Schicksal – Harmlos. Seitdem bin ich aber etwas von der Rolle. Wenn ich nur daran denke, wie es mir ergangen hätte ergehen können. Doch für mich geht nach wie vor die Sonne auf und darüber freue ich mich mehr denn je.

Autor: Leander

Ich bin 52 Jahre.Lebe in Bremen und arbeite an der Uni Bremen. Seid 1983 bin ich verheiratet. Eigentlich ist alles ganz normal bei mir Aber dadurch das ich Schwerbehindert bin ist es nicht mehr ganz so normal. Meine Freizeit Aktivitäten sind Politik, Fußball, Sport und natürlich Computer bzw. Internet Dazu kommt unser Kleingarten Ich handel nach dem Motto: Genieße jeden Tag

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