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Über Leander

Ich bin 52 Jahre.Lebe in Bremen und arbeite an der Uni Bremen. Seid 1983 bin ich verheiratet. Eigentlich ist alles ganz normal bei mir Aber dadurch das ich Schwerbehindert bin ist es nicht mehr ganz so normal. Meine Freizeit Aktivitäten sind Politik, Fußball, Sport und natürlich Computer bzw. Internet Dazu kommt unser Kleingarten Ich handel nach dem Motto: Genieße jeden Tag

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Diesmal nur eine kurze Nachricht. Montag kommt der zweite Teil zum Gehirn. Nach 8 Jahren ist es langsam an der Zeit etwas über dieses Mysterium zu schreiben. Da dieser Artikel auch unter die Haut gehen kann, erscheint er am Wochenanfang.

Bis dahin für alle

Ein schönes Wochenende

Schaltzentale

So schön er auch ist,  unser neuer Garten macht ziemlich viel Arbeit. Heute schmerzen meine Knochen wieder extrem stark. So unangenehm diese Schmerzen auch sind, auf eine gewisse Art und Weise sind sie Bestätigung für mich. Im Gegensatz zu den letzten Jahren, in denen mir körperliche Gartenarbeit Probleme bereitet hat, teilweise sogar unmöglich war, gelingt es mir im Augenblick einfach gut.

Das macht mir Mut für vieles. Vielleicht gelingt es mir ja doch noch einmal den Anschluss beim Fußball zu schaffen? Die Hoffnung ist noch da.  Garantiert wird es mir aber gelingen, eigenständig einen größeren Teich zu bauen. Überhaupt – ich bin zuversichtlich das mir Dinge gelingen werden, die vor einen Jahr noch unmöglich für mich schienen.

Das der Kopf, das Gehirn den Menschen steuert, das ist mir schon länger klar. Aber das die Auswirken so groß sind, das überrascht mich immer wieder. Dadurch das meine Ehrenämter endgültig vorbei sind und jeglicher  Stress von mir abgefallen ist, ergeben sich für mich ungeahnte Möglichkeiten.  Das zeigt mir aber auch wie groß die Auswirkungen auf mein normales Leben waren.  Die Auswirkungen des Gehirns auf den menschlichen Tagesablauf,  sind phänomenal und nicht zu unterschätzen.

Dieses kleine nicht sichtbare und auch nicht zu fühlende Teil des Menschen,  das sich im Kopf befindet ist das Gehirn und  steuert alles und muss dementsprechend gepflegt werden, sonst blockiert es und legt den ganzen Menschen lahm bzw. außer Gefecht. Bis zu einen gewissen Grad kann ,man es strapazieren, ja sogar überstrapazieren, aber man muß auch immer damit rechnen das es zurück schlägt.

Es  ist für mich unverständlich, wie es jahrelang meinen Raubbau ertragen hat, darum gilt jetzt meine ganze Konzentration  der Pflege meines Gehirns.  Meine  Vorgehensweise der letzten Monate und dem was noch vor mir liegt  ist also absolut richtig. Keine Ehrenämter, kein Fußball – einfach Ruhe und Entspannung, Na ja – weniger Hektik, weniger Stress –  reicht auch.

Kurzurlaub

Das war eine Woche Urlaub, wie schon lange nicht mehr. Sie war intensiver als der letzte Sommerurlaub, der immerhin vier Wochen dauerte. In den letzten zehn Tagen, habe ich mich Geistig total abgeschottet. Nicht an die Arbeit gedacht, nicht an die Rente und auch nicht an meinen ehemaligen Gartenverein. Wir haben in unseren Garten gearbeitet und sind hin und wieder Kaffee trinken gegangen. Bei den angenehmen Temperaturen war es dann eher Eiskaffee.  Auf jedenfall Genuss, das hatte absolute Priorität.

So war es mir möglich, vieles von dem Ballast der letzten Jahre zu verarbeiten.  Im Augenblick geht es mir richtig gut.

meine wilden Jahre im Fußball

Dann  gab es tatsächlich zwei Jahre Pause, bis zum Herbst 1983. Dann fragte mich ein Jura Professor  ob ich noch jemanden kennen würde, der in seiner neu gegründeten Studenten Mannschaft mitspielen würde. „Was halten sie von mir?“ war meine mutige Antwort. Er war tatsächlich einverstanden und übertrug mir gleich die Aufsicht und pflege des Balls. Mein Mut wurde unerwartet belohnt. Und so folgten 16 aufregende Jahre.  Es war eine  Zeit der Verletzungen. Es war die Zeit in der mir Tore wie am Fließband gelangen.

Es ist für mich noch Heute unvorstellbar wie schnell ich laufen konnte. Leider hat das auch oft zur Überschätzung meiner Leistungsfähigkeit geführt, was wiederum zu etlichen Verletzungen führte.  1998 war der große Zusammenbruch von mir, der mich zu einer mehr monatigen Pause zwang. Danach ist mir der Anschluss leider nicht mehr gelungen. Die Mitspieler waren zu jung und zu robust geworden. Wieder war eine Pause für mich angesagt

Suche

Nun ist mein Design, meine Startseite fertig. Fast fertig! Es fehlt noch eine Kleinigkeit. Die Funktion „Suche“ fehlt noch, die ausführliche Kalender Funktion wäre schön, ist aber verzichtbar. Es dauert noch ein wenig. Es ist fast so wie mit dem Brief der BFA den ich gerade erhalten habe. Es wird viel gutes für mich angedeutet aber ich brauche Geduld bis alles so ist wie es sein soll.

In mir herrscht gerade ein totales Durcheinander. Da fällt mir das Schreiben schwer, denn in meinen Kopf wirbelt es und hört nicht auf sondern wird immer stärker. Da fällt es mir schwer mich so auf den Blog zu konzentrieren wie er es verdient hätte

Fußball – die Anfänge

Um es vorweg zu nehmen, mein Leben als Fußballer ist vorbei, mein Leben als normaler sportlicher Mensch beginnt

Wie es genau anfing, dafür steht ein Fragezeichen. Doch spätestens seit meinen ersten Fußballschuhen gab es nur einen Gedanken:

„Profi“ was anderes kam für mich nicht in Frage. Doch dieser Gedanke kam erst nach meinen ersten und zugleich letzten Pflichtspielen auf. Bis dahin gab es nur eines für mich. Bei jeder Gelegenheit Fußball spielen, weil es Spaß machte. Es gab keinen Tag ohne Fußball, es war mein Leben. Dann kam der Unfall und alles war vorbei. Alles? Nicht ganz, meine Träume blieben.

Ein paar Monate, nachdem man mich aus dem Krankenhaus entlassen hatte, jagte ich mit der Krüke, auf dem Schulhof, schon wieder hinter dem Flumi, her. Nur kurze Zeit später, es muss im Sommer 69 gewesen sein, als ich Nachbarskindern beim Spielen auf den Bolzplatz zusah. Es dauerte nicht lang und ich war mitten drin.

„Spiel doch mit – steh nicht rum, deine Krüke stört nicht“  So sah die Integration bei uns aus. Ein Jahr später gab es die ersten Versuche ohne meine Gehhilfe – zum Ärger meiner Mutter, denn es gingen etliche Hosen an aufgerissenen Knien kaputt. Nach und nach wurde mein Spielen immer etwas besser. Aber es war noch nicht das was mir vorschwebte.

Durch Zufall ergab es sich so das ich Jugendtrainer wurde. Endlich konnte ich im Verein Fußball spielen. Es war zwar nur im Training und auch nur für kurze Zeit, aber ich hatte ein Teil meines Zieles erreicht. Ein paar Jahre später, 1978 oder 11 Jahre nach dem Unfall, wurde von mir eine Fußball Damenmannschaft gegründet. Das war optimal für mich, denn sie waren alle auf meinen Niveau und als Trainer nahm ich mir die Freiheit heraus bei den Übungs spielen im Training mit zu machen. Irgendwann waren die Damen zu erfolgreich und man hatte mich zum dritten Betreuer degradiert. Den Ruhm die Ehre musste ich anderen überlassen.

Design

Nun ist es soweit, ich habe mich auf ein neues Design festgelegt. Ob es so bleibt? Schwer zu sagen. Auf der einen Seite gefällt es mir, auf der anderen Seite ist es noch gewöhnungsbedürftig.

Wenn man allerdings immer alles gleich machen würde, nie den Mut aufbringen würde Veränderungen vorzunehmen, wahrscheinlich würde ich noch im Rollstuhl sitzen, oder wir würden noch ganz wo anders wohnen. Es gibt so viele Beispiele, sie laufen allesamt auf eines hinaus

Das Leben besteht aus Veränderungen, und wer sich dem nicht stellt, der hinkt irgendwann nur hinterher.

Darum ist mein neues Design „Twenty Sixteen“ ein Design das vor allen für Barriere Freiheit steht

Mein Fußball

Aus aktuellen Anlass kommt ein Mehrteiler über mein Leben als Fußballer. Das wird ein längerer Beitrag, für den man nicht nur mehr als 10 Minuten zum Lesen braucht, sondern der mir noch mehr Schweiß und Gefühle abverlangt als normale Beiträge.

Genau, wie im Beitrag „Weisheiten XXXV“der im Juni 2011 erschien, wird es ein Artikel der mir alles abverlangt. Das kostet Nerven, aber auch Zeit

Gedanken 64

In den letzten Wochen gab es einige Fast – Stürze und jetzt auch einen richtigen Sturz mit dem Fahrrad. Es gibt genügend Ereignisse die bei mir suboptimal verlaufen sind. Das betrifft mich zwar generell aber vor allen in letzter Zeit. Und doch gibt es keinen Grund zum Klagen.

Ich messe meinen Stand, meinen Ausgangspunkt immer an der Zeit im Rollstuhl. Die ersten Tage im Krankenhaus sind für mich der Gradmesser für alle weiteren Ereignisse. Alles was nach der dritten OP im September 1967 kam ist eine Steigerung. Denn von da an wurde alles besser, es ging immer nur aufwärts.. Es gab zwar aber immer wieder Phasen der Rückschritte. Doch die gehören wohl zum Leben dazu.

Und Heute? wo stehe ich? Wie ist meine Weiterentwicklung? Es ist eine Mischung zwischen Gigantisch, unnormal und unglaublich.

Was sind da  schon ein paar Fahrrad stürze ?  oder eine Häufung von Anfällen? Nichts was der Rede wert ist, es ist eher von Glück für mich zu reden.

Bisher ist nichts gravierendes in diesen Jahr passiert und so kann es auch ruhig bleiben. Es ist eben so, sich an vergangenes, an Erreichtes zu erinnern, kann manchmal Hilfreich sein.