Mein Rücken

So lange mein Gefühl mir ein „leichtes Risiko“ signalisiert, so lange ist  alles ok, denn eine 100% Sicherheit gibt es nie. Aber jetzt ist ein großes Fragezeichen in meinen Innern. Das ist Neu.  Heute Abend weiß ich mehr. Sollte es soweit kommen, das nichts mehr geht – dann ist Heute Abend Schluss mit Fußball.

Der Einschnitt wäre aber so gravierend, das ich mir im Vorfeld schon mehrere Hintertüren eingebaut habe. Eine wäre  das ich für ein paar Wochen aussetze..

Bis dahin werde ich auf die Zähne beißen, in der Hoffnung das sich mein Rücken, der mir im Augenblick starke Probleme bereitet, wieder erholt. Immerhin ist das schon ein paar mal der Fall gewesen und gut gegangen.

Überhaupt mein Rücken! Er wäre für jeden Orthopäden eine Freude, hätte er doch ein Versuchs Objekt und einen Patienten auf Lebenszeit. Es hilft also nichts. Es wird nie wieder besser, also muss ich mir mein Leben Rücken Freundlich gestalten.

Hier ist es wieder, das mir nichts anderes übrig bleibt als Abstriche von lieb gewonnen Aktivitäten zu machen. Was macht das schon?

Hauptsache es geht  mir gut und ich Lebe

Schwarz sehen

In den letzten Tagen waren meine Artikel zwar nicht düster aber sie zeichneten sich auch nicht durch großen Optimismus aus. Sie waren ein Sachstands Bericht meiner aktuellen Situation. Und die ist gerade so das überall Dunkle Wolken auftauchen. Die Gefahr im Augenblick ist das ich nahezu alles „Schwarz sehen“ könnte. Genau das ist es aber was ich vermeiden will.

Positiv – es darf nur Positives Denken zählen. Irgendwann wird es sich als richtig erweisen, das ich mich vom „Schwarz sehen“ nicht anstecken lasse. Es schreibt sich zwar ziemlich leicht es ist aber genau das Gegenteil. Man ist ständig hin und Her gerissen zwischen Pessimismus, dunkler Zukunft sowie  negativen Gedankengut und auf der anderen Seite steht einfach nur das Wort Optimismus  oder Zuversicht.  Und nur das darf am Ende die Oberhand haben.

Aber NEIN ich lasse mich nicht  herunter vom Negativen herunter ziehen. So schwer es auch sein mag, in meiner  Welt wird nur Positiv gedacht.

Fußball 8/17

So langsam nähert sich für mich das Ende meiner Fußball Karriere. So sieht es im Augenblick auf jeden Fall aus. Meine Position als Torwart zögert es noch hinaus, aber ich will mir nichts vor machen, es wird immer schwieriger. Auch wenn ich am Donnerstag nur im Tor stand, bis Sonntag hat mein Körper gebraucht um die Anstrengung zu verarbeiten.

Meine Hoffnung ist nun das es Ausnahme war, letzte Woche. Denn es kamen einige Faktoren zusammen, die es mir nicht leicht gemacht haben. Es war erst das zweite Mal für mich das wir draussen gespielt haben, also Trainings Rückstand, dazu mein leichtes Übergewicht, das ich im Augenblick mit mir herum schleppe  und zu guter letzt, dadurch das die Bälle oft so weit hinter mein Tor flogen, blieb mir nichts anderes übrig als ziemlich oft zu laufen, weil sie auf den hinteren Teil des Rasens gelandet waren.

Erst hatte ich mit dem Gedanken gespielt nicht zu spielen um mich für unseren Hochzeitstag, am Samstag, zu schonen, Doch diese  Woche Donnerstag wird bestimmt alles besser..

Weisheiten LVXXXVII

Ja, es stimmt. Heute bin ich ziemlich nervös und unsicher. Von Anfang an wird es ein Tag an dem meine Vorbereitung auf den Fußball vorbildlich verläuft. So habe ich es mir auf jeden Fall vorgenommen. Wie es am Ende des Tages aussieht – mal sehen.

Auch wenn mein Platz im Tor sein wird, der letzte Donnerstag hat bei mir Spuren hinterlassen. Vernünftig wäre es auf diese Art von Sport zu verzichten, doch wenn man immer das machen würde was andere als Vernünftig ansehen, dann hätte kaum einer die Chance gesund zu werden.

Egal um wen es geht, egal um welche Krankheit es geht. Es ist immer individuell zu betrachten. Jeder muss den  eigenen Weg finden. Der kann auf Verständnis stoßen, oft genug, ist das jedoch das Gegenteil der Fall.

Man muss den  eigenen Weg gehen. Das hört sich so leicht an, in Wirklichkeit ist es aber eine Herausforderung, die jeder nur für sich selbst heraus finden kann.  Dabei kann die Meinung anderer eine Rolle spielen. Entscheidend ist aber das eigene Gefühl. Man muss in den eigenen Körper hinein horchen. Was sagt das eigene Gefühl.

Mir hat man schon vor langer Zeit gesagt das Fußball zu gefährlich für meine Gesundheit sei. Mein Gefühl war anderer Meinung. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem sich mein Gefühl zu ändern scheint. Fast 40 Jahre habe ich gegen den Rat von „Leuten die es gut meinen“ gehandelt und es hat mir gut getan. Es gibt und gab so viele Empfehlungen, die zwar logisch erschienen aber mich nicht voran gebracht sondern zurück geworfen hätten. Damals so wie Heute gab es immer die gleichen Kriterien.

Wie reagiert mein Kopf; mein Gehirn?

Wie gut ist es für mein inneres, für meine Psyche?

Was für negative Folgen kann es haben und sind sie von mir zu bewältigen?

Ist es körperlich von mir zu bewältigen oder stoße  ich an meine Grenzen?

Egal was war, ich habe es für mich und nicht für andere getan.

?????

Ja, so viel Fragezeichen stehen vor dem heutigen Artikel. Was kann ich schreiben? Noch ist mir keine Idee gekommen. Obwohl? vielleicht doch.

Bei mir herrscht im Augenblick eine seltsame Mischung aus Leere und Tatendrang. Mein Problem daran ist, das ich mich auf nichts einstellen kann. Es erfordert jedes Mal ein gehöriges Maß Anstrengung um Aktiv zu sein. Mal fällt es mir spielend leicht, mal ist es extrem schwer und dann gibt es Momente an denen es fast unmöglich ist. Ein paar Tage später fallen mir die selben Dinge leicht.

Warum das so ist? Das ist mir ein Rätsel. Bei meinen Kopf, habe ich es aufgegeben alles genau zu ergründen. Es ist einfach so wie es ist. Mit dieser Unberechenbarkeit geistiger Aktivitäten  müssen fast alle leben, die am Kopf erkrankt sind. Das ist aber ein Übel mit dem man gut leben kann.

Neue Ziele

Ein neues Ziel könnte sein, heraus zu finden, wie viel  Überlebende, mit dieser Krankheit es aus den sechziger Jahren. des letzten Jahrhunderts noch gibt?

Aber ganz ehrlich, was bringt es mir? Nichts!  darum bleibt es beim Spielen der Statistik. Im Grunde genommen ist es egal, ob es Hundert tausende oder nur zehn oder weniger Überlebende aus der Zeit gibt. Mein Leben, meine Gesundheit ist wichtig, nur das ist der Maßstab für mich.

Vor gut einen Jahr habe ich mit einer unvorstellbaren Variante gespielt, nachdem die Politik von mir gerade „ad acta“ gelegt worden war. Kein Gartenvorsitzender mehr und auch sonst keine weiteren Aktivitäten mehr im  Gartenvorstand. Dazu kam noch der Verzicht aufs Fußball spielen und eine Reduzierung der Arbeitszeit. Es waren logische Konsequenzen die notwendig wären um meine Gesundheit, die sich zu der Zeit in einen Tief befand.

Doch es waren nur Gedankenspiele, obwohl mir meine inneres Stimme sagte, das es eine gute Lösung wäre. Heute sieht es so aus: Kein Ehrenamt mehr und beim Fußball rückt der Abschied immer näher zumindest die körperliche Belastung ist um einiges reduziert. Und spätestens am 31.12.2018 ist für mich mit der Arbeit Schluss. All das war für mich vor einen Jahr noch undenbar. Doch genau so werde ich vorgehen.

Eines meiner neuen Ziele ist die Pflege meiner Gesundheit, ihr wird alles unter geordnet. Ein vollkommen neuer Weg ist meine neue Vorgehensweise. Egal was für Aktivitäten ich ausüben werde. Sie werden erst einmal geprüft wie sie meiner Gesundheit gut tun oder ob sie negative Folgen haben können.

Mein neues Ziel ist, so Alt wie möglich werden und möglichst wenig Raubbau an Körper und Geist zu betreiben. Das kann das wird bestimmt ungewohnt und langweilig werden, aber es ist Hilfreich für ein langes Leben wenn ich mal mit allen Konsequenzen an meine Gesundheit denke

Fußball 7/17

Gestern ging es auf dem Rasen los. Endlich wieder Freiluft Saison. Meine Vorfreude war riesig. Doch schon nach ein paar Minuten war mir klar: Das wird hart bis unmöglich. Schon nach kurzer Zeit war an normales Laufen nicht zu denken. So ging das auch eine Weile weiter. Nach ca. 60 Minuten ging nichs mehr bei mir. War´s das mit Fußball? Es gab da noch eine Hintertür. Ins Tor. So wechselte ich vom Sturm und viel Bewegung ins Tor mit wenig Bewegung

Dort wird wohl in der nächsten Zeit mein Stammplatz sein. Es sei denn … das der gestrige Tag vom körperlichen eine negative Ausnahme war. Mal sehen wie es Donnerstag sein wird. Man soll die Hoffnung nie aufgeben.

Teil zwei

Es fing alles mit meiner Mutter an, die mir ein paar Daten erzählt hatte

„Deine erste OP hat sieben Stunden gedauert, die entscheidende, zwei Tage später hat sogar Neun Stunden gedauert“ Dazu hat sie immer gruselige Geschichten, über mich erzählt. Für mich zählten da die Aussagen anderer Personen mehr, die ich aber schnell vergaß oder nicht richtig einordnen konnte.

Jahre später kam das Internet und ich konnte mich selber schlau machen um die Aussagen der damaligen Ärzte, des Pflegers oder meiner Krankengymnastin richtig ein zu ordnen.

„Viele Patienten haben die erste OP nicht einmal überstanden, das Du nach zwei Tagen immer noch am Leben warst, das ein großer Erfolg, Das Du sogar nach 3 Monaten gelebt hast, war kaum zu fassen, geschweige denn das du nach 6 Monaten und drei weiteren OPs entlassen worden bist.“  „Es war so kapp das kannst Du dir nicht einmal vorstellen, Du warst der erste der es überlebt hat“

Zitate von von den genannten Personen, die ich in den vergangenen Jahren zu hören bekam,  als ich sie zufällig traf und die meinen Fall immer noch vor Augen hatten..

Jahre später erfuhr ich den normalen Werdegang von Menschen die sich einer OP wegen Gehirnbluten, oder Aneurysma unterziehen mussten.

Kaum Überlebenschancen, deshalb war es bei mir auch so gestaffelt. Aus ein paar Tagen und dann Wochen wurden irgendwann max. Sieben Jahre. Das war die Zeit in der Ärzte von mir gemieden worden sind. So blieben mir diverse Prognosen erspart.

Vor 12 Jahren holte mich die Ungläubigkeit der Ärzte wieder ein. Und vor ein paar Wochen schon wieder. Und es hat sich nichts verändert. Doch – die jüngeren kennen nicht einmal solche Fälle aus der Theorie, die älteren, kommen aus den Staunen nicht raus.

So langsam wird mir klar, wie selten es solche Exemplare wie mich gibt. Aus der theoretischen Sichtweise von Ärzten  kann es mich seit 50 Jahren nicht mehr geben.

Aber damals und auch Heute interessiert es mich nicht was andere denken oder sagen. Für mich zählt das was ich denke, fühle und lebe:

„Das ist mein Leben und das will ich leben um zu genießen, um möglichst viel zu erleben, Egal wie Theorien auch aussehen, sie müssen sich nicht immer bewahrheiten. Dafür kämpfe ich, solange und so gut es geht“

Genau deswegen, ist der 7. August 2017, ein einzigartiger Feiertag für mich.

 

Träumereien

New York City Manhattan panorama
New York City Manhattan panorama

New York – mein ewiger Traum. Diese Stadt einmal live zu sehen, das ist wahrhaftig mein Traum.

Demnächst steht bei mir ein Jubiläum an. 50 Jahre nach meinen Unfall, und immer noch am Leben. Das ist mit Worten schlecht zu beschreiben, so gigantisch ist dieses Erlebnis. Die beste Würdigung für dieses Jubiläum wäre eine Reise nach New York. Aber leider ist das mit soviel Unwägbarkeiten verbunden, das es wohl ein Traum bleiben wird.

Nicht schlimm für mich, denn mir schwebt ein neues Ziel vor. Aber warum ist es mir überhaupt so wichtig diesen Tag zu würdigen?

In den letzten fünfzig Jahren gab es mehrfach, von unterschiedlichsten Beteiligten Geschichten oder Fakten, die ich einfach mal zusammen getragen habe, nachdem man mir zwei mal in den letzten Monaten klar gemacht hat, was für ein Glückskind ich bin.

Irgendwann wurde mir bewusst, das die Ärzte vielleicht sogar Recht haben könnten. Also ließ ich mir die Kommentare, Geschichten und Fakten der letzten Jahre durch den Kopf gehen. Das Ergebnis ist so lang und überwältigend das sprengt Heute den Rahmen, aber Morgen wird alles von mir aufgeführt.

Kalendersprüche

Heute will ich mit einer neuen Rubrik anfangen. Kalendersprüche, vorzugsweise von unbekannten Verfassern.

Freu Dich über jede Stunde die Du bist auf dieser Welt,                                                         freu Dich dass die Sonne aufgeht und auch der Regen fällt.                                          Freue dich an jeden Morgen dass ein neuer Tag beginnt.                                                   Freu Dich an den Frühlingsblumen  und am kalten Winterwind                                               Freue Dich an jeden  Abend das Du ein Zuhause hast.                                                         Freue Dich an schönen Stunden und vergiss die laute Hast.

Verfasser unbekannt