Archiv der Kategorie: Advend

14. Dezember

Wie schon oft erwähnt, es ist die Zeit der Weihnachtsfeiern. Gestern war die große Weihnachtsfeier des Gartenvereins, es war eine gelungene Veranstaltung.

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Am Freitag waren wir Fußballer zusammen. Es war ein ungewöhnlicher aber gemütlicher Ort, ja vielleicht sogar zu gemütlich. Wir saßen in dieser Grillhütte zusammen. Während wir bisher teilweise über 3 Tische und auch über Eck verteilt waren, sah es diesmal anders aus. In der oben abgebildeten Hütte, saßen wir, alle zwölf um  einen runden Tisch, herum. Entlang den Wänden befanden sich Sitzgelegenheiten,  in der Mitte des Raumes war eine Feuerstelle

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Zwischen dem Feuer und der Bank, befand sich ein durchgehender Tisch. Anfangs saßen wir noch warm angezogen herum. Der Tisch war für viele, auch für mich, optimal um  die Brille zu deponieren. Doch spätestens beim Essen war für sie kein Platz mehr. Parallel dazu wurde es aber so heiß für uns, das Pullover, Jacken und Sakko auf der Bank landeten, direkt über oder neben der Brille.

Irgendwann lösten wir uns frohgelaunt auf und fuhren nach Hause. Für uns hieß das 30 Kilometer. Kaum Zuhause, war mein Erschrecken groß. Die Brille war noch in der Grillhütte. Dann kam das was ich immer wieder betone.

Freunde! Ein Leben ohne Freunde ist schwer, es ist kaum möglich. Und was macht mein Freund? Er bietet sich an, am nächsten Tag quer durch Bremen zu fahren um meine Brille zu holen. 60 Kilometer durch den Stadtverkehr und das noch an seinen Hochzeitstag. Das kann ich selbst mit dem Benzingeld kaum wieder gutmachen.  Mir bleibt nur einfach Glücklich zu sein, so selbstlose Menschen zu kennen

13. Dezember

Nur 2 Jahre später, im Februar 1981 folgte schon Tunesien, ganz genau die Küstenstadt SoussetunesienEs war ein Spontan Urlaub, den ich nur für mich gebucht hatte.  Eine ältere Dame erwies sich als meine ständige Begleiterin, was den Vorteil hatte, das mir vieles von Tunesien erklärt wurde, vor allen wurde mir Sousse gezeigt. Dabei wurde mir ständig gesagt, wie ungewöhnlich es sei einen Behinderten Menschen zu sehen und dann noch als Tourist.

Sousse_KasbahGrund genug um soviel wie möglich kennen zu lernen, und Berührungsängste zu verlieren. In der Fremde ging es wirklich am besten. In den Souks ging es mehr als eng zu, dafür war in derSahara Sahara eine unendliche Weite zu spüren. Die alte Dame, hatte mich zu einen Ausritt in der Wüste überreden können. Dieser Dromedar Ritt wird mir auch ständig in Erinnerung bleiben.

 

 

 

12. Dezember

reisen

Es gibt Menschen, die davon ausgehen, das sie aufgrund ihrer Behinderung nicht reisen können. Dieses Denken kam für mich nie infrage. Schon als Jugendlicher war mein Drang in die weite Welt ziemlich ausgeprägt. Warum sollen mir nicht die gleichen Rechte zustehen? Leider denken nur die wenigsten so.  Deswegen kommt eine kleine Zusammenfassung über meine bisher besuchten Ziele.

Karte_Tschechische_Republik

Prag oder die damalige Tschechoslowakei war mein erster Auslandsurlaub.  Es war ein Traum. Seitdem weiß ich wie schön andere Länder sein können, wie sehr man von diesen Erlebnissen profitiert, denn diese Bilder sind unvergesslich. Dafür lohnt es sich auch Strapazen in Kauf zu nehmen.

Ein paar Jahre später folgte Ibiza, die Partyinsel – mein erster Flug, mit einer Spantax, dem Problemflieger siebziger Jahre. Kein Flugzeug war so oft in Unfälle verwickelt wie diese Flotte, die 1982 ihren Betrieb einstellen mußte spantax

ibiza

Von Ibiza selber haben wir nicht viel gesehen, dafür kannten wir nach 6 Nächten etliche Discotheken

ibizza -disco

 

11. Dezember

 

weihnachtsfeierBei der SPD, auf der Arbeit oder im Gartenverein, überall sind Wweihnachtsfeiern angesagt.  Das ist schön und macht auch Freude. Aber wenn meine Mannschaft zusammenkommt, wenn wir unseren Jahresabschluss feiern. Das ist meine persönliche Weihnachtsfeier. Hier kann gelacht werden, hier können Späße gemacht werden, die nur unter Freunden möglich sind

weihnachten

10.Dezember

Ich kann mein Glück noch nicht fassen. Es ist wieder möglich Bilder in meine Texte einzubauen. Das es wieder möglich ist, liegt daran das es vielen Bloggern weltweit ergangen wie mir.  Ihr Aufschrei, ihre Beschwerden waren so groß das sich die großen Suchmaschinen genötigt fühlten ihre Bildersuche dem anzupassen. Auch Yahoo hat inzwischen reagiert.

glueckMeine Schlussfolgerung daraus ist ganz einfach. Man ist nie allein, es gibt immer Gleichgesinnte die genauso betroffen sind. Wenn man  das  verinnerlicht hat, ist es viel leichter für einen gewissen Zeitraum  Ungemach zu ertragen. Denn man weiß ja auch das bald wieder Besserung eintritt.

9.Dezember

Die Weihnachtsfeier der SPD war ein Morgen der Fragen.  Natürlich war es auch ein geselliger Morgen, aber aus dem angekündigten  Brunch wurde ein Mittagessen auf nüchternen Magen. So gut das Essen auch war, mir fehlte der süße Untergrund. Keine Brötchen, keine Marmelade, nur lauwarmer Kaffee. Stattdessen ein Essen bei dem es an nichts fehlte.

Gegen Ende der Veranstaltung wurde mir eine Frage von einflussreichen Mitgliedern des Vorstands gestellt auf die ich erst Ende des Monats eingehen will, denn sie beschäftigt mich ziemlich. Ausser das ich mich geehrt fühle möchte ich noch nichts dazu sagen.

Besser war da schon die Frage an meine Frau und mich nach dem Geheimnis unserer langen und wahrscheinlich guten Ehe, die wir von einen jungen Ehepaar gestellt bekamen. Nach einer kurzen Überlegung antwortete meine Frau mit mir fast das gleiche.

Dabei stellten wir fest das wir für uns eine zufriedene Ehe führen. Aus der Sicht von anderen mag das vielleicht anders aussehen, aber entscheidend ist wie das jeweilige Ehepaar sich fühlt. Da wir uns als ein durchschnittliches Paar betrachten, konnten wir beruhigt Erfahrungswerte wiedergeben.  Die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst

Jeder sollte dem anderen seinen Freiraum geben, das ist der wichtigste Punkt, dabei konnten wir beruhigt auf die jährlichen sechs Wochen Abwesenheit meiner Frau verweisen, oder meine Fahrradtouren die immer  um die 16 Tage betrugen. Man darf eines nie vergessen. Jeder  Mensch hat seine eigene Persönlichkeit. Davon gibt er einen Teil zugunsten der Ehegemeinschaft auf. Ob es das ultimative Rezept für eine gute Ehe ist, können wir nicht beurteilen. Wir haben es bisher förderlich empfunden

jeder sollte dem Partner die Möglichkeit geben sich seinen Hobbys widmen zu können

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Das man vieles  gemeinsam machen sollte ist aber Voraussetzung für eine gute Zweisamkeit.

7. Dezember

Es gibt schon wieder eine Änderung meines Untertitels.  Nach Leanders Weisheiten-aus dem Leben eines Behinderten

wurde bekanntlich  Leanders Weisheiten – Mein Leben nach dem Gehirnbluten.

Während der erste Untertitel mir zwar nicht 100% zusagte, war er doch lange Jahre war er akzebtabel für mich. Der neue Untertitel, mein Leben nach dem Gehirnbluten, wirkte doch etwas martialisch auf mich.  Kriegerisch und furchteinflößend ist die genaue Definition im Duden dafür. Genauso erschien mir der Titel auch nach einer Weile. Auch wenn sowohl der erste und auch der zweite Untertitel nüchtern betrachtet,  zutrifft. Beide haben einen Beigeschmack für mich. Beide Mal läuft auf es auf etwas hinaus was ich unbedingt vermeiden will.  Der arme Behinderte – der hat Mitleid verdient. Leider ist mir das erst das erst jetzt aufgefallen.

Darum ist der neue Untertitel.

lächeln

Ein Leben voller Freude und Zuversicht.

6. Dezember

Santa-Claus

Heute ist Nikolaus

Er meint es nur nicht gut mit mir. Wobei das Ansichtssache ist. Früh aufstehen war Heute bei uns angesagt. Schon um 10. Uhr hieß es raus aus dem Bett.  Wir waren für 11.30  Uhr zur Weihnachtsfeier unseres SPD Ortsvereins eingeladen.

Es war zwar ein schöner Vormittag, aber er passte nicht zu unseren Rhytmus.  Positiv waren dagegen die vielen Gespräche die ich führen konnte.

5. Dezember

Um 7.14 fährt unser Zug nach Nürnberg schon los. Gegen Mitternacht sind wir wieder in Bremen.Christkindelmarkt

Die Fahrt führt uns direkt von Bremen, mit dem ICE nach Nürnberg.  Es wird ein anstrengender Tag, aber wir kennen dann wieder einen Weihnachtsmarkt mehr. Nach Lübeck, Oldenburg, Bremerhaven, Hannover, Berlin und Hamburg steht dann auch der bekannteste Weihnachtsmarkt auf unserer Liste.

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4. Dezember

Fußball 32 +33/15

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Auch wenn wir nicht mehr die jüngsten sind, dieser Ball ist wahrscheinlich noch älter als wir. Und doch macht uns der Sport jung. Vor 14 Tagen habe ich mich zwar ziemlich alt gefühlt, dafür war es Gestern umso besser.

Für mich war wieder einmal wichtig, das mein Reaktionsvermögen stimmte und meine Kondition für 90 Minuten ohne Pause reichte. So manches Mal flog mir der Ball rechts oder links am Kopf vorbei. Aber inzwischen sehe ich schon an der Körperhaltung meiner Gegner wo der Ball hingehen könnte, niedrig oder hoch, das sind für mich die wichtigen Kriterien.

Da wir nur 8 Mann waren, haben wir ausnahmsweise, ohne Pause alle 90 Minuten gespielt. Für mich war es bewundernswert wie alle durchgehalten haben. Gestern Abend gab es nur dynamische Spieler, die allesamt jung wirkten.