Belohnt

Ob es sich auszahlt, immer an das Gute zu glauben?

Schwer zu sagen, das sieht jeder anders. Für mich zählt immer nur das positive Denken. Auf jeden Fall ist es ratsam an das Gute zu glauben, denn die Wende kommt schneller als beim „Negativ Denken“.

So ergeht es mir im Augenblick. Gestern noch bin ich im Garten gestürzt, zum Glück war es harmlos. Heute bahnt sich ein positiver Lauf an. Dinge die mir vor kurzen noch Kopfzerbrechen bereitet haben, erledigen sich von selbst, es gelingt mir vieles was noch vor ein paar Tagen unmöglich erschien und morgen beginnt mein Urlaub.

Nun versuche ich dieses gute Gefühl zu konservieren. Das gelingt natürlich nicht immer. Aber mit gebremster Euphorie versuche ich dieses angenehme Gefühl so lange es geht aufrecht zu halten.

Und deswegen gönne ich mir Heute keinen Nachmittag im Garten, sondern einen Eisbecher an der Weser.

Fluch oder Sonnenschein

Wieso „Sonnenschein“ ?

Ganz einfach. Die letzten Tage sind nicht optimal verlaufen. Es ist fast so als ob ein Fluch über meiner Gesundheit liegt. Doch all das Negative versuche ich auszublenden und konzentriere mich lieber auf das angenehme. Und das ist im Augenblick der Sonnenschein. Es ist besser sich auf das Angenehme zu konzentrieren als ständig negative Gedanken zu haben und dann folgerichtig in ein dunkles Loch zu fallen.

Unbehagen

Es kam schon einiges zusammen  in den letzten Wochen. Darunter war vieles so das es nicht   wert war darüber zu schreiben. Genau genommen war es eine problematische Zeit. Erst erwies sich mein Sturz schwerwiegender als gedacht, und als ich wieder in der Lage war etwas zu schreiben unterlief mir ein Fehler und der Zugang zum Blog war für mich nicht mehr möglich.

Inzwischen kann ich meine Hand  wieder gut bewegen. Das größte Unheil ist überwunden, dachte ich zumindest. Bis Gestern. Da gab es wieder einen Fahrrad sturz für mich. Es war nichts schlimmes. Ich hatte, im Stehen, einfach die Balance verloren  weil ich mich nach links umgesehen hatte. Mein gesundheitlicher Absturz geht also weiter.

Doch es gab auch Gutes, und genau das macht mir Mut.  Im Zuge der Verletzung musste ich einige Untersuchungen über mich ergehen lassen, Vor einer Woche  fand die letzte statt. Um kurz zu machen. Sie fielen alle Gut aus.

Freude oder überfrierende Nässe

Nein!! Ich habe keinen  grossen Schaden genommen. Aber manche Dinge passieren einfach – da hat meine keine Chance. So war es auch bei mir an dem Morgen. Die erste und zweite Straße war einwandfrei zu befahren. Bei der dritten Straße war eszwar phasenweise etwas feucht aber das war kein Problem für mich. Als alle Gefahr scheinbar hinter mir lag, war ich eine Sekunde unkonzentriert, sonst hätte ich gesehen das eine ca. zwei Meter breite minimale Eisschicht auf dem Radweg war. So rutschte mein Rad einfach nach rechts weg und um Schlimmeres zu verhindern versuchte ich mich der Hand ab zu stützen. Der Aufprall war aber so heftig das meine Augenbraue den Sturz abgefedert hat und meine Hand genauer mein kleiner Finger noch Schlimmeres verhindern konnten.

Zum Glück kamen gleich Anwohner vorbei um mir zu helfen. Eigentlich wollte ich gleich weiter zur Arbeit, doch sie bestanden auf einen Krankenwagen.  Da ich zu schwach war, musste ich alles über mich ergehen lassen. Die Sanitäter wischten mir das Blut erst einmal weg  und später im Krankenhaus kam noch ein Verband dazu.

 

Tags darauf wurde meine rechte Hand noch geröngt. Dabei wurde ein Bruch an meinen kleinen Finger diagnostiziert. Da mich der Chirug vom letzten Mal her noch kannte, hat er darauf verzichtet mein Hand in Gips zu legen. Er hat nur den Rigfinger mit dem kleinen Finger getapet, was  zur Folge hat das mir nur noch drei Finger zur Verfügung stehen.

Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und kann auch wieder am PC sitzen. Auch wenn es nur nach einer Kleinikeit aussieht, vom Anziehen bis zum Zähne putzen, ohne Hilfe wäre ich aufgeschmissen.

Nun wäre der Vorfall für viele ein Grund sich zu ärgern oder verzweifelt zu sein. Das gilt nicht für mich. Es hätte auch anders kommen können, immerhin ist meine Schürfwunde am Kopf direkt an der Nahtstelle zu meiner Plastiklplatte im Kopf. Es ist aber noch einmal gut gegangen. Die nornalerweise in Frage kommenden Folgen werden von mir lieber ignoriert. Deswegen zählt für mich nur der positiuve Ausgang dieses Unfalls.

Für mich gibt es keinen Bick zurück. Passiert ist passiert, es zählt nur noch der Blick voraus.

Demnächst wird der Hinweis, im Radio, auf überfrierende Nässe von mir ernst genommen.

 

2018

So war mein Beitrag für den 23.12.17 gedacht. Doch so wie die letzten Tage des Jahres waren, das war nicht schön und auch nicht erzählenswert, denn hier soll überwiegend Positives stehen und das war bei mir in den letzten Tagen des alten Jahres nicht der Fall. Doch mein Blick geht wieder nach vorne und optimistisch in die Zukunft.

Was war, das war – nun haben wir 2018 und alles wird gut.

Ob das ausreicht?  Wahrscheinlich nicht. Aber Positives Denken gepaart mit dem Glauben an die eigenen Stärken kann viel ausmachen um gut voran zu kommen. Ein schlechtes Jahr kann man immer wieder mal haben – aber zwei hintereinander  – das ist seltener der Fall

Schnee

Am Wochenende hat es etwas geschneit. Für Norddeutsche Verhältnisse war es sogar viel. Um sicher zu gehen bin ich am Montag mit der Straßenbahn zur Arbeit gefahren. Eigentlich eine gute Idee, so war die Verletzungsgefahr nicht gegeben, als wenn ich mit dem Rad unterwegs wäre. Doch es kam wieder einmal ganz anders. Es gibt einen Weg der nicht gestreut oder geräumt wird wenn es geschneit hat. Das sind die 800 Meter von der Bahn zur Bibliothek.

Dementsprechend Glatt war er auch. Es war eine Kraftanstrengung mit Folgen. Seitdem plagt mich ein Muskelkater im Hüftbereich, der mir das Gehen schwer fallen lässt. Mein Bewegungsrhythmus ist so eingeschränkt das ich die letzten Tage nur Zuhause verbracht habe.

Talfahrt

Wenns nicht läuft – dann geht alles schief, warum soll das bei mir anders sein? Ist es leider nicht. Da hatte ich am Donnerstag geglaubt aus dem „Tal der Tränen“ heraus zu sein, doch schon am Samstag war es vorbei damit. Und sportlich kam Gestern noch ein Tiefschlag dazu.

Sowohl bei Werder als auch bei mir ist gerade eine Talfahrt angesagt. Doch eines gilt für Werder und  auch für mich. Aufgeben kommt nicht in Frage.. Mag  der Weg zum besseren auch steinig und hart sein, wer an sich und seine Fähigkeiten glaubt, wird sich auch erfolgreich durch setzen.

Nachdem mein PC wieder den Geist aufgegeben hatte, war ich zwar wenig begeistert, aber den Kopf hängen lassen wollte ich auch nicht. Vielleicht verlief der Sonntag etwas unmotiviert ab, das war aber schon alles. „Irgendwie wird es schon gut für mich sein“ war mein Denken.  Am Ende des Tages erschien es mir für meine innere Ruhe sinnvoll. Ich habe an dem Tag viel entspannt und bin somit voller Tatendrang…

Soviel muss dann doch nicht sein, aber genug um die PC Probleme zu vergessen und hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.  „Alles wird Gut“

Genau auf diesen Satz lässt sich aufbauen. Wann und wie? ist für mich die große Frage, aber negativ Denken kommt in meinen Wortschatz nicht vor.

Freimarkt 2017

Vorweg – ich fühle mich bestens, mein Gesundheitszustand ist gut. Und doch ist ein ängstliches Gefühl in mir. Der Freimarkt beginnt Heute.. Das Wetter ist sonnig und trocken. Wenn heute Nacht um ca. 22.00 Uhr das Feuerwerk beginnt dürfte der Markt überfüllt sein. Früher war das kein Problem für mich, doch die Lage hat sich etwas verändert. Längeres Gehen ist nur noch mit dem Stock möglich und langes Stehen auf einen Fleck fällt mir auch immer schwerer. Keine rosigen Aussichten – und doch werde ich es versuchen. 

Das Risiko eines Sturzes ist zwar groß weil mir immer jemand gegen den Stock hauen kann. ein ungewolltes Berühren reicht um mich aus der Balance zu bringen, und wer weiß wie lange meine Kräfte reichen.

Aber genau darin liegt auch der Reiz. Die eigenen Grenzen herausfinden und meine Belastbarkeit testen.Es wird bestimmt gut für mich ausgehen. Da es jedoch das erste Mal für mich ist, gibt es keine Erfahrungswerte und es ist ungewiss was auf mich zu kommt. Die einzige Variante die mir bleibt ist der Glaube an das Gute, an das Gelingen.  

  

Donnerstag

Es ist Donnerstag, das  Wochenende steht vor der Tür. Egal was die Woche gebracht hat, es

ist Grund genug um froh und und zufrieden zu sein. Alles schwere wird vergessen und der Blick kann wieder nach vorne gerichtet werden.