Hupen

Letzte Woche Samstag, als wir vom Garten nach Hause fuhren, überholte mich ein Auto, und hupte dabei so kräftig das ich mich erschrak und mein linker Fuß von der Pedale rutschte. Der nächste Schrecken folgte sofort. Ich musste schnell reagieren, sonst.. würde ich stürzen. Das war mir sofort klar. Denn der linke Fuß würde die Pedale blockieren und ich würde über den Lenker nach vorne fliegen. Eine schmerzhafte und blutige Angelegenheit lag vor mir.  Innerhalb von Sekunden Bruchteilen spielten sich vor meinen Augen viele blutige Stürze ab. Zum Glück konnte ich schnell und richtig reagieren.

Wenn die Erfahrungen auch nicht die besten waren. Diesmal konnte ich die richtigen Schlüsse daraus ziehen und habe alles Gut und Heile überstehen.  Den Rest des Tages fuhren wir einfach zum Genießen irgendwo hin. Der Sonntag war ok aber am Montag morgen schlug mein Kopf zurück und legte mich vollkommen flach. Kein Hunger, kein Durst dafür aber umso heftiger  geschwitzt und nur müde.

Am Mittwoch klärte mich meine Ärztin auf. Dieses Erlebnis hatte ein traumatisches Gefühl in meinen Kopf ausgelöst und brächte noch ein paar Tage um es zu verarbeiten.

Seit Sonntag bin ich wieder fit.

Umzug

Auf der Arbeit steht demnächst ein Umzug für uns an. Wie das mal so ist, kommen Veränderungen  auf uns zu. Es sollen jedoch keine positiven, sondern nur negative  auf uns zukommen.  Es sei denn — wir wehren uns. Auch da ist die Chance nicht groß , aber man soll  nie aufgeben.

Genau das ist mein  Motto und deswegen kämpfe ich und habe meine Kollegen damit  angesteckt.  Wenn alles gut geht, haben sich nicht die Vorgesetzten sondern die normalen einfachen Angestellten durchgesetzt.

Wenn es gelingt dann haben wir uns mit einer List durchgesetzt. Was das genau ist werde ich im September schreiben wenn alles überstanden ist. Jetzt gibt es nur eines was stimmt. Man soll sich nicht  alles gefallen lassen. Jeder hat die Chance sich zu wehren. Man muss nur den Mut haben,es in die Tat um zu setzen.

Aufgabe?

NEIN!

das kommt für mich nicht in Frage. Diesmal hatte mich mein Blog, wieder einmal, geärgert. Mir wurde der Zugang verweigert. X-mal habe ich es versucht. Immer wieder tauchte etwas neues auf. Der Fehler geht wahrscheinlich auf eine falsche Aktivität beim Gestalten eines neuen Design zurück. Die Folge war das keiner den Blog sehen konnte.  Aber ich habe nicht aufgegeben den Fehler heraus zu finden. Und jetzt ist und bleibt alles gut. Optisch werde ich so schnell nichts verändern. Lieber bleibt das alte erhalten, als das mir ständig Fehler unterlaufen.

Eine Weisheit hat sich mal wieder bestätigt. Aufgeben, auch wenn es noch so hoffnungslos aussieht, ist die schlechteste Lösung

Fortschritte

Im Augenblick befinde ich mich in einer Art Hochgefühl. Während es im letzten Jahr ständig und in rasten Tempo abwärts ging und in diesen Jahr auch nicht besser wurde, gibt es jetzt Fortschritte.

Na ja, Fortschritt ist relativ. Dinge die für mich, bis vor kurzen, als normal und selbstverständlich schienen, waren zwischendurch in weite Ferne gerückt. So ist jede Kleinigkeit die mich voran bringt ein Erfolg.Auch wenn es nur Millimeter sind. Es ist jedesmal ein Grund zur Freude und ein Schritt vorwärts. So ist es ein Erfolg meiner Frau im Garten geholfen zu haben, denn es ist mir gelungen über eine langen Zeitraum das Kabel für den Rasenmäher zu halten, ohne mich dabei hinsetzen zu müssen. Es gibt soviel Dinge die mich, im Augenblick, voran bringen. Das ist Freude und Motivation zugleich. Es erinnert mich stark an die Zeit als ich aus dem Krankenhaus kam und alles Neu lernen musste. Eines galt jedoch damals wie Heute.. Es gibt keinen Fortschritt ohne Geduld. Ruhe bewahren ist die oberste Maxime.

 

Belohnt

Ob es sich auszahlt, immer an das Gute zu glauben?

Schwer zu sagen, das sieht jeder anders. Für mich zählt immer nur das positive Denken. Auf jeden Fall ist es ratsam an das Gute zu glauben, denn die Wende kommt schneller als beim „Negativ Denken“.

So ergeht es mir im Augenblick. Gestern noch bin ich im Garten gestürzt, zum Glück war es harmlos. Heute bahnt sich ein positiver Lauf an. Dinge die mir vor kurzen noch Kopfzerbrechen bereitet haben, erledigen sich von selbst, es gelingt mir vieles was noch vor ein paar Tagen unmöglich erschien und morgen beginnt mein Urlaub.

Nun versuche ich dieses gute Gefühl zu konservieren. Das gelingt natürlich nicht immer. Aber mit gebremster Euphorie versuche ich dieses angenehme Gefühl so lange es geht aufrecht zu halten.

Und deswegen gönne ich mir Heute keinen Nachmittag im Garten, sondern einen Eisbecher an der Weser.

Fluch oder Sonnenschein

Wieso „Sonnenschein“ ?

Ganz einfach. Die letzten Tage sind nicht optimal verlaufen. Es ist fast so als ob ein Fluch über meiner Gesundheit liegt. Doch all das Negative versuche ich auszublenden und konzentriere mich lieber auf das angenehme. Und das ist im Augenblick der Sonnenschein. Es ist besser sich auf das Angenehme zu konzentrieren als ständig negative Gedanken zu haben und dann folgerichtig in ein dunkles Loch zu fallen.

Unbehagen

Es kam schon einiges zusammen  in den letzten Wochen. Darunter war vieles so das es nicht   wert war darüber zu schreiben. Genau genommen war es eine problematische Zeit. Erst erwies sich mein Sturz schwerwiegender als gedacht, und als ich wieder in der Lage war etwas zu schreiben unterlief mir ein Fehler und der Zugang zum Blog war für mich nicht mehr möglich.

Inzwischen kann ich meine Hand  wieder gut bewegen. Das größte Unheil ist überwunden, dachte ich zumindest. Bis Gestern. Da gab es wieder einen Fahrrad sturz für mich. Es war nichts schlimmes. Ich hatte, im Stehen, einfach die Balance verloren  weil ich mich nach links umgesehen hatte. Mein gesundheitlicher Absturz geht also weiter.

Doch es gab auch Gutes, und genau das macht mir Mut.  Im Zuge der Verletzung musste ich einige Untersuchungen über mich ergehen lassen, Vor einer Woche  fand die letzte statt. Um kurz zu machen. Sie fielen alle Gut aus.

Freude oder überfrierende Nässe

Nein!! Ich habe keinen  grossen Schaden genommen. Aber manche Dinge passieren einfach – da hat meine keine Chance. So war es auch bei mir an dem Morgen. Die erste und zweite Straße war einwandfrei zu befahren. Bei der dritten Straße war eszwar phasenweise etwas feucht aber das war kein Problem für mich. Als alle Gefahr scheinbar hinter mir lag, war ich eine Sekunde unkonzentriert, sonst hätte ich gesehen das eine ca. zwei Meter breite minimale Eisschicht auf dem Radweg war. So rutschte mein Rad einfach nach rechts weg und um Schlimmeres zu verhindern versuchte ich mich der Hand ab zu stützen. Der Aufprall war aber so heftig das meine Augenbraue den Sturz abgefedert hat und meine Hand genauer mein kleiner Finger noch Schlimmeres verhindern konnten.

Zum Glück kamen gleich Anwohner vorbei um mir zu helfen. Eigentlich wollte ich gleich weiter zur Arbeit, doch sie bestanden auf einen Krankenwagen.  Da ich zu schwach war, musste ich alles über mich ergehen lassen. Die Sanitäter wischten mir das Blut erst einmal weg  und später im Krankenhaus kam noch ein Verband dazu.

 

Tags darauf wurde meine rechte Hand noch geröngt. Dabei wurde ein Bruch an meinen kleinen Finger diagnostiziert. Da mich der Chirug vom letzten Mal her noch kannte, hat er darauf verzichtet mein Hand in Gips zu legen. Er hat nur den Rigfinger mit dem kleinen Finger getapet, was  zur Folge hat das mir nur noch drei Finger zur Verfügung stehen.

Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und kann auch wieder am PC sitzen. Auch wenn es nur nach einer Kleinikeit aussieht, vom Anziehen bis zum Zähne putzen, ohne Hilfe wäre ich aufgeschmissen.

Nun wäre der Vorfall für viele ein Grund sich zu ärgern oder verzweifelt zu sein. Das gilt nicht für mich. Es hätte auch anders kommen können, immerhin ist meine Schürfwunde am Kopf direkt an der Nahtstelle zu meiner Plastiklplatte im Kopf. Es ist aber noch einmal gut gegangen. Die nornalerweise in Frage kommenden Folgen werden von mir lieber ignoriert. Deswegen zählt für mich nur der positiuve Ausgang dieses Unfalls.

Für mich gibt es keinen Bick zurück. Passiert ist passiert, es zählt nur noch der Blick voraus.

Demnächst wird der Hinweis, im Radio, auf überfrierende Nässe von mir ernst genommen.

 

2018

So war mein Beitrag für den 23.12.17 gedacht. Doch so wie die letzten Tage des Jahres waren, das war nicht schön und auch nicht erzählenswert, denn hier soll überwiegend Positives stehen und das war bei mir in den letzten Tagen des alten Jahres nicht der Fall. Doch mein Blick geht wieder nach vorne und optimistisch in die Zukunft.

Was war, das war – nun haben wir 2018 und alles wird gut.

Ob das ausreicht?  Wahrscheinlich nicht. Aber Positives Denken gepaart mit dem Glauben an die eigenen Stärken kann viel ausmachen um gut voran zu kommen. Ein schlechtes Jahr kann man immer wieder mal haben – aber zwei hintereinander  – das ist seltener der Fall