Freude oder überfrierende Nässe

Nein!! Ich habe keinen  grossen Schaden genommen. Aber manche Dinge passieren einfach – da hat meine keine Chance. So war es auch bei mir an dem Morgen. Die erste und zweite Straße war einwandfrei zu befahren. Bei der dritten Straße war eszwar phasenweise etwas feucht aber das war kein Problem für mich. Als alle Gefahr scheinbar hinter mir lag, war ich eine Sekunde unkonzentriert, sonst hätte ich gesehen das eine ca. zwei Meter breite minimale Eisschicht auf dem Radweg war. So rutschte mein Rad einfach nach rechts weg und um Schlimmeres zu verhindern versuchte ich mich der Hand ab zu stützen. Der Aufprall war aber so heftig das meine Augenbraue den Sturz abgefedert hat und meine Hand genauer mein kleiner Finger noch Schlimmeres verhindern konnten.

Zum Glück kamen gleich Anwohner vorbei um mir zu helfen. Eigentlich wollte ich gleich weiter zur Arbeit, doch sie bestanden auf einen Krankenwagen.  Da ich zu schwach war, musste ich alles über mich ergehen lassen. Die Sanitäter wischten mir das Blut erst einmal weg  und später im Krankenhaus kam noch ein Verband dazu.

 

Tags darauf wurde meine rechte Hand noch geröngt. Dabei wurde ein Bruch an meinen kleinen Finger diagnostiziert. Da mich der Chirug vom letzten Mal her noch kannte, hat er darauf verzichtet mein Hand in Gips zu legen. Er hat nur den Rigfinger mit dem kleinen Finger getapet, was  zur Folge hat das mir nur noch drei Finger zur Verfügung stehen.

Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und kann auch wieder am PC sitzen. Auch wenn es nur nach einer Kleinikeit aussieht, vom Anziehen bis zum Zähne putzen, ohne Hilfe wäre ich aufgeschmissen.

Nun wäre der Vorfall für viele ein Grund sich zu ärgern oder verzweifelt zu sein. Das gilt nicht für mich. Es hätte auch anders kommen können, immerhin ist meine Schürfwunde am Kopf direkt an der Nahtstelle zu meiner Plastiklplatte im Kopf. Es ist aber noch einmal gut gegangen. Die nornalerweise in Frage kommenden Folgen werden von mir lieber ignoriert. Deswegen zählt für mich nur der positiuve Ausgang dieses Unfalls.

Für mich gibt es keinen Bick zurück. Passiert ist passiert, es zählt nur noch der Blick voraus.

Demnächst wird der Hinweis, im Radio, auf überfrierende Nässe von mir ernst genommen.

 

2018

So war mein Beitrag für den 23.12.17 gedacht. Doch so wie die letzten Tage des Jahres waren, das war nicht schön und auch nicht erzählenswert, denn hier soll überwiegend Positives stehen und das war bei mir in den letzten Tagen des alten Jahres nicht der Fall. Doch mein Blick geht wieder nach vorne und optimistisch in die Zukunft.

Was war, das war – nun haben wir 2018 und alles wird gut.

Ob das ausreicht?  Wahrscheinlich nicht. Aber Positives Denken gepaart mit dem Glauben an die eigenen Stärken kann viel ausmachen um gut voran zu kommen. Ein schlechtes Jahr kann man immer wieder mal haben – aber zwei hintereinander  – das ist seltener der Fall

Schnee

Am Wochenende hat es etwas geschneit. Für Norddeutsche Verhältnisse war es sogar viel. Um sicher zu gehen bin ich am Montag mit der Straßenbahn zur Arbeit gefahren. Eigentlich eine gute Idee, so war die Verletzungsgefahr nicht gegeben, als wenn ich mit dem Rad unterwegs wäre. Doch es kam wieder einmal ganz anders. Es gibt einen Weg der nicht gestreut oder geräumt wird wenn es geschneit hat. Das sind die 800 Meter von der Bahn zur Bibliothek.

Dementsprechend Glatt war er auch. Es war eine Kraftanstrengung mit Folgen. Seitdem plagt mich ein Muskelkater im Hüftbereich, der mir das Gehen schwer fallen lässt. Mein Bewegungsrhythmus ist so eingeschränkt das ich die letzten Tage nur Zuhause verbracht habe.

Talfahrt

Wenns nicht läuft – dann geht alles schief, warum soll das bei mir anders sein? Ist es leider nicht. Da hatte ich am Donnerstag geglaubt aus dem „Tal der Tränen“ heraus zu sein, doch schon am Samstag war es vorbei damit. Und sportlich kam Gestern noch ein Tiefschlag dazu.

Sowohl bei Werder als auch bei mir ist gerade eine Talfahrt angesagt. Doch eines gilt für Werder und  auch für mich. Aufgeben kommt nicht in Frage.. Mag  der Weg zum besseren auch steinig und hart sein, wer an sich und seine Fähigkeiten glaubt, wird sich auch erfolgreich durch setzen.

Nachdem mein PC wieder den Geist aufgegeben hatte, war ich zwar wenig begeistert, aber den Kopf hängen lassen wollte ich auch nicht. Vielleicht verlief der Sonntag etwas unmotiviert ab, das war aber schon alles. „Irgendwie wird es schon gut für mich sein“ war mein Denken.  Am Ende des Tages erschien es mir für meine innere Ruhe sinnvoll. Ich habe an dem Tag viel entspannt und bin somit voller Tatendrang…

Soviel muss dann doch nicht sein, aber genug um die PC Probleme zu vergessen und hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.  „Alles wird Gut“

Genau auf diesen Satz lässt sich aufbauen. Wann und wie? ist für mich die große Frage, aber negativ Denken kommt in meinen Wortschatz nicht vor.

Freimarkt 2017

Vorweg – ich fühle mich bestens, mein Gesundheitszustand ist gut. Und doch ist ein ängstliches Gefühl in mir. Der Freimarkt beginnt Heute.. Das Wetter ist sonnig und trocken. Wenn heute Nacht um ca. 22.00 Uhr das Feuerwerk beginnt dürfte der Markt überfüllt sein. Früher war das kein Problem für mich, doch die Lage hat sich etwas verändert. Längeres Gehen ist nur noch mit dem Stock möglich und langes Stehen auf einen Fleck fällt mir auch immer schwerer. Keine rosigen Aussichten – und doch werde ich es versuchen. 

Das Risiko eines Sturzes ist zwar groß weil mir immer jemand gegen den Stock hauen kann. ein ungewolltes Berühren reicht um mich aus der Balance zu bringen, und wer weiß wie lange meine Kräfte reichen.

Aber genau darin liegt auch der Reiz. Die eigenen Grenzen herausfinden und meine Belastbarkeit testen.Es wird bestimmt gut für mich ausgehen. Da es jedoch das erste Mal für mich ist, gibt es keine Erfahrungswerte und es ist ungewiss was auf mich zu kommt. Die einzige Variante die mir bleibt ist der Glaube an das Gute, an das Gelingen.  

  

Umstellungen

Es ist Montag, nach der Wahl und in Deutschland ist nichts mehr so wie es einmal war.  Ungefähr so ergeht es mir im Augenblick. Der große Unterschied zwischen mir und der Politik ist aber das ich nicht alle vier Jahre davon rede das man nun doch handeln müsse sondern das mein Handeln sofort erfolgt mein Reden sofort in die Tat umgesetzt wird. Der Gehstock  ist schon eine Umstellung für mich, aber ich setze sie auch konsequent um.

Angefangen hat alles vor drei Jahren als wir umgezogen sind. Anfangs hielt sich meine Begeisterung in Grenzen. Endlich fühlten wir uns wohl und hatten ein schönes Zuhause. Doch zugunsten unserer  Gesundheit waren wir gezwungen zu handeln. Dies haben wir auch schnellst möglich getan und es war ein richtiger Schritt, vor allen für meine Gesundheit. Selbiges Prinzip gilt im  Augenblick für meinen Gehstock. Ähnlich wie bei unseren Umzügen wird es etwas dauern bis ich die Umstellung im Kopf verarbeitet habe.

Doch im Gegensatz zu allen Entscheidungen der letzten Jahre, trägt diese zum sofortigen Wohlergehen bei. Mein Gang wird gerader, meine Hüfte/Kreuz schmerzt überhaupt nicht mehr und das Knie wird entlastet.

In den ganzen Jahren haben mich die Blicke der anderen nicht interessiert, ihre oft merkwürdigen Kommentare wurden genauso ignoriert von mir. Warum soll das diesmal anders sein? Warum soll ich nun meine Vorgehensweise ändern? Es geht um meine Gesundheit und das was ihr gut tut.

Sturm

Die Überschrift war für Mittwoch den 13.9. gedacht. Doch wie so oft im Leben, es kam anders.

An dem Tag bin ich zur Mittagszeit, in der Hauptphase des Sturms mit dem Rad von der Uni nach Hause gefahren und gestürzt, mit dem Hinterkopf aufgeschlagen ins Krankenhaus eingeliefert worden, wo die Wunde genäht wurde.

Doch der Reihe nach. Es war nicht gerade leicht dem starken Wind zu trotzen, es hat Kraft und vor allen Dingen Konzentration gekostet. Aber der Wind wurde von mir bezwungen. Beinahe  hätte ich sagen können: „Was ist schon Windstärke 7 oder in Boen sogar 9? Kein Problem für mich“

Zehn Meter vor dem Ziel bog ich wie gewohnt in unsere Sackgasse hinter dem Haus ein und war erleichtert alles ohne große Probleme geschafft zu haben.  Von mir fiel eine Zentner schwere Last.  Leider hatte ich meine Konzentration ein paar Sekunden oder fünf Meter zu früh herunter gefahren.

Der letzte Windstoß erwischte mich beim geplanten  Absteigen vom vom Rad. Es war so  wie es nicht sein sollte.  Meine Gedanken waren schon in der Wohnung. Der Weg war ja fast beendet, doch leider nur fast. Mit einen mal hörte ich nur meinen Kopf aufschlagen und das Blut strömte. Kurz danach ging es im Krankenwagen Richtung Krankenhaus. Die Folgen des Sturzes waren nicht nur Kopfschmerzen sondern vor allen eine kleine Gehirnerschütterung.  Ein paar Tage ging überhaupt nichts bei mir.

So langsam kommt alles wieder.Doch der Sturz hatte auch was Gutes. Mir ist klar aufgezeigt worden, das man bis zum Ziel kämpfen und voll konzentriert sein muss und sich nicht zu früh freuen darf.