Bremsmanöver

Es war am 27. August, an dem mein Dilemma anfing. Mein Gefühl sagte mir das es mein letzter Arbeitstag gewesen sein könnte und so fuhren wir noch gemütlich Kaffee trinken.  Doch kurz vor unserer Haltestelle musste die Straßenbahn abrupt bremsen. Da wir uns ganz vorne in der Bahn befanden und gerade im Begriff waren auf zu stehen, flog ich im wahrsten Sinne des Wortes durch die Bahn. Dabei kam ich mit meiner linken Seite so unglücklich auf das ich auf den Griff meiner Krücke stürzte.

Ich hätte vor Schmerzen schreien können, blieb aber ruhig.  Auf jeden Fall wollte der Schaffner für mich gleich einen Rettungswagen holen, der mich dann ins Krankenhaus gebracht hätte.

„Nein“ war meine laut vorgetragene Reaktion. „Warum hast Du das gemacht? Krankenhaus ist doch eine gute Sache!  „Ich habe eine Prellung, vielleicht sogar eine starke Prellung“ war meine Antwort um weiter fort zu fahren.    „Die Krankenhäuser stürzen sich im Moment auf jeden Patienten, und da bin ich ein willkommenes Opfer. Nicht wegen meiner aktuellen Schmerzen sondern als Neurologische Ausnahme. Die werden mich sofort untersuchen und Dinge an mir vornehmen die nicht gut für mich wären.“

Viel und nichts

In diesen Tagen ist bei mir einiges los, und doch ist es so als wenn nichts passieren würde. das ist zwar ein Widerspruch und doch trifft es auf die augenblickliche Lage zu. Bei der Rente hat meine Rentenberaterin zum wiederholten Mal nachgefragt. Es passiert etwas(so ist mein Wissensstand) – Nur wann?

Die Festlegung meines Pflege Grades passiert auch demnächst – Nur wann? Wie lange dauert das noch alles bis es auf den Weg ist und wann passiert es? Da hilft nur eines Ruhig bleiben und zuversichtlich nach vorne sehen

Tage

Es gibt Tage, da läuft alles so wie man es sich nicht vorstellen mag, und dann gibt es Tage so wie Heute. Es könnte ein guter Tag werden, zumindest fing er schon mal so an. In der Straßenbahn hat mich eine junge Frau in ein Gespräch verwickelt, was mich über das Treffen vorher gedanklich hinweg brachte.

Es war auch eine nette Begegnung mit einer jungen attraktiven Frau die gerade auf dem Weg zur  Arbeit war und mich noch ansprach. dabei ließ sie ihrer Bewunderung über mein Verhalten freien Lauf. Es wäre eine Kleinigkeit gewesen von mir das noch zu steigern. Aber das wollte ich dann doch nicht, mit meinen Handicap wollte ich nicht angeben.

Doch irgendwie ging mir später noch einmal alles durch den Kopf. Angefangen mit dem 7. August 1967 und dann vor allen die letzten drei Jahre. Da könnte jeder Tag die gleiche Überschrift haben

KÄMPFEN und nicht AUFGEBEN und POSITIV DENKEN

So gesehen tat das Lob der Nachbarin gut, es kam zur rechten Zeit.

Bildergebnis für übermensch

Denn wenn ich eines nicht bin – dann bin ich kein Übermensch.  Aber Zuspruch und Aufmunterung kann jeder vertragen

6.6.19

Für diesen Tag war ein Artikel geplant. Doch dabei ist es dann leider auch geblieben. Dann kamen ein paar Tage auf mich zu die nicht besonders schön waren. Ob es jetzt endlich, zum x-ten Mal besser wird weiß ich nicht aber ich glaube immer noch an das Gute

Aufarbeitung

In den letzten Jahren gab es viele Artikel die von mir angefangen worden sind – aber nicht zu Ende geführt worden sind. Im Augenblick habe ich eine Phase  in der einiges aufgeräumt werden könnte. Zumindest ist  mein Gefühl Heute so. Das  heißt das es mir in den nächsten Tagen gelingen könnte einiges auf zu zu arbeiten. Mal sehen – der Vorsatz ist da. Abwarten ob es mir wirklich gelingt? Denn irgend etwas kommt immer dazwischen. Wichtig ist nur das man sein Ziel nicht aus den Augen verliert.

Cliffhanger

 

Einige Leser bezeichnen meinen Blog oft als Cliffhanger.

Ein Wort das  mir anfangs unbekannt war. Deswegen hier eine Erklärung der Bezeichnung

 

Cliffhanger wird das Abbrechen im spannendsten Moment einer erzählten Geschichte bezeichnet. Typisch ist der Cliffhanger für Fortsetzungsromane sowie Fernsehserien, kommt allerdings auch bei mehrteiligen Kinofilmen zum Einsatz. Wesentlich ist, dass die Handlung sich kurz vorher verdichtet, die Spannung steigt und in ebendiesem Moment abgebrochen und auf eine Fortsetzung verwiesen wird. Das Mittel dient vor allem dazu, den Empfänger (Leser, Zuschauer, Zuhörer) zum Kauf der Fortsetzung oder zum Besuch einer möglichen Folgeveranstaltung zu animieren.

Begriff & Ursprung

Der Begriff stammt aus dem Englischen und lässt sich wortwörtlich mit Klippenhänger übersetzen, also einer Person, die an einem Felsen hängt. Die Übersetzung verweist metaphorisch auf die eigentliche Bedeutung des Wortes. Es geht darum, dass sich die Spannung einer Erzählung stufenartig aufbaut und dann an der spannendsten Stelle abbricht. Derjenige, der die Handlung verfolgt, wird demnach hängen gelassen.


Der Cliffhanger unterbricht die steigende Handlung im spannendsten Moment und verweist auf die Fortsetzung.


Diese Bezeichnung geht auf den Roman A Pair of Blue Eyes von Thomas Hardy, einem englischen Schriftsteller, aus dem Jahr 1873 zurück. Der Roman wurde in mehrere Abschnitte aufgeteilt und in mehreren Episoden in einer Zeitschrift veröffentlicht. Die geneigten Leser mussten sich also stets die neue Ausgabe kaufen, wenn sie den Plot der Erzählung mitverfolgen wollten

Somit endete die Episode an der spannendsten Stelle der Handlung und es blieb für den Leser fraglich, ob Henry Knight in den sicheren Tod stürzen würde oder das Ganze auf ein Happy End zusteuerte. Um das zu erfahren, musste man auf die nächste Ausgabe warten. Dieses Mittel der Kundenbindung war erfolgreich, weshalb andere Autoren begannen, das Prinzip zu kopieren: der Cliffhanger war geboren.

Schnell verbreitete sich das Konzept in anderen Genres, war ein häufiges Mittel der Prosa und wurde dann vor allem im Kino und später in Fernsehserien populär. Zu nennen ist hierbei außerdem das amerikanische Kino der 1930er. In zahlreichen Veranstaltungen wurde vor dem Hauptfilm eine knapp halbstündige Serie gezeigt, die wöchentlich fortgeführt wurde. Diese endete sehr oft mit einem Cliffhanger. Wer nun wissen wollte, wie die Serie weiterging, musste wöchentlich ins Kino gehen, egal welcher Film gezeigt wurde.

Der Begriff steht für eine Handlung, die am Höhepunkt angekommen endet – und viele Fragen offen lässt. Der Cliffhanger ist in Fernsehserien und Soaps ein bewährtes Mittel, um die Zuschauer bei der Stange zu halten und die Einschaltquoten zu sichern. Ursprünglich kommt der Begriff jedoch aus der Literatur. In seinem Roman „A Pair of Blue Eyes“ lässt Thomas Hardy 1873 seinen Helden Henry Knight an einer Klippe baumeln – nur durch ein Grasbüschel noch, an das er sich klammert, mit dem Leben verbunden … Sie ahnen, dass der Held auf unkonventionelle Art gerettet werden wird. Wollen Sie wissen wie? – Sehen Sie, das ist ein Cliffhanger …

Cliffhanger werden in Zeitungs-Fortsetzungsromanen verwendet, aber auch in Romanen der Weltliteratur. Für Krimiautoren gilt: Lassen Sie Ihren Helden hängen, wo immer es geht und so lange wie möglich.

 

Motivation

Auch wenn mein Leben aus Sicht von Medizinern etwas besonderes und einzigartig ist. Ich selber betrachte mich als vollkommen normal und habe nichts besonderes an mir.

So wie es allen Menschen ergeht, so ist es bei mir nichts anderes. Ohne Motivation geht es nicht. Früher war es der Antrieb etwas erreichen zu wollen. Der Erfolg wirkte motivierend für alles was ich gemacht habe.  So kann ich Heute feststellen. Im Sport war ich erfolgreich(auf meinen Niveau)was dazu führte das ich noch  mehr Elan entwickelt habe . Auf die Arbeit traf  das gleiche zu , die Politik folgte mit all ihren Ämtern. Und so war es fast in allen Bereichen.Doch jedesmal war es das gleiche System. Entweder war die Motivation durch den eigenen Erfolg vorhanden oder durch Worte durch Anerkennung der eigenen Leistung

So verhält es sich auch mit  dem Blog Heute.  Nach über zehn Jahren ist  es nicht immer leicht neues zu schreiben. Neues was die Menschen bewegen könnte oder ihnen auch helfen könnte.

So war es Heute eine Wohltat einige  motivierende Kommentare zu finden, die in den letzten Jahren bei mir eingegangen sind und noch nicht richtig von mir bearbeitet worden sind.

Freitag letzter Woche

Jetzt haben wir schon Dienstag. Und erst Heute fällt mir auf was ich am Freitag veröffentlichen wollte und es doch vergessen habe. Wenn ich ehrlich zu mir bin, ist es ein fahrlässiges Verhalten. Wenn ich aber nicht ganz so hart mit mir ins Gericht gehe, dann gibt es genügend Gründe die für mich sprechen.

Es ist eben so wie es jeden hin und wieder passiert. Man nimmt sich etwas vor, will es auch umsetzen aber es kommt etwas dazwischen. Man vergisst es und erst Tage später fällt es auf was man sich vorgenommen hatte. Dann hat man allerdings mehrere Möglichkeiten.

Man tut so als ob man es vergessen hätte und macht gar nichts.                             Oder man holt den geplanten Artikel nach                                                                       oder man schreibt einen neuen Artikel.                                                                        Und dann gibt es noch  die Variante in der man sich auf seine Gesundheit beruft. Aus meiner Sicht ist das leichteste und auch jedesmal glaubhaft. Aber mehr als einmal sollte das nicht vorkommen. In zehn Jahren Blog ist mir das  bestimmt schon mal passiert. Deswegen wird es auch keinen Hinweis von mir auf gesundheitliche Defizite geben.

Ich habe am Freitag schlicht und einfach vergessen und um 23.00 Uhr war es mir zu spät um noch etwas zu schreiben.