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unsicher

Angesichts der vielen negativen Ereignisse von denen man immer wieder hört, ist es mir wichtig auf meine Gesundheit zu achten.

„Wäre er zum Arzt gegangen, hätte er nie diese Probleme bekommen“ Diesen Satz soll man nicht über mich sagen können.  „Zum Glück hat er sich immer durch checken lassen, deswegen ist er so alt geworden“ Dieser Satz gefällt mir besser

Es ist jedesmal das gleiche wenn so eine Untersuchung bevorsteht. Unsicher und Nervös bis zum geht nicht mehr – und dann ist alles wie weg gefegt. Wenn der erste Eindruck auch noch gut ist, dann ist meine Erleichterung groß wenn die endgültige Diagnose, ein paar Tage später, auch stimmt – das ist ein unbeschreiblich gutes Gefühl. Man fühlt sich die nächsten Wochen und Monate wie auf „Wolke 7“  Kein Krebs, keine schwerwiegenden Krankheiten – was will man mehr.

Das war Montag, der Teil den ich vorausahnen konnte. Aber wie entwickelt sich das mit meiner Rente? Habe ich wieder so einen chaotischen Berater oder vielleicht etwas besser? Diesmal war das Glück auf meiner Seite. Es war das absolute Gegenteil.

Zusammen gefasst ergibt sich für mich jetzt folgendes Bild.  Bis zum 31.12.2018 will ich noch versuchen weiter zu arbeiten. Also noch 14 Monate und 24 Tage oder 450 Tage.

Endlich ist eine eindeutige Aussage über meine Zukunft. Darauf lässt sich aufbauen. Alle Ängste, alle Sorgen sind ad acta gelegt.

Jubiläum

Ja, es ist geschafft!!

Fünfzig Jahre nach meinen Unfall, nach meinen Kopfoperationen, nach meinen Gehirnbluten    – gibt es mich noch

Das entspricht nicht der Normalität – das ist mir bewusst. Inwieweit es eine Ausnahme darstellt  ist mir egal. Ich weiß aber das jeder es schaffen kann. Egal um welche Krankheit es sich handelt,  egal wie schwer der jeweilige Fall auch ist, eines darf man nie!

Sich aufgeben und ohne Zuversicht sein. Es spielt keine Rolle was andere sagen, entscheidend ist der Glaube an das Gute an den Erfolg. Vielleicht ist man der erste der die Krankheit bezwingt, vielleicht ist man einer von vielen – aber nur der Glaube an die eigene Stärke ist die beste Grundlage um am Ende  erfolgreich alles überstehen zu können.

Ja – es gab viele Tage der Verzweiflung bei mir, aber von einer Sache war ich immer überzeugt. Das meine Gesundung voran schreitet und das mir ein langes Leben bevor steht.

Das ich mit diesen Gedanken oft allein da stand, hat mich nicht gestört – Nur mein Glaube zählte für mich.  Je  zuversichtlicher ich war, umso leichter fiel mir alles. Und deswegen ist Positiv Denken stets mein Motto. Mein Glas wird nie halb leer  sondern immer halb voll sein.

Aufgewacht

Das war eine lange Pause! Nein es war keine Pause, es war der Versuch zu demonstrieren wie lange 33 Tage und Nächte sein können. Nach der Sonderausgabe vom 29.7. habe ich bewusst eine so lange Pause eingelegt, auch für mich um einmal zu spüren wie lange diese 33 Tage sein können. Allerdings war es mir nicht möglich vom 7.8. bis 10.9. die Originalgetreue Phase nach zu vollziehen.

Das ist dann doch zuviel des Guten

Wofür steht der Blog?

Es war einfach mal an der Zeit etwas über dieses kompakte Gebilde zu schreiben, das den Menschen dirigiert.  Auch wenn es keine eigenen Artikel sind. Wissenswert ist es allemal.

Genau darum dreht sich der Blog. Nicht meine Erlebnisse sind der Schwerpunkt in meinen Blog, sondern wie mein Gehirn bei mir alles verarbeitet, wie es reagiert und dementsprechend mein Leben bestimmt, vor allen welches Glück ich habe bzw. mich umgibt.

Die Mediziner machen es sich leicht in dem sie von einer Ausnahme sprechen. Das mag ja sein, aber warum und wie lange, wie strapazierbar  und belastbar ist so eine Ausnahme?  Unter welchen Umständen lassen sich solche Ausnahmen wiederholen?

Natürlich bin ich unendlich froh, das diese Ausnahme auf mich zutrifft. Aber vielleicht können es ja mehrere schaffen, auch als Ausnahme von der Regel, zu überleben.

Genau das sind meine Beweggründe für diesen Blog. Mein Glück, meine Erfahrungen und Erlebnisse weitergeben in der Hoffnung hier und da auch einmal weiter helfen zu können. Das dies nicht immer so reibungslos geht, kann man immer wieder sehen anhand meiner Pausen und wechselnden  Qualität.

Was mich aber nicht aufhält ständig weiter zu machen

Schaltzentale

So schön er auch ist,  unser neuer Garten macht ziemlich viel Arbeit. Heute schmerzen meine Knochen wieder extrem stark. So unangenehm diese Schmerzen auch sind, auf eine gewisse Art und Weise sind sie Bestätigung für mich. Im Gegensatz zu den letzten Jahren, in denen mir körperliche Gartenarbeit Probleme bereitet hat, teilweise sogar unmöglich war, gelingt es mir im Augenblick einfach gut.

Das macht mir Mut für vieles. Vielleicht gelingt es mir ja doch noch einmal den Anschluss beim Fußball zu schaffen? Die Hoffnung ist noch da.  Garantiert wird es mir aber gelingen, eigenständig einen größeren Teich zu bauen. Überhaupt – ich bin zuversichtlich das mir Dinge gelingen werden, die vor einen Jahr noch unmöglich für mich schienen.

Das der Kopf, das Gehirn den Menschen steuert, das ist mir schon länger klar. Aber das die Auswirken so groß sind, das überrascht mich immer wieder. Dadurch das meine Ehrenämter endgültig vorbei sind und jeglicher  Stress von mir abgefallen ist, ergeben sich für mich ungeahnte Möglichkeiten.  Das zeigt mir aber auch wie groß die Auswirkungen auf mein normales Leben waren.  Die Auswirkungen des Gehirns auf den menschlichen Tagesablauf,  sind phänomenal und nicht zu unterschätzen.

Dieses kleine nicht sichtbare und auch nicht zu fühlende Teil des Menschen,  das sich im Kopf befindet ist das Gehirn und  steuert alles und muss dementsprechend gepflegt werden, sonst blockiert es und legt den ganzen Menschen lahm bzw. außer Gefecht. Bis zu einen gewissen Grad kann ,man es strapazieren, ja sogar überstrapazieren, aber man muß auch immer damit rechnen das es zurück schlägt.

Es  ist für mich unverständlich, wie es jahrelang meinen Raubbau ertragen hat, darum gilt jetzt meine ganze Konzentration  der Pflege meines Gehirns.  Meine  Vorgehensweise der letzten Monate und dem was noch vor mir liegt  ist also absolut richtig. Keine Ehrenämter, kein Fußball – einfach Ruhe und Entspannung, Na ja – weniger Hektik, weniger Stress –  reicht auch.

Design

Nun ist es soweit, ich habe mich auf ein neues Design festgelegt. Ob es so bleibt? Schwer zu sagen. Auf der einen Seite gefällt es mir, auf der anderen Seite ist es noch gewöhnungsbedürftig.

Wenn man allerdings immer alles gleich machen würde, nie den Mut aufbringen würde Veränderungen vorzunehmen, wahrscheinlich würde ich noch im Rollstuhl sitzen, oder wir würden noch ganz wo anders wohnen. Es gibt so viele Beispiele, sie laufen allesamt auf eines hinaus

Das Leben besteht aus Veränderungen, und wer sich dem nicht stellt, der hinkt irgendwann nur hinterher.

Darum ist mein neues Design „Twenty Sixteen“ ein Design das vor allen für Barriere Freiheit steht

Diät Versuch

Eine Woche Urlaub ist immer ein Glücksspiel in Bezug auf das Wetter. Diesmal war es Sonne pur. Es waren erholsame und fast immer sonnige Tage. Allerdings hat diese ruhige genussvolle Zeit auch Folgen. Mein Gewicht schießt in die Höhe. Am Wochenende war mir danach es mal aus zu probieren, wie es denn wäre, wenn ich weniger essen würde?

Es gab schon bessere Ideen von mir. Die ganze Nacht dominierte ein Hunger Gefühl, das nicht verschwinden wollte. Es war kaum möglich in den Schlaf zu kommen. Und wenn es mir mal gelungen war, ein paar Minuten zu schlafen, dann handelten meine Träume nur von meinen Lieblingsgerichten und besten Essen. Am nächsten Morgen kam es so wie es laut ärztlicher Vorhersage kommen musste. Es stand nicht ein Anfall, sondern  gleich mehrere auf der Tagesordnung. Mir fielen die Worte meines ersten Nervenarztes, aus den siebzigern, wieder ein.

„Sie dürfen nicht zuviel aber vor allen nicht zu wenig Essen und überhaupt nichts essen das muss für sie Tabu sein. Nichts zu essen kann ihr Körper für eine bestimmte Zeit ertragen, ihr Gehirn jedoch nicht. Es fängt an zu streiken und ist dann unberechenbar. Die Folge sind dann vermehrt Epileptische Anfälle.“

Der gute Mann hatte recht. Weniger oder später am Tag essen, ist kein Problem für mich. Aber die radikale Variante und nichts zu essen, das kommt für mich nicht mehr in Frage.

Lieber brauche ich ein paar Monate oder Jahre  mehr um mein Gewicht zu reduzieren,  aber nicht mit einer Diät, dem Wahnsinn mit den Diät Wahn werde ich nicht mit machen.

Schwarz sehen

In den letzten Tagen waren meine Artikel zwar nicht düster aber sie zeichneten sich auch nicht durch großen Optimismus aus. Sie waren ein Sachstands Bericht meiner aktuellen Situation. Und die ist gerade so das überall Dunkle Wolken auftauchen. Die Gefahr im Augenblick ist das ich nahezu alles „Schwarz sehen“ könnte. Genau das ist es aber was ich vermeiden will.

Positiv – es darf nur Positives Denken zählen. Irgendwann wird es sich als richtig erweisen, das ich mich vom „Schwarz sehen“ nicht anstecken lasse. Es schreibt sich zwar ziemlich leicht es ist aber genau das Gegenteil. Man ist ständig hin und Her gerissen zwischen Pessimismus, dunkler Zukunft sowie  negativen Gedankengut und auf der anderen Seite steht einfach nur das Wort Optimismus  oder Zuversicht.  Und nur das darf am Ende die Oberhand haben.

Aber NEIN ich lasse mich nicht  herunter vom Negativen herunter ziehen. So schwer es auch sein mag, in meiner  Welt wird nur Positiv gedacht.