Rechtschreibung

Ergänzend zu Gestern, kann ich nur sagen, das ich damals wirklich Glück hatte. Und wenn es auch gut für mich ausging, so ist es kein Patentrezept das ich ständig anwenden kann. Denn es hat auch Nebenwirkungen. Danach bin ich so erschöpft, das ich vieles garnicht mehr wahrnehme. Damals waren es sogar einige Tage, die mir Gedächnismäßig verloren gegangen sind.

Am Montag war ich nur etwas geschwächt. Als ich später den Blog schreiben wollte kam ich wieder ständig mit der Groß- und Kleinschreibung durcheinander. Es nervt manchmal, weil ich oft auf die Feststelltaste und nicht auf die Shift taste drücke, das führt oft dazu das ich vergesse sie wieder auf normal zu stellen. (Die hälfte der Tastatur ist für mich mit einer Hand gut erreichbar, beim Rest wird es schwieriger) Darum habe ich mir gesagt, das es eigentlich egal ist. Wir haben schon wieder eine neue Rechtschreibreform, es verändert sich ständig etwas, ich schreibe dann eben größtenteils klein. Dann brauche ich weder die Shift noch die Feststelltaste drücken.

Denn entscheidend sind die inhalte dieses Blogs.

Startseite

Dienstag habe ich mal wieder meine Startseite geändert. Ich wollte das Outfit meiner Seite auch mal wieder auffrischen.
Das Motiv ist zwar kein Fußballschuh, wie ich es gerne hätte, aber immerhin ein Sportschuh. Als wir Freitag in Hamburg waren, hatte das vor allen einen Grund. Ich wollte mir als Geburtstagsgeschenk Fußballschuhe kaufen. Nach langen Suchen habe ich auch Die klassischen Adidas Schuhe in meiner Größe(47) gefunden. Ich hätte zwar noch lieber eines der neuen farbigen Modelle genommen. Bei genauer Betrachtung mußte ich jedoch feststellen, das die nicht sehr wiederstandsfähig sind. So habe ich auf Altbewährtes zurück gegriffen. Es sind wahrscheinlich meine letzten „Treter“ und die sehen genauso aus wie meine ersten Fußballschuhe.

Wie gut das ich vor ein paar Jahren gegen mein Gefühl an gegangen bin und nicht den leichten Weg gewählt habe. Ja, es sind sogar die letzten 3 Jahre in denen ich überlegt habe mit dem Fußball spielen aufzuhören. Inzwischen weiß ich genau wie ich mich vorm Spiel und auch während des Spiels zu verhalten habe und sehe keinen Grund ans Aufhören zu denken.

Das war auch ein Grund für den Kauf meiner Schuhe. Ich wollte damit ein Zeichen setzen. Da passte das Symbol der Sportschuhe Optimal für die neue Startseite.   

Noch ein Hinweis. Die Überschrift des morgigen Reiseberichts heißt: Finnland

Verblendung

Stig Larsson mit seinen Erfolgstrhriller hat Schuld! oder der Literaturkritiker den ich vor ein paar Monaten getroffen habe. Ein wenig verrückt klingt die folgende Geschichte schon. Aber was ist auch normal? Wenn alles planmäßig verlaufen würde, gäbe es keine Unfälle und wir würden wie Maschinen existieren. Wer will das schon? Darum liegt der Reiz auch in dem was schwer zu erklären ist geschweige denn zu verstehen ist. In diesen Fall liegt der Ursprung sehr lange zurück.

Früher habe ich sehr viel gelesen. Ich erinnere mich noch genau das ich einmal innerhalb von 3 Tagen, im Krankenhaus, Quo Vadis gelesen haben. Es gab eine Zeit in der ich fast alles gelesen habe. Grass, Böll, Solzenitschin usw. Minimum 10 Bücher waren normal im Jahr. Mein Zimmer war immer ordentlich und aufgeräumt, ganz wie ein Musterbüro. Dann kam ein Riß! Ich habe immer überhaupt nicht mehr gelesen und an Ordnung hatte ich auch kein Interesse mehr. Nach einen Umzug, vor 10 Jahren steigerte sich der Hang zum Chaos. 2006, beim letzten Umzug, war die zwischenzeitliche Ordnung nur ein Strohfeuer. Warum das so ist weiß ich nicht.Vor 15 Jahren habe ich nach über 10-jähriger Pause wieder ein Buch gelesen. Die Firma, von Grisham. Es war fast so wie in alten Zeiten. Also beschloß ich in meinen Zimmer auf zu räumen. Das war der erste von vielen Versuchen. In meinen Innern hatte ich eine Reihenfolge festgelegt an die ich mich halten wollte. Erst lesen, dann Ordnung schaffen. Das Internet und mangelnde Lesebereitschaft waren aber nicht gerade förderlich für dieses Vorhaben. Nun komme ich zur „Verblendung“ von Stig Larsson. Vor 5 Monaten sah ich diesen Thriller. Platz 1 in jeder Bestenliste und mehrfach ausgezeichnet. Dann traf ich, wie damals beschrieben, den Literaturkritiker. Danach war mir klar: Es muß sich was ändern. Nur schlaue Sachen schreiben, und sich nicht daran halten, das geht nicht. Bis ich dann anfing mein Vorhaben in die Tat umzusetzen vergingen wieder ein paar Monate. Nur jetzt stecke ich fest im Leserausch. Dabei befinde ich mich erst in der Mitte des ersten Bandes. Da es eine Triologie ist, habe ich noch 2 weitere Bücher, mit jeweils über 700 Seiten zu lesen.

Ich habe mich die ganzen Jahre nicht gezwungen. Ich habe es immer so gemacht wie meine Kräfte, meine Gemütslage es zuließen. Auf eine gewisse Art und Weise habe ich mich treiben lassen. Ob es damit vorbei ist, kann ich heute nicht sagen. Aber das Gefühl etwas zu ändern wird immer größer. Ich bin fest davon überzeugt das es mir gelingt. Wenn das der Fall sein sollte, hat es sich wieder einmal gelohnt an die eigenen Fähigkeiten zu glauben.

Diese Geschichte hat einen extrem langen Vorlauf. Sie zeigt aber auch, das es möglich ist seine selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Das man sich dabei nicht unter Druck setzen sollte. Wichtiger ist das Gelingen. Das ich mir mit diesen Dingen soviel Zeit gelassen habe liegt allerdings auch daran, das es nichts mit Gesundheit, nichts mit Leben zu tun hat. Es geht einfach nur um Ordnung von toten Material. Ich würde es immer wieder so machen. Erst die Gesundheit dann der Rest.

Sylvester

Wer hat heute schon Zeit einen Blog zu lesen? Wahrscheinlich niemand. Warum soll ich unnötig Energie verschwenden? Energie die mir an anderer Stelle fehlt. Deswegen gibt es heute nur diese Sätze.

Ich wünsche all meinen Lesern einen guten Rutsch ins Neue Jahr