Archiv der Kategorie: Bilanzen

Halbzeitbilanz 2012

Es ist wieder Zeit für eine Bilanz, vor allen weil es viele neue Leser gibt. 

Leider war erst im Juni eine ansteigende Tendenz zu erkennen. Bis dahin war es nicht so gut wie 2011, die 130.000 Besucher vom letzten Jahr zu überbieten wird schwierig. Jetzt müßte eine Ansammlung von Zahlen, Statistiken etc. kommen – ich laß es lieber.

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Den Schwerpunkt der Bilanz möchte ich diesmal auf Inhalte legen. Das erste Halbjahr war geprägt von Verunsicherung, es war eine Mischung aus Begeisterung für den Blog und genau dem Gegenteil. Teilweise hatte ich auch Schwierigkeiten die richtigen Artikel zu schreiben. Einige male war ich am Rand der Aufgabe. Anstatt mir eine Blogpause zu können habe ich alle daran teilnehmen lassen. Ich glaube das Experiment ist geglückt. Nicht so gut ist mir der Versuch Bremisches hier unterzubringen, gelungen. So schön es vielleicht zu lesen war, hier hat es nichts zu suchen. Wie so mancher gemerkt hat übertrug sich meine Unsicherheit auch auf den Reiseblog.

„Soll ich Bilder hineinsetzen oder lieber nicht?“ diese Frage stand ziemlich oft im Raum was meistens mit einen Aufschub endete. Bei vielen Beiträgen wußte ich nicht genau wie ich es umsetzen soll. Ja es stimmt, der Blog hat mir Kopfzerbrechen bereitet.

Das war die negative Seite nun kommt das erfreuliche. Egal was war, wie ich mich gefühlt habe, ich habe versucht alle möglichen inneren Kräfte zu mobilisieren. Obwohl es viel angenehmer gewesen wäre den Blog einzustellen, habe ich gekämpft – und gewonnen. Heute geht mir fast fliegend das schreiben von der Hand. Genau wie es im Leben ist so wäre es mir mit dem Blog ergangen.

Heute wäre ich traurig aufgehört zu haben. Es ist immer gut wenn man kämpft und noch einmal alle Kräfte bündelt um sein Ziel zu verwirklichen. Positiv sehe ich auch den Versuch immer mal wieder etwas neues zu versuchen.  Die Bilder die ich seid dem bestimmten Tag im Juni jetzt immer in die Beiträge setze werden auch weiter ein Bestandteil sein. Zusammenfassend kann ich ein leichtes Plus bei mir festellen.

Ich bin wieder auf dem richtigen Weg. Es ist ein Blog für Menschen mit Beeinträchtigungen, ein Blog der Mut machen soll, der Zuversicht geben soll. Und er ist bewußt so geschrieben das „Gesunde“ uns Menschen mit Behinderungen leichter verstehen können.

Geburtstag 2012

Heute feiert der Blog seinen 3. Geburtstag.

Passend dazu ist gerade die CEBIT 2012 eröffnet worden. Auf der CEBIT 2009 fing alles an, ganz genau am 6. März 2009.

An dem Tag beschloss ich morgens auch einen Blog ins Leben zu rufen. Nach der Heimfahrt von Hannover nach Bremen wußte ich auch genau was für ein Blog es sein sollte und fing abends auch schon mit meinen 1. Beitrag an. Das Thema ergab sich für mich aus aktuellen Anlaß. Schon seit ein paar Wochen lag Monica Lierhaus im Koma. Gehirnbluten und ein Aneurysma sollen der Grund dafür gewesen sein. Mehr wußte ich nicht aber das reichte. 

Aus diesen Grund durchlebte ich meine Vergangenheit im Krankenhaus ziemlich intensiv, vor allen die ersten Stunden und Tage Stunden nachdem ich aus dem Koma erwacht war. Und so hoffte ich täglich für Monica Lierhaus das sie auch wieder erwachen würde. „Wie mag sich jemand fühlen, der gerade aus dem Koma erwacht und feststellt das nichts mehr so ist wie es noch eben war?“wobei das „eben“ für Tage aber auch für Wochen stehen kann. Also fing ich an zu schreiben um ihr Mut zu machen wenn sie eines Tages wieder in der Lage sein sollte(wovon ich fest überzeugt war) sich im Internet zu bewegen um dann vielleicht auf diesen Blog zu stoßen. Da ich nicht wußte ob sie jemals diese Zeilen lesen würde habe ich mich schnell auf alle anderen Menschen die mit Beeinträchtigungen leben, konzentriert. Dabei habe ich immer Wert darauf gelegt aufzuzeigen das es im Leben zwar genügend Tiefpunkte gibt aber das man genausogut die schönen Seiten des Lebens erleben kann.

Anhand meines Schreibstils kann jeder eine Veränderung des Blogs feststellen. So würde ich meine ersten Artikel heute vollkommen anders schreiben. Das sie mir trotzdem gefallen liegt daran das ich sie als Gradmesser für eine Weiterentwicklung betrachte, denn sie dokumentieren auch das man den Mut für Veränderungen jederzeit haben kann. Sie zeigen auch

„Wer nichts wagt – der nichts gewinnt“

Urlaubs-Erkenntnisse

Mein Sommerurlaub 2011 ist vorbei und ich kann einiges erzählen. Dadurch das ich, leider, soviel Zeit Zuhause verbracht habe, konnte ich mir auch einige Gedanken machen.

So werde ich die Zahl meiner garantierten Blogeinträge von drei auf zwei reduzieren, nach oben gibt es weiterhin keine Grenzen. Die weitere Reduzierung der Beiträge pro Woche liegt daran, das diese Seite zwar eine Seite mit Erlebnissen aus meinen Leben ist, es soll aber kein Tagebuch sein.

Dieser Blog dient zur Motivation und soll aufzeigen, was man als Behinderter Mensch alles erleben kann, er soll zeigen wie leicht und schön das Leben sein kann, obwohl es manchmal doch schwer zu ertragen ist. Dieser Blog soll anhand meines Lebens, zeigen wie man mit Schwächen und Schwierigkeiten umgeht, sie erträgt und dennoch nicht den Glauben an den Erfolg verliert.

Ich bin aber nicht gewillt einen Tagesablauf wie bei Twitter oder Facebook, wo teilweise jede Aktivität aufgeschrieben wird, zu veröffentlichen. Ich werde auch weiterhin nicht jedes Erlebnis aufführen. Ich werde mich auch weiterhin auf das wesentliche beschränken. Das kann viel sein, es kann aber auch mal weniger sein. Dazu kommt das ich mir den Spaß, die Freude erhalten will, ich möchte den Blog nicht als Pflicht ansehen. Es sollte keiner enttäuscht sein, wenn es mal wirklich nur 2 Beiträge in der Woche sind.

 Wenn alles normal läuft, möchte ich zwischen Montag und Samstag viermal schreiben. Morgen kommen meine Urlaubserlebnisse. Für Freitag werde ich mir Mühe geben die Kreuzfahrtberichte zu Ende zu führen. Weil am Schluß der negative Teil der Reise kommt, fällt es mir auch so schwer die Kreuzfahrtberichte abzuschließen.     

CEBIT 2011

Mit der CEBIT fing alles ,wie schon erwähnt,vor 2 Jahren an. Diesmal war der Besuch nicht ganz so informativ wie in den Jahren zuvor, was vor allen an dem Tag lag den ich mir diesmal ausgesucht hatte. Es war Samstag, der letzte Tag und gleichzeitig Schülertag.Ich hatte diese Neuerung einfach übersehen.  Entweder waren die Stände von Jugendlichen überlagert oder die Aussteller fingen schon an abzubauen. Im Gedanken waren sie zumindest bei ihrer Abschlussfeier. Im nachhinein gesehen war es ein Fehler von mir das ich mir keinen Tag frei genommen habe um mich dort gleich zu Beginn der Messe umzu sehen.Aber ich betrachte es nicht ganz so schlimm, denn Fehler passieren immer wieder.

Es ist auch beim Blog nicht anders gewesen, wie ich mit dem ihm anfing habe ich in den ersten Wochen nur negatives berichtet. Ich habe nur von Problemen und Schwierigkeiten geschrieben. Damit wollte ich aufzeigen, das nicht immer alles so läuft wie man es gerne hätte. Das war aber eigentlich nicht der angedachte Sinn dieses Blogs. Anhand von positiven Erlebnissen wollte ich vermitteln was alles machbar ist. Ich wollte Hoffnung machen und mit meiner Lebensgeschichte deutlich machen was alles möglich ist.

Leider hatte dieser Gedanke, nur gutes zu schreiben, auch seinen Preis. Wenn man Erfolg haben will muß man investieren. Da der Blog erfolgreich sein sollte mußte ich investieren. Mir blieb nichts anderes übrig als Teile meines Lebens öffentlich zu machen. Auch wenn diese Maßnahme bei einigen auf Unverständnis stößt, wie ich es gerade wieder erlebt habe, so bin ich doch von der Richtigkeit meines Handelns überzeugt.

Auch wenn ich nicht jeden Fortsetzungsbericht oder angekündigten Bericht sofort schreibe, hat das nichts mit Lustlosigkeit zu tun. Vielmehr spiegelt es die Lebendigkeit dieses Blogs wieder, denn er lebt auch von der Aktualität, und die möchte ich nicht vernachlässigen, sie soll auch weiterhin Vorrang haben.

Mit den Reiseberichten will ich weiterhin aufzeigen was man als Behinderter alles erleben kann, gleichzeitig sollen sie eine Abwechslung darstellen. Auf die Besucherzahlen möchte ich nicht immer wieder eingehen, nur soviel – ich bin mehr als angenehm überrascht und zufrieden.

Das war der 2. Teil meiner Bilanz und vielleicht überdenkt so mancher noch einmal seine überhebliche Haltung, die er gegenüber diesen Blog hat.       

2 Jahre

Heute ist der Blog 2 Jahre alt geworden.

                                            Happy Birthday

Passend dazu möchte ich noch einmal zurückblicken. Die Geburtsstunde ist der 4 März, als ich auf der CEBIT 2009 diese Idee hatte. Der 1. Beitrag kam dann 2 Tage später zustande. Hier noch einmal ein auszug aus dem 1. Beitrag, den ich damals auf den 6.3.2009 zurück datiert hatte.

Meine Erlebnisse als Behinderter Mensch. Erfahrungen von heute und aus den letzten 42 Jahren. Hier will ich tägliche Gedanken und persönliche Erlebnisse wiedergeben.

Für den einen mögen sie zum Schmunzeln sein für andere hilfreich und motivierend.
Es sind keine Erfindungen oder Träumereien sondern Realität
Ich hoffe hiermit einigen Menschen Mut und Stärke vermitteln zu können.

Dieser Leitsatz trifft auch heute noch zu. Es hat sich nichts daran geändert. Wer die letzten 2 Jahre mitgelesen hat wird festgestellt haben, das Behinderte Menschen  keine Sonderrolle für sich beanspruchen müssen, das sie ein ganz normales Leben führen können. Das sie dennoch ein anderes Leben führen müssen liegt an ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung. Vom Wesen, vom erlebten, von freudigen aber auch traurigen Erlebnissen sollte es keinen Unterschied zu „normal gesunden“ geben.

Schon nach wenigen Wochen wurde aus “ Leanders Hilfe Blog“ „Leanders Weisheiten“. Und so ist es auch richtig. Jeder soll für sich das passende herausfinden. Ich kann nicht helfen, das muß jeder für sich auf seine Art und Weise, selber schaffen. Anregungen z.T. auch Weisheiten kann und will ich aber geben. So ist dann der Name entstanden.

Morgen kommt der 2. Teil des Rückblicks

Beweggründe

Am Wochenende habe ich mir etliche Blogs angesehen. Dabei mußte ich feststellen, das viele in regelmäßigen Abständen den Inhalt der letzten Jahre bzw. der letzten Monate wiedergeben um neuen Lesern einen schnelleren Einstieg zu geben. Diese Idee gefällt mir, und deswegen wird das bei mir auch hin und wieder vorkommen. Wie ich es am Donnerstag schon angekündigt hatte, will ich heute auf meine Beweggründe, für diesen Blog, eingehen.

 Anfang letzten Jahres erkrankte , die Sportmoderatorin, Monica Lierhaus. Ihr Krankheitsbild schien mir wie eine Kopie von dem was ich vor über 40 Jahren erlebte habe. Was muß sie durchgemacht haben? Wie mag sie sich gefühlt haben? Wie konnte ich ihr helfen? Überhaupt nicht, mußte ich mir eingestehen. Der Gedanke an Sie und die vielen Menschen, denen es genauso ergeht, ließ mich aber nicht los. Irgend etwas mußte ich doch machen können, es gibt doch immer eine Lösung. Auf der Cebit bekam ich die neue Welle der Blogs mit. Das war eine Möglichkeit. Also entschloss ich mich ziemlich schnell einen Blog ins Netz zu stellen.

Einen Blog für Menschen mit Behinderungen bzw. Beeinträchtigungen, das wäre es doch. Schon nach kurzer Zeit mußte ich feststellen das ein paar Schwierigkeiten auf mich zu kamen. Ich mußte ziemlich viel über mich preisgeben. Wollte ich das? Von einigen würde ich bestimmt belächelt werden, viele würden diesen Blog nicht ernst nehmen. Gefiel mir das? Allein der Gedanke als Naiv betrachtet zu werden, gefiel mir überhaupt nicht. Das waren die Minuspunkte. Aber was konnte auf der Plusseite stehen? Es bestand die Möglichkeit Menschen zu erreichen, die sich gerade mit einen neuen Leben zurecht finden müssen. Es gab die Möglichkeit Menschen zu erreichen, die verzweifelt und mutlos sind. Und so gab es nur eine Möglichkeit für mich.Schreiben!

Schreiben, wie schön und aufregend, wie normal ein Leben als Behinderter sein kann. Höhen und Tiefen. Langweiliges, Tägliches, Normalitäten aber auch Aufregendes, Erfolge und die vielen schönen Dinge des Lebens. Das will ich mit diesen Blog aufzeigen. Rückblicke auf harte Zeiten sowie auf glücklich erlebte Stunden. Hier und da mal ein paar Weisheiten, die hoffentlich Hilfreich sein können. Das ist meine Mischung. Eine Mixtur die zeigt wie gut es einen gehen kann, wenn man einige Spielregeln beachtet.

Halbjahresbilanz

Die Zahlen sehen gut aus  für das erste Halbjahr. Schon jetzt ist die Besucherzahl und sind die Seitenzugriffe des gesamten letzten Jahres übertroffen.

Dabei fing alles ganz beschaulich an, im März 2009. Lege ich die Zahlen aus den ersten 3 Monaten zugrunde, hat sich das Besucheraufkommen und die Seitenzugriffe mehr als verzehnfacht.

So manches Mal habe ich mich gefragt, ob dieser Blog auch einen Sinn ergibt. Ich habe mich des öfteren gefragt ob sich diese Arbeit überhaupt lohnt. Gerade bei diesen Wetter kommen die Fragen auf. Wenn ich dann aber sehe das allein in den ersten 6 Monaten dieses Jahres schon 50.000 Besucher hier waren, dann bleibt mir gar keine Wahl. Ich muß ihn weiter führen.

Nun fragt sich mancher bestimmt, was mich dazu veranlaßt hat diesen Blog ins Leben zu rufen. Da ist natürlich die Bereitschaft helfen zu wollen. Wie es dazu kam und was die genauen Hintergründe sind, darauf werde ich Montag eingehen

Einsteiger Bilanz

Es ist noch nicht ganz so weit um die Halbjahresbilanz zu ziehen, dafür fehlt noch  der Monat Juni.  In den letzten Wochen ist die Besucherzahl aber so sprunghaft angestiegen, das ich dem mit einer Bilanz Rechnung tragen möchte. Dadurch fällt es vielen neuen Lesern leichter diese Seite zu verstehen.

Auf eine gewisse Art und Weise ist dies ein Blog aus der Kategorie „Private Tagebücher“. Wer ihn etws genauer liest wird aber feststellen das es ein Ratgeber sein soll. Ein Ratgeber für Menschen mit Beeinträchtigungen. Ein Ratgeber der  aufzeigen soll was alles möglich ist. Um das glaubwürdig wiedergeben zu können, schreibe ich selbst erlebtes auf. Das ist nicht immer leicht verdaulich (zumindest für Gesunde) So schonungslos ich mit mir umgehe, indem ich sehr viel Privates preisgebe, so schonungslos gehe ich auch mit meinen Lesern um. Das Leben besteht leider nicht immer aus guten Zeiten. Ich möchte zeigen das jeder sich sein Leben selbst gestalten kann, und das es keinen Grund gibt sich gehen zu lassen. Das kann ich nur deswegen weil ich viel erleiden mußte, Höhen und Tiefen durchgemacht habe und denoch der Meinung bin ein glückliches und erfülltes Leben zu haben.

Mit diesen Blog versuche ich auf zu zeigen, das vieles möglich ist und jeder für sich sein Glück zurück gewinnen kann. Damit das ganze nicht zu Problembehaftet ist, erscheint jede Woche, bevorzugt Freitags, eine lustige bzw. eine Reisegeschichte.

Im letzten Jahr  besuchten fast 50.000 diesen Blog. In den ersten 5 Monaten dieses Jahres sind es schon 49.000 Besucher gewesen. Die Zahl der Seitenzugriffe ist jeweils doppelt so hoch. Als kleines Dankeschön dafür, lasse ich die Werbung weg. 

Ich werde weiter versuchen 3 bis 5 Einträge in der Woche zu veröffentlichen. Natürlich ist nicht jeder Eintrag für den ein oder anderen hilfreich und nicht jeder Eintrag wird Gefallen finden. Aber wenn nur jeder 10. Eintrag helfen kann, von mir aus jeder 100. Eintrag, dann hat sich dieser Blog schon gelohnt.


13.5.

Heute ist unser Hochzeitstag. Es ist der 27.und es werden noch hoffentlich viele folgen. Ich kann mich noch genau erinnern als wir das erste Mal auf dem Standesamt waren um die Formalitäten zu klären. Der Beamte machte einen etwas verwirrten Eindruck als wir ihm unser Anliegen vortrugen. (Vielleicht hatte ihn auch nur ein Sonnenstrahl geblendet)Auch wenn es bis zu dem Zeitpunkt noch nicht soviele Behinderte Menschen gab die verheiratet waren, es störte mich nicht. Es war mein Leben, es war unser Glück. Wie der Standesbeamte uns erzählte hatte er bis zu dem Zeitpunkt noch keinen Behinderten Menschen getraut. Das sieht heute besser aus. Heute ist es Normal wenn Menschen mit Beeinträchtigungen heiraten. Böse Zungen gaben uns damals nicht lange. Die Begründungen gingen von Tod bis Trennung. Aber das war damals!

Heute kommen wir uns schon fast wie eine Ausnahme vor. Es gibt nicht viele Ehepaare, zumindest in unseren Freundeskreis, die so lange verheiratet sind. Dabei verstehe ich es nicht wo das Problem liegt. Jeder hat die gleiche Chance genau wie „Gesunde“ sich sein Leben so angenehm zu gestalten wie es möglich ist. Mein  Leben ist nicht außergewöhnlich. Es ist ein ganz normales Leben, so wie es viele führen. Im Grunde genommen entspricht es dem Durchschnitt. So ein Leben kann jeder führen. Eine kleine Vorausetzung gibt es aber doch, zumindest für Menschen mit Behinderungen. Du mußt bereit sein, jeden Tag zu kämpfen, du mußt bereit sein auch dann Kompromisse ein zu gehen, wenn du es nicht willst. Du mußt akzeptieren das du nicht der Mittelpunkt bist. Es gibt noch so viele Dinge die es zu bedenken gibt.

Willenskraft,Ehrgeiz und Nächstenliebe  sind dabei die wichtigsten Eigenschaften. Wer das verinnerlicht kann mit seinen Partner ein langes und erfülltes Leben führen

Jahresbilanz Teil 2

Für mich ist dieser Blog auch spannende eine Erfahrung. Denn ich muß immer wieder in die Vergangenheit zurückgehen. Dabei bin ich oft erstaunt, was das menschliche Gehirn leisten kann. Vor allen bedeutete es geistige Anstrengung. Was war damals passiert? Was habe ich gedacht? Wie bin ich mit kritischen Situationen fertig geworden? Genau da stellte sich die Frage, wie weit gehe ich mit meinen Erfahrungswerten. Da ich für Offenheit bin, habe ich mich entschieden auch über meine unangenehmen Seiten zu schreiben. Denn ich will bei meinen Berichten glaubwürdig sein. Damit das auch weiterhin der Fall ist, werde ich nach wie vor, die Grammatik etwas vernachlässigen, genauso wie ich den Sprung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart weiter beibehalten werde. So wird es bestimmt mal vorkommen, das ich nur 2 – 3 Einträge die Woche haben werde. Damit will ich auch aufzeigen, das ich ein Mensch und keine Maschine bin. Damit will ich auch aufzeigen, das keiner perfekt ist, sondern das wir alle irgendwo Fehler haben.

Das sind hoffentlich genügend Gründe die dafür sprechen,  das ich die Menschlichkeit erhalten will und vermitteln  kann, das mir dieser Blog am Herzen liegt und nicht nur Geschreibsel ist.

In Zukunft werde ich stärker meine Gedankengänge preisgeben. Denn darin liegt bei mir ein Geheimnis für den größten Teil meines Erreichten. Diese werde ich, zum besseren Verständnis, schraffiert aufschreiben. Zum guten Schluß noch etwas für die Statistiker.

In dem zurückliegenden Jahr gab es 68.000 Besucher und ca. 140 Seitenzugriffe.