Fußball 4/11

Am Donnerstag war ich am Ende froh, das ich den Abend ohne Verletzungen überstanden habe. Es war ein abend der Verletzungen. Zum Glück blieben mein Freund und ich verschont. Kein Muskelfaserriss und auch keine verstauchte Hand, so wie es 2 von uns getroffen hat. Normal passt keinen etwas, nur wenn es mal wirklich soweit ist, dann greift das Verletzungsrisiko wie ein Virus um sich. So mancher fragt sich schon warum ich dann noch spiele? Es ist ganz einfach. Die körperliche und geistige Frische ist viel besser ausgeprägt, als wenn ich ohne Sport aus zu kommen versuche

Fußball 3/11

Wir waren nicht sehr viel am Donnerstag. Das bedeutete für mich sehr viele Spiele ohne Pause. Nicht wie letzte Woche, 5 Minuten spielen und dann 5 Minuten Pause. Diesmal mußte ich 15 Minuten durchspielen bis ich meine 5 Minuten Pause bekam. Gewonnen, verloren, mal gut, mal schlecht gespielt, es war alles dabei. Das wichtigste war aber das ich durchgehalten habe.

Fußball 2/11

Eigentlich sollen meine Beiträge über mein Fußballspielen ja Samstags erscheinen.  Ich habe es diesmal ganz schlicht und einfach vergessen.

Werder gegen Bayern das war Samstag für mich der Mittelpunkt, dem Duell galt meine ganze Aufmerksamkeit. Leider hat Werder verloren. Damit stehen sie kurz vor dem Abstieg. Ich hoffe das sie das noch vermeiden können. Wie konnte es überhaupt dazu kommen? Werder erlebt gerade das was jeder durchmacht wenn er sich zu sicher ist. Ich habe das mit meinen Fahrradsturz gerade hinter mir.Wer die nächsten Zeilen liest, wird sich fragen ob ich über Fußball oder über das, was viele täglich erleben, schreibe.

Werder hat jahrelang nur Gute Zeiten erlebt, es lief alles wie von selbst. Dieses Jahr ist nicht alles optimal gelaufen. falsche Spielereinkäufe, viele Verletzte und schon war alles anders wie gewohnt. Im übertragenden Sinne könnte man von einen Unfall sprechen. Einen Unfall den sie selber herauf beschworen haben. Sie waren von sich so überzeugt das sie nie in Betracht gezogen haben, das ihnen mal etwas passieren könnte. Nun stehen sie vor einen Problem. Sie müssen kämpfen, nichts geht mehr mit spielerischer Leichtigkeit so wie früher. Fighten ist angesagt. Laufen, rennen , arbeiten quälen. Das gefällt kaum jemanden, Fußballprofis schon gar nicht. Sie machen jetzt das durch was für viele Normaltät ist. Täglicher Überlebenskampf! Morgens aufstehen und die Gewissheit haben, nur mühsam voran zu kommen und das viele einen Rückfall erwarten. Obwohl alles so schlecht läuft, muß man immer wieder versuchen doch an sich zu glauben, doch nach vorne zu sehen. Jeden Tag mit erleben wie andere erfolgreicher sind, und immer wieder die Bereitschaft zur Schinderei zeigen, immer wieder den Glauben an ein weit entferntes Ziel haben. All das ist nicht leicht.

In den nächsten Wochen wird sich der wahre Charakter dieser Mannschaft zeigen. Wer ist bereit sich der Gegenwart zu stellen, wer blickt realistisch nach vorne, wer ist bereit den Kampf anzunehmen? Wer aber vergangenen hinterher trauert, der wird verlieren.

So ziemlich jeder der mit Beeinträchtigungen lebt, hat diese Situation schon einmal durchgemacht. Deswegen weiß auch jeder das einen nichts geschenkt wird und man immer wieder versuchen muß seine Grenzen zu überschreiten. Das Kämpfen allein nicht reicht, man muß bereit sein für Rückschläge um sie dann so schnell wie möglich zu verarbeiten und wieder,auf ein neues, von vorne anfangen. Wer das verinnerlicht hat der kommt auch weiter.So manches habe ich hier mehrfach geschrieben, aber genauso ist es wenn man unten liegt. Dieser Kraftakt wieder aufzustehen, wieder in das gewohnte Umfeld zurück zu finden ist keine Selbstverständlichkeit und erfordert viel Schweiß und Geduld

Am Donnerstag habe ich mich durchgebissen und bin zum Fußball gegangen. Ich wollte wieder spielen, ich wollte nicht aufgeben sondern versuchen so schnell wie möglich in meinen normalen Rhytmus zurück zu kehren. Gut habe ich nicht gespielt, im Gegensatz zu meinen Freund, der auch noch älter als ich ist, bin ich kaum gelaufen, war dafür umso mehr geschafft als er. Aber das war nicht wichtig. Ich habe wieder angefangen, nur das zählte.

Fußball 1/11

Am Donnerstag war es endlich wieder soweit. Unser Hallenfußball fing wieder an. Ich gehe jetzt schon ins 11. Jahr mit dieser Truppe und es macht immer nnoch Spaß. Die meisten 5-Minuten Spiele habe ich verloren, aber das war nicht weiter schlimm. Es hat Spaß gemacht, ich habe geschwitzt und mich nicht verletzt. Was will ich mehr?

Fußball-3

Donnerstag waren wir das letzte Mal für dieses Jahr draußen. Wir haben Glück gehabt in den letzten Monaten. Es hat kaum geregnet wenn wir gespielt haben. Wir haben kaum Verletzte gehabt. Ein paar altersbedingte Blessuren gab es schon,aber nichts schwerwiegendes. Das ist auch meine Bilanz der Freiluftsaison.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten bin ich in den letzten Wochen immer besser in Form gekommen und war auch mit mir größtenteils zufrieden. In ein paar Wochen geht es in die ungeliebte Halle. Dort bin ich nur solange ich im Tor stehe relativ gut. Ansonsten muß ich auf gute Mitspieler hoffen, denn die Halle ist nicht meine Stärke. Und doch bin ich froh dort herum laufen zu können, denn man kommt ganz schön ins schwitzen

Fußball -3

Am Donnerstag kam ich nur schwer ins Spiel. Nach einer halben Stunde wurde es etwas besser und ich habe auch irgendwann ein Tor geschossen. Mein Wille, der am Anfang, nicht ganz so ausgeprägt war kam auch wieder zum Vorschein.

Trotz aller Bemühungen, haben wir klar und deutlich verloren. Es gibt eben Tage da reicht Bemühen nicht aus. Kämpfen wäre besser gewesen. Nur dazu reichte meine Kraft nicht.

Fußball-2

Ich habe wieder zwei Seiten erlebt am Donnerstag. Dabei wurde mir klar, wie wichtig die Hilfe von Freunden ist.  Im 1. Spiel hatte ich jemanden in der Mannschaft der fast alles allein machen wollte. Er hat nur im Notfall die Nähe zu seinen Mitspielern gesucht. Ansonsten war es eine „one men Show“ Gut er läuft sehr schnell und schießt auch sehr stark. aber das allein reicht nicht aus. Im 2. Spiel wurde innerhalb der Mannschaft das gemeinsame Spiel gepflegt. Jeder war für jeden da. und es gab auch keine allzu großen Alleingänge.

Während ich am Anfang ohne Bedeutung herum gelaufen bin, wurde ich im 2. Spiel mit eingebunden und war auch erfolgreicher. Mein Fazit vom Donnerstag: Allein hast du wenig Chancen, mit Freunden die dir zur Seite stehen, ist alles viel leichter.

Fußball-Bericht

Am Donnerstag hatte ich beides. Erst habe ich klar und deutlich verloren und dabei ein schlechtes Spiel geliefert. Keine Bindung zur Mannschaft, kaum Laufbereitschaft – es war alles schlecht bei mir. Beim zweiten Spiel wurden die Mannschaften neu gemischt und bei mir war genau das Gegenteil vom 1. Spiel, der Fall. Ich bin gelaufen, habe gekämpft und endlich auch geschwitzt, gewonnen und sogar 4 Tore geschossen. Das alles ohne Verletzung oder Problemen mit der Kondition.