Archiv der Kategorie: Gesundheit

Schon geschrieben?

Es kann sein das von mir schon einmal ein Beitrag der in die gleiche Richtung geht, geschrieben wurde. Wenn ja – bitte ich um Nachsicht. In diesen Fall kann es nicht oft genug wiederholt werden. Für die einen zur Stärkung des Selbstbewusstseins, für die anderen zum besseren Verständnis.

Gerade für Menschen, mit Beeinträchtigungen am Gehirn, sind Regenerationsphasen wichtig wenn sie ihre Leistung abrufen wollen. An manchen Tagen ist man stark belastbar und dann benötigt man viel mehr Ruhepausen als einen lieb ist. Da können schon Kleinigkeiten zuviel sein.

 

Wenn ein Glas zerbricht ist es nur schwer zu kitten, eine perfekte Reperatur ist fast unmöglich. Bei Knochenbrüchen oder Kreuzbandrissen verhält es sich ähnlich. Die Auswirkungen sind oft genug noch jahrelang teilweise sogar ein ganzes Leben lang zu spüren.

gehirn

Wie mag es dann bei der Zentrale des Menschen aussehen? Das Gehirn ist der Teil des Menschen der am meisten belastet wird. Dazu kommt das es ein äußerst kompliziertes Gebilde ist. Gerade deswegen ist bei Gehirn-Patienten größte Vorsicht geboten um es nicht noch stärker in Mitleidenschaft zu ziehen.

wasserglas

Um noch einmal auf das Wasserglas zurück zu kommen. Sobald der Wasserduck bzw. die Belastung des geklebten oder gekittenden Glases zunimmt wird sich das Wasser seinen Weg bahnen. Benutzt man dieses Glas jedoch nur selten und auch nur halbvoll kann es lange in benutzbaren Zustand bleiben.

 

Spätestens jetzt sollte jeden klar sein, das Menschen die am Gehirn operiert worden sind oder dort Probleme haben, nie vollkommen Gesund sein werden.

Vorsorge

Die angekündigte Information über meine gestrige Nervosität werde ich erst in 3 Wochen auflösen können. Bis dahin muß auch ich mich in Geduld üben.

 

Meine Frau musste Heute zur Mammographie, zur Krebsvorsorge. Bevor bei einigen Lesern dieses Blogs der Gedanke aufkommt das wir Arztgänger sind, weise ich lieber auf die Gefährlichkeit dieser Krankheit hin.

Viele Hirnkrankheiten können geheilt werden, ja sogar Gehirnbluten wird erfolgreicher als in der 60-er Jahren des letzten Jahrhunderts behandelt. Ein Krankheitsbild ist jedoch auch heutzutage nahezu unheilbar.

 

Der Krebs, in all seinen Facetten. Gerade darum wäre es für jeden ratsam sich in bestimmten Abständen untersuchen zu lassen.

Viele Betroffene stellen erst bei Ausbruch der Krankheit fest, das ein Gang zum Arzt Hilfreich gewesen wäre. Oft ist es dann leider zu spät.

Dieses Horror-Szenario wünsche ich keinen, denn es muß grausam sein, wenn man weiß selber dazu beigetragen zu haben das man den Krebs mit all seinen Folgen durchleiden muss.

Deswegen noch einmal mein Appell an alle!

 

Nehmt die Vorsorgeuntersuchungen wahr!   

 

 

Quadratur des Kreises

  

Wie bekommt man in einen runden Raum ein Quadrat?

Unmöglich! stellte auch schon ein ägyptischer Mathematiker ca. 1550 v. Chr. fest. So ähnlich ergeht es mir mit meinen Blutdruck – oder besser Bluthochdruck.

Gestern morgen wurde wieder einmal ein hoher Wert festgestellt. Diesmal war es nicht 200:90 sondern mit 165 etwas niedriger, damit lag ich aber immer noch zu hoch. Das dies nicht Gesund ist leuchtet  mir auch ein. Nur was soll ich machen?

Genau hier beginnt das Problem.  Wenn ich mich nur auf den Blutdruck konzentriere bekomme ich Probleme mit dem Kopf. Das was für die Verringerung des Blutdrucks hilfreich ist, das ist oft genug schlecht für mein Gehirn. (wie wichtig und kompliziert es bei mir ist muß ich nicht wieder beschreiben.(wer es denoch wissen will – unter. http://mondre.de/2009/03/06/gesundheit/)

 

Es kommen soviele Unwägbarkeiten zusammen, das hätte ich nie gedacht. Es ist wie ein bunter Cocktail Esse ich wenig ist es gut für den Blutdruck aber schlecht für meinen Kopf, esse ich viel freut sich mein Kopf – für den Blutdruck ist es jedoch gefährlich. Allein jede Tablette die man nimmt erhöht den Blutdruck. Es ist eigentlich egal was ich mache, für einen ist es immer falsch. 

Soll ich jetzt verzweifeln?

Nein! Dazu gibt es keinen Grund. Mir wird es schon gelingen den richtigen Weg zu finden. Es gibt immer eine Lösung

Das Knie

 

In der letzten Woche bekam ich ein Problem, das mir in den letzten 20 Jahren fremd geworden war. Mein Knie machte mir zu schaffen. Gut, es war schon immer so das ich bei Überbelastung leichte Schmerzen hatte, aber diesmal waren sie unerträglich. Da mußte ich mich anstrengen weiterhin Positiv zu Denken. Zum Glück fiel mir eine Heilmethode ein, die ich früher oft angewandt hatte.

Gleichmäßiges Fahrradfahren mit niedriger Gangschaltung.

Diese Woche kann ich sogar wieder Treppen steigen ohne gleich zusammen zu zucken. Das Radfahren ist auch nicht mehr so schmerzhaft. So langsam ist Besserung in Sicht. Wo meine Beschwerden am Knie sind kann ich noch nicht sagen. Ich schwanke zwischen Meniskus, Seitenband oder Patellasehne. Ganz genau kann das nur ein Orthopäde feststellen. 

Nur was passiert mit mir dann? Wahrscheinlich wird mir eine Operation empfohlen. Bei dem was mir über Operationen an Knie, Hand oder anderen Gelenken bekannt geworden ist, scheidet diese Möglichkeit für mich jedoch aus. Permanente Schmerzen und keine Verbesserung, das Risiko ist mir zu hoch.

 

Lieber fahre ich langsam und gleichmäßig Fahrrad. Irgendwann wird es meinen Knie schon besser gehen.        

 

 

 

Frühstück

Am Mittwoch hat der Blog Geburtstag. Er wird vier Jahre alt!

Zeit genug um mal über den Ursprung nachzudenken, und was davon übrig geblieben ist. Dabei brauche ich zum ersten mal nicht auf Monica Lierhaus eingehen. Die hat sich, dank ihres positiven Denkens und ihres enormen Kampfgeistes gut entwickelt was mich wiederum sehr freut.

Wie ich darauf komme? Gestern Mittag als ich mein Frühstück vorbereitet habe fiel es mir wieder ein, warum der Blog von mir weitergeführt worden ist obwohl sich nach einer gewissen Zeit meine anfängliche Begeisterung gelegt hatte.

 

Genauer gesagt, fiel es mir beim bestreichen des Rosinenbrotes auf als ich mit der Butter kämpfte. Das Zittern meiner Hand war so stark das ich Mühe hatte die Butter aus dem Alupapier zu bekommen. Anstatt zu verzweifeln, was angesichts des Zeitaufwands nahe lag, rief ich mir eine Tatsache ins Gedächtnis zurück.

„Du leidest doch an Parkinson! so hat es doch dein Arzt damals zu Dir gesagt“

Diese nicht gerade beruhigende Feststellung ging mir durch den Kopf, um dann mit etlichen Gedanken fortgeführt zu werden.

„Das war doch damals vor über 40 Jahren und Dir geht es immer noch gut. Ja, es wurde immer wieder bestätigt diese Diagnose – Na und? Was solls? Die meisten Parkinson Patienten hat es viel schlimmer erwischt als dich.“

Doch das war noch zu wenig um mich entspannter sein zu lassen, das war noch zu wenig an Argumenten.

„Du hast bisher ein ganz normales Leben geführt – mach Dir keine Sorgen, das wird auch weiter der Fall sein. Nur weil Du mit der rechten Hand in bestimmten Situationen zittrig bist geht die Welt nicht unter“

Weil ich die wohltuende Wirkung spürte, ließ ich meinen Gedanken weiterhin freien Lauf.

„Es gibt bestimmt die unterschiedlichsten Formen der Parkinson Krankheit. Der größte Auslöser ist Stress und Ärger gefolgt vom Alkohol. Du befindest Dich auf dem Weg der Besserung. Immerhin kannst Du schon wieder relativ gut schreiben, die Kaffeetasse oder den Becher ruhig halten. Wo ist das Problem? Seitdem Du kaum noch Politik machst scheinen sich die Parkinson Symptone zurück zu entwickeln.“

 

Ausgestattet mit dem Wissen gewann ich den Kampf mit der Butter

Teil 2 folgt Morgen         

Schneeregen

 

Obwohl es nur 2 Grad kalt war und Regen bzw. Schneeregen angesagt war, bin ich mit dem Rad zu meiner Ärzte-Tour aufgebrochen. Im Sommer ist das ja kein Problem, in dieser Jahreszeit hilft jedoch nur Positiv Denken, das der Regen ausbleibt solange ich mit dem Rad unterwegs bin. Wie gewohnt bin ich meine beiden Ärzte angefahren, die mich auch kurz sprechen wollten.

Nachdem mein Hausarzt mir nur den Hinweis auf eine Untersuchung mit auf den Weg gegeben hatte, stellte mein Neurologe fest das ich schon lange keinen so guten Eindruck gemacht hätte.Aus seiner Sicht war mein Verzicht bzw. meine Passivität in der Politik entscheidend für mein Wohlbefinden. Alles andere wäre bei mir altersbedingt oder Verschleiss durch die einseitige Belastung womit er auch mein Rücken oder Kreuzproblem meinte. Die Euphorie, vom letzten mal im Juni , war danach zwar nicht vorhanden aber so zufrieden und ausgeglichen wie ich seitdem bin, das gefällt mir. Zum Jahresendde gibt es für mich nur eine Schlussfolgerung:

Ich bin absolut Gesund! Einzig mein Alter und die damit verbundenen körperlichen Defizite könnten mein Problem werden. Wenn das keine guten Nachrichten sind.  

Hirnforschung

 

Spätestens seit meinen Krankenhausaufenthalt, im Februar, weiß ich das ich eine Ausnahmestellung einnehme. Inzwischen habe ich mich damit abgefunden, was nicht heißt das ich mir keine Gedanken darüber mache wieviel überlebende Menschen, die in den sechziger Jahren Gehirnbluten hatten, es noch gibt. Nach meinen Recherchen im Internet ist es eine verschwindend geringe Zahl denn ich habe bisher noch keinen gefunden, egal wo auf der Welt. Stattdessen lese ich nur die schlimmsten Berichte die kein gutes Ende haben.

Keine 200 Meter von meinen Arbeitsplatz entfernt liegt das Institut für Hirnforschung. Da bleibt es nicht aus das ich schon mal daran denke den Forschern einen alternativen Weg für ihre bisherige Art und Weise, das Gehirn zu erforschen, aufzuzeigen. Wahrscheinlich würden sie es ablehnen meine Erfahrungswerte in ihr Gedankengut aufzunehmen. Hier in diesen Blog kann ich es aber versuchen.

Es können alle erdenkbaren, möglichen und unmöglichen Strukturen des Gehirns erforscht werden um die Gesundung von Menschen mit Hirnverletzungen zu verbessern. Sie mögen auch hilfreich sein, die beste Hilfe das beste Mittel sind aber die Glückshormone. Ob die sich bei Affen in Gefangenschaft messen lassen weiß ich nicht.

In all den Jahren meiner Krankheit hat mich eines nie verlassen, es war und ist immer noch ein Teil von mir. Das Lachen, die Freude, das Fröhlich sein, die Zuversicht. Die Phasen der Verzweiflung, des Traurig seins, der Perspektivlosigkeit haben bisher nie lange angehalten. Lachen, positiv Denken das sind nur 2 von vielen Eigenschaften die selbst bei schwersten Krankheiten zu einer immensen Verbesserung des Gesundheitszustandes beitragen können.      

Gefühlsleben

Ausgerechnet heute habe ich mir vorgenommen etwas über die Gefühlswelten von Behinderten zu schreiben, an einen Tag wie diesen. Um 6.23 Uhr bin ich frohgelaunt aus dem Bett gesprungen um dann das morgendliche Prozedere zu erledigen. Da war nichts von Grübeln, nichts von Schwächephasen, da war alles optimal. Selbst als ich bei meinen 10-minütigen Fußmarsch zur Strassenbahn Rückenschmerzen bekam, habe ich positiv gedacht und nicht angefangen darüber nachzudenken wie es wäre wenn? 

Gestern wäre es leichter gewesen über das Thema zu schreiben. Da war ich oft zweifelnd und mir nicht sicher ob es richtig war schon wieder zur Arbeit zu fahren. Es war ein Tag an dem, nach außen hin, bei mir alles in Ordnung erschien, nur in meinen innerern da herrschte wieder Chaos. Ich hatte nicht die Kraft mich gegen das ein oder andere Zimperlein zur Wehr zu setzen. Obwohl ich mich gut fühlte mußte ich es ertragen mit anzusehen, wie ich vieles nicht mehr umsetzen konnte was ich mir vorgenommen hatte. Stattdessen habe ich nichts getan. Der einzige Trost den ich hatte war das sich meine Gedanken um meine geplanten Aktivitäten drehten. Nur ausführen konnte ich sie nicht. Das ist es was mich am Gehirn so fasziniert und auch stört. Es geht seinen eigenen Weg. Wenn der Kopf nicht will habe ich keine Chance, da kann ich denken wie ich will. Das sind dann Tage die einen ganz schnell zum Verzweifeln bringen können. Während andere sich auf das vorgenommene konzentrieren, jagd mir eine Frage nach der anderen durch den Kopf.

„Hat jeder diese Gedanken? Ergeht es auch Menschen so die keine Kopfverletzungen haben? Warum kann ich nicht all das in die Tat umsetzen was ich mir vornehme? Warum sind diese Blockaden da? Andere können das was sie fühlen und Denken auch in die Tat umsetzen, warum ich nicht? Fehlt mir der Wille, der Ehrgeiz?“

Es ist fast so als hätte mein Gehirn an bestimmten Tagen einen Schutzmechanismus damit ich mich nicht übernehme. Auf diesen Schutz würde ich so manches mal gerne verzichten. Einfach das tun was ich mir vornehme und nicht immer der „Schaltzentrale Gehirn“ ausgeliefert sein. Das ist es um was ich Gesunde beneide.

Über all das hätte ich Gestern schreiben können, aber Heute? Da kann ich nur schreiben, das es zwischen meiner Gefühlswelt und der von „Gesunden“ wahrscheinlich kaum Unterschiede gibt.  

Susi Sorglos

Nachdem ich nun die ersten Tage, ohne Schilddrüse, hinter mir habe möchte ich eine kleine Bilanz ziehen. Dabei möchte ich mich bei „Susi Sorglos“ bedanken, ihr Kommentar kam genau in dem Moment als ich ihn brauchte. Darin schreibt sie das vor 5 Jahren auch eine OP hatte und das sie seitdem das Gefühl der ständigen Müdigkeit nicht mehr habe, aber vor allen das ihr Kreislauf wieder besser sei. Einzig die dauerhafte Tablettenabhängigkeit würde ihr Sorgen machen. Als Dank dafür werde ich ihren Blog auf meine Linkliste setzen.

Ausgerechnet ihr Schwachpunkt, die Unsicherheit über die Abhängigkeit von Tabletten gab mir die notwendige Stärke zurück.  Da sie schrieb das vieles nach der OP besser geworden sei, fing ich an in Ruhe nach vorn zu blicken. Tabletten nehme ich schon seit 45 Jahren und genauso lange wird mir etwas über die Gefährlichkeit von Tabletten erzählt. Dabei vergisst jeder mir zu erzählen wie für mich ein Leben ohne Tabletten wäre. Natürlich besteht die Gefahr der Nebenwirkungen, aber heutzutage verhält es sich anders wie vor 40 Jahren. Die meisten Medikamente beruhen auf pflanzlicher Basis.

Auch wenn ich es anfangs nicht für möglich gehalten habe, Susi hat recht. Ja, ich kann sogar noch weitergehen. Meine Allergie ist urplötzlich wieder weg, meine Körpertemperatur sinkt abends nicht mehr auf „Eiszeit“ sondern bleibt konstant und ja die geistige Frische – sie hat sich auch verbessert. Es hat sich viel zum guten verändert nach der OP. Dank der modernen Medizin ist es nun möglich ein Leben wie früher zu führen. Damals als meine Schilddrüse noch intakt war. Dafür nehme ich gerne Tabletten und auch die regelmäßige Überprüfung meiner Blutwerte in Kauf.

Die Schilddrüse

Was genau die Schilddrüse ist und ob sie überhaupt ein wichtiges Organ ist, darüber fand ich im Internet die unterschiedlichsten Informationen. Am besten hat mir die Beschreibung von HEXAL gefallen. 

Anatomie und Aufbau der Schilddrüse

Im Bereich des Kehlkopfes, vor und zu beiden Seiten der Luftröhre gelegen, befindet sich ein für den menschlichen Körper lebenswichtiges Organ: Die Schilddrüse.

schilddruese-anatomie.gif

Rechter und linker Seitenlappen der Schilddrüse sind über eine kleinere Brücke miteinander verbunden. Dieser Aufbau aus Seitenlappen und Mittelstück zeigt das für die Schilddrüse typische Bild eines Schmetterlings. Beim gesunden Menschen wiegt das Organ zwischen 20 und 30 Gramm. Diese Angaben sind jedoch anatomische Normwerte: Die Größe der Schilddrüse ist von Mensch zu Mensch verschieden, auch ohne dass ein krankhafter Befund vorliegen muss.

Bei einer krankhaften Vergrößerung der Schilddrüse, der sogenannten Struma(Kropf) vergrößert sich die Schilddrüse und dehnt sich aus. Erfolgt diese Ausdehnung nach außen, so wird eine Verdickung sichtbar. Vergrößert sich die Schilddrüse nach innen, so kann es im fortgeschrittenen Stadium zu Atem- oder Schluckbeschwerden kommen, da Luft- oder Speiseröhre eingeengt werden.

Im Forum Schilddrüse habe ich noch folgende Ergänzungen gefunden

Veränderungen und Funktionen der Schilddrüse

Um besser auf Veränderungen der Schilddrüse achten zu können, sind einige grundlegende Informationen hilfreich:
Die Schilddrüse ist ein relativ kleines Organ: Bei Erwachsenen ist sie normalerweise nicht größer als eine Walnuss. Solange sie gesund ist, entspricht sie in der Größe etwa den beiden Daumen-Endgliedern des betreffenden Menschen. Bei Frauen ist sie etwa 18 Gramm und bei Männern bis 25 Gramm schwer. Sie besteht aus zwei Lappen, die miteinander verbunden sind, ist dadurch geformt wie ein Schmetterling und liegt unterhalb des Kehlkopfes.
Die Schilddrüse regelt mit ihren Hormonen eine ganze Reihe von verschiedenen Vorgängen im Körper. Diese Botenstoffe bestimmen im Stoffwechsel, ob der Körper auf Hochtouren oder auf Sparflamme läuft. Fast alle wichtigen Funktionen und Organe sind auf eine gesunde Schilddrüse angewiesen:

  • Energieverbrauch
  • Körperwärme
  • Mineralstoff- und Wasserhaushalt
  • Körperliche und geistige Entwicklung
  • Herz und Kreislauf
  • Magen und Darm
  • Nerven und Muskeln
  • Seelisches Wohlbefinden
  • Sexuelle Lust
  • Fruchtbarkeit