Archiv der Kategorie: Reiseberichte

Tahitofalu

Es war das einzige Mal an dem die Amelia auch Nachts gefahren war. Kurz vor 7.00 Uhr morgens hatten wir, bei strahlenden Sonnenschein unser Ziel in Tahitofalu erreicht. Das Dorf lag auf der anderen Seite der Donau, unsere Anlegestelle war ein kleiner Pontoon, vor dem nur Wald und Wiesen waren. Wir hatten diesen Ausflug gebucht da uns bei diesen Halt Folklore versprochen wurde.

Es geht morgen weiter

Ungarn

19-9Alles erschien uns anfangs noch ungewohnt. Gestern noch mit dem Bus unterwegs – dann die kurze Fahrt und nicht eingeplante Fahrt nach Krems mit nächtlichen Stop um dann mit wiederum kurzer Fahrt nach Dürnstein zu kommen. Danach ging es tatsächlich so weiter wie alles geplant war.

Zwischen Dürnstein und Tahitofalu, war die längste Fahrt ohne Halt. Dabei hatten wir Glück. Am 1. Tag war das Wetter noch bedeckt. Doch kaum hatten wir in Dürnstein abgelegt, kam die Sonne raus und steigerte sich im Laufe des Tages so das wir das Gefühl hatten im Hochsommer unterwegs zu sein. Es war unser Schiffstag, den wir zum größten Teil auf dem Sonnendeck verbrachten. Nur für unsere tägliche Kaffee und Kuchen Zeit legten wir dort eine Pause ein.

Gegen 17 Uhr war es nahezu Pflicht alles von oben betrachten zu können. Wir hatten Wien erreicht und durchquerten es auf dem ursprünglichen Flussteil, denn die Donau streift Wien nur in den Außenbezirken. Erst im 19. Jahrhundert wurde ein Seitenarm angelegt der bis ins Zentrum von Wien führt. So saßen wir unter den Sonnenschirmen, hatten unser Getränk und lauschten den Informationen die uns über die Lautsprecher erreichten. Das war Genuss!

Dürnstein

duernsteinEs war unsere kürzeste Fahrt, von Krems nach Dürnstein waren  es 10 Kilometer oder eine Stunde langsame Fahrt. Wir hatten also Zeit genug um das Schiff kennen zu lernen. Für uns war es die einzige Station ohne organisierten Tagesausflug. Wir haben die Fahrt zum größten Teil auf dem Oberdeck genossen, dabei haben wir den Wachau Marathon zugesehen, der gerade an unserer Anlegestelle seinen Wendepunkt hatte.

Vorher hatten wir einen kleinen Spaziergang zur Burg Dürnstein gemacht, auf diie Erklimmung des Felsens jedoch verzichtet

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Krems

So einen Start hatten wir uns nicht einmal im Traum vorgestellt. Der 1. Tag wurde mehr als abenteuerlich.

So sah unsere geplante Route für die nächsten Tage aus.

Passau – Dürnstein – Estergom – Budapest – Donauknie – Bratislava –  Wien – Melk – Passaustepmap-1120040_DonaukonzertDoch so fing sie an! Es ging nicht wie geplant in Passau aufs Schiff sondern in einen Bus. Der fuhr uns fast 5 Stunden durch Östereich über Linz, Steyr und St. Pölten ging es 256 Kilometer bis nach Krems. Ein Anlegeplatz der nicht auf dem Programm stand, gegen 20 Uhr waren wir an Bord. Dort erzählte man uns das ein angetrunkener Kapitän eine Schleuse gerammt hätte.https://www.google.de/maps/vt/data=RfCSdfNZ0LFPrHSm0ublXdzhdrDFhtmHhN1u-gM,6Qq_vWCbx1cPx-ekZS8c3TtNDUuMiC-KgqWPu51gMcmqg8waRZflNjk_EoBKtx0YK0obK8WbLy6MdHtp3bSmlyzp0IAKo7vefZItrmjgVs544RQ_1uS0G0zJfw_aDkBQJCuyAa9DdUx7LLVQSs7IV_o,UByZvnyiK8pcjNNr947N2BkbFkMo5iIz5H3HIPeT13SAh4hjupmuwXW2JSJi_BrVi_VEsJVxaS-GuJXnK_rYqw9YVOxCe9vGOcEjefa3ZgW6ENTO1V2whuX6spidh2j85WkOGvraEg_IOCwX1_ofLpmhZt7uQ4xkoNZdeawCMtdcDP5WkNbABbnXC5YKZoUQyN7GVaRT9R-p7k8i1J2h9gmhB_F50UZsBPNA6mzyCVuG0-l-pEVdJvvkLUwpVhK4EgsKzKgvnA2u8kUuoRIRfWiZAxhlkqSgV-HyaktzfagC2k7MLEJFhFttqC-8-fONc-1FDulfqHiEo_tUJXoOlnvwkU4_KdEojuhz8jj81lAH1Ea96cTJathMU_uFf8hmnYvNutL8gCt7Z5UYpkMaUew-z9Vp0NDVcal-KhlmrQfRpjAfW0dNyMu_-y4?scale=1&h=200&w=643Deswegen sei die Strecke zwischen Bratislava und Passau gesperrt. Wir fanden das  Irgend etwas nicht stimmte nicht an der Geschichte es schien nur die  halbe Wahrheit zu sein. Es dauerte auch nicht lange bis sich jemand von der Crew versprach und uns sagte  das wir Glück gehabt haben. Die Reisegruppe vor uns, wurde vier Tage mit dem Bus durch die Gegend gefahren. Da war mir alles klar.  In dem Moment ergab alles einen Sinn. Seit Dienstag fand in Bratislava das Treffen aller 27 EU Ministerpräsidenten statt. Deswegen hat man den betrunkenen Kapitän erfunden und uns versucht für Dumm zu verkaufen. Aber was solls. Die Landschaft war schön anzusehen und wir waren jetzt an Bord der MS Amelia. Jetzt fehlten nur noch unsere Koffer und die Fahrt könnte für uns losgehen.

kremsWir fuhren tatsächlich 50 Meter um den Liegeplatz zu wechseln. Dann war Pause bis zum nächsten Morgen. Um zum vorgesehen Zeitplan zu kommen, lag das Schiff solange bis zum geplanten Zeitpunkt an dem es Krems auf der Fahrt Richtung Dürnstein passiert hätte.

Nächste Woche kommt der Bericht über unseren ersten Stopp.

Passau

In Hannover hatten wir Zeit, viel Zeit. Am Info Schalter gab man uns den Rat so weit wie möglich in Richtung Süden voran zu kommen. Damit dies ohne Schwierigkeiten für uns möglich war bekamen unsere Tickets einen Vermerk. Nur so war es möglich andere Züge benutzen zu können ohne einen Preisaufschlag hinnehmen zu müssen.

Mit einer Stunde Verspätung verließen wir Hannover in Richtung Würzburg. Der Zug war gut gefüllt, ohne Platzkarte war es schwer einen Sitzplatz zu bekommen. Es war das erste Mal überhaupt das ich einen Schwerbehindertenplatz in Anspruch genommen habe. Bis Würzburg ging es gut. Dort jedoch mussten wir zwei Stunden warten bevor es weiterging. Diesmal fanden wir aber einen Platz den uns der Schalterbeamte in Bremen reserviert hatte, wenn wir erst um 11 Uhr gefahren wären.

Gegen 17.30 Uhr erreichten wir Passau. Doch nachdem wir geglaubt hatten, das unsere Reise einen chaotischen Anfang gehabt hätte, kam jetzt die Steigerung. Der Taxifahrer fuhr uns mit dem Vermerk zum Hotel das wir unsere Reise morgen nicht in Passau antreten können. Ruhig bleiben war unsere Devise, es war unser Urlaub da wollten wir uns nicht verückt machen lassen. Doch leider wurde uns an der Rezeption unseres Hotels die Worte des Taxifahrers bestätigt. Nach einigen Hin und Her erfuhren wir folgende Geschichte.

Vor ein paar Tagen hat ein Kapitän eine Schleuse gerammt, seitdem sei die Donau zwischen Bratislava und Passau nicht befahrbar. Aber die Reisegesellschaft arbeite an einer Lösung.

Es wird alles gut war unsere Devise, deswegen gingen wir demonstrativ in die Innenstadt von Passau um in Ruhe Kaffee und Kuchen zu genießen. Dabei informierten wir uns erst einmal anhand diverser Broschüren.

donau-passau

In Passau wohnen 50.500 Einwohner, seit 1978 ist es auch mit ca. 12.000 Studenten eine Universitätsstadt. Bekannt ist Passau wegen seiner Nähe zu Österreich. (10 Kilometer) Vor allen ist es als Drei Flüsse Stadt (Donau, Inn und Ilz) bekannt und immer mehr als Anlaufpunkt für den Start von Flusskreutzfahrten in Richtung Wien – Budapest oder zum Schwarzen Meer. Die Fußgängerzone ist übersichtlich dafür aber mit reichlich Cafes ausgestattet.

So erlebten wir Passau im Sonnenschein. Doch gegen Abend war es damit leider vorbei. Regen kam auf. Sollte jetzt auch noch das Wetter gegen uns sein? Doch die große Frage war immer noch nicht geklärt. Kommen wir morgen an Bord und wenn ja wie und wo?

Nächste Woche wird es spannend. Unser 1. Tag und was war mit der Schleuse?

Hannover

Heute beginnt meine Reisebeschreibung unserer Donaufahrt. In den nächsten Wochen wird sie einmal pro Woche veröffentlicht

donauEndlich, nach vielen Wochen der Vorfreude war es soweit. Wir waren pünktlich am Bahnhof um unsere Fahrt an zu treten. Normalerweise hätte unsere Fahrt am Samstag stattfinden müssen. Aber unser Vertrauen in die Deutsche Bundesbahn hielt sich in Grenzen, weswegen wir schon einen Tag früher nach Passau fuhren. Wenn alles gut gehen sollte, dann wären wir schon gegen 14.00 Uhr in Passau.

Der Beginn sah auch gut aus, als wir vor unseren Kaffee aufs Tableau der abfahrenden Züge sahen. Was aber vielmehr daran lag das unser Zug noch nicht aufgeführt war. Das sah nach unseren Frühstück allerdings nicht mehr so gut aus. Inzwischen war unser Zug auf der Anzeigetafel mit dem Vermerk 10 – 15 Minuten später.

Zehn Minuten könnten wir schaffen in Hannover. Es wäre knapp und absolute Hetze aber machbar. Bei 15 Minuten blieb uns nur der nächste Zug, sagten wir uns. Doch schon beim Nachdenken erledigte sich unser Problem. Inzwischen wurden 20 Minuten Verspätung angezeigt. Da reichten unsere 14 Minuten Zeit die wir hatten zwischen den Zügen um  von Bahnsteig 10 zu Bahnsteig 3 zu kommen, nicht.

Doch wir wollten nicht schon am Anfang unserer Reise verzweifeln. So gingen wir zum Service Center von wo aus wir ins Reisecenter zum Schalter geschickt wurden. Dort suchte uns ein Beamter eine Fahrt heraus, die erst um 11.30 Uhr in Bremen anfing und nur 3x umsteigen beinhaltete, eine andere Alternative sah 4x umsteigen vor.

So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Passau war mit einenmal sehr weit weg und der aufkommende Regen passte wirkte auch nicht aufmunternd. Durch die Verspätung unseres  Zuges hatten wir noch Zeit, die wir nutzen um uns noch einmal bei dem Reiseschalter, allerdings bei jemand anderen, schlau zu machen. Nachdem die gute Frau endlich mit Kopfschütteln über die vorherigen Auskünfte fertig war, gab sie uns den Rat so schnell  wie möglich zu Gleis 1 zu laufen denn es könnte ja sein das der Zug wirklich 15 Minuten Verspätung hätte. Wir liefen los und bekamen ihn auch noch gerade. Schön wäre es natürlich gewesen wenn wir unsere reservierten Plätze bekommen hätten. Aber die Reihenfolge der Waggons hatte sich verändert und alle Reservierungen waren hinfällig geworden. Egal, wir waren auf den Weg Richtung Süden.

hannover nächste Station Hannover

Mini-Hollywood

Für alle die in der Region Almeria Urlaub machen, sollte ein Ausflug nach „ Mini Hollywood“ zu überlegen sein.  Bei uns war es auch nicht anders. Nach der Granada Tagesfahrt hatten wir diese Tour zur Filmstadt gewählt.  Es war zwar nur eine halbtägige Fahrt aber die war beeindruckend.Mini_Hollywood

Gleich nach der Ankunft fühlt man sich in die Zeit des Wilden Westen versetzt. Der Park bietet außer den „Saloon-Girls“, auch eine einzigartige Stuntshow mit Cowboys. Auf dem Gelände und Umgebung wurden zahlreiche Western gedreht, die jedem heute noch ein Begriff sein sollten:  „Spiel mir das Lied vom Tod“, „Für eine Handvoll Dollar“, fast alle Italo Western wurden hier gedreht sowie einige Karl May Verfilmungen, usw. Es war ein bewegendes Gefühl mitten in dieser sagen umwobenen Filmgeschichte zu stehen.

Mini-Hollywood-2

Wie im Hotel und auch in Granada, hier war es nicht anders. Außer mir gab es keinen der Behindert war. Inzwischen hatte ich mich daran gewöhnt, was aber nicht heißt das es mir gefiel.  Teilweise kam ich mir vor wie ein außerirdisches Wesen, so zumindest hat mich oft angesehen. „Wo blieben denn die 10 % aller Menschen, die mit einen Handicap versehen sind? Keine Rollstuhlfahrer, keine Gehbehinderten, keine Schwerbehinderten.

Es schien fast so als ob sie Angst hätten sich hinaus zu trauen, Angst vor der Öffentlichkeit hätten.  Irgendwann war es mir egal. Wenn ich der einzige mit Handicap im Hotel war und auch auf unseren Fahrten, dann war es eben so.

Ich bin nicht bereit, nur weil ich schwerbehindert bin, auf die Schönheiten des Lebens zu verzichten. Für mich zählt nur eines. Soviel und so gut es geht etwas vom Leben mit zu nehmen. Das was für „Gesunde“ gilt muß auch für mich möglich sein. Gerade deswegen war das herum laufen zwischen Saloon und Pferdekoppel und Sheriff Büro ein Genuß für mich.

Granada

Bei 14 Grad im Winter im Mittelmeer baden, das war ein tolles Gefühl. Der Wechsel in den Pool war aber weitaus angenehmer. Doch unser Urlaub hatte noch mehr zu bieten. So war eine Tagestour nach Sevilla sowie eine Fahrt nach Granada im Programm. Wir entschieden uns für letzteres.alhambra2

Die Alhambra in Granada, war unser Ziel. Bis dahin war mir nur Grenada in der Karibik bekannt. Doch dank einer guten Führung wird mir Grenada ständig im Gedächtnis bleiben.

Die Alhambra  ist eine bedeutende Stadtburg  auf dem Sabikah-Hügel von Granada in Spanien, die als eines der schönsten Beispiele des maurischen Stils der islamischen Kunst gilt. Die Alhambra ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen Europas und seit 1984 Weltkulturerbe. Die Burganlage ist etwa 740 m lang und bis zu 220 m breit.Der Alhambra genannte Baukomplex ist eine für das Mittelalter typische Kombination aus einer befestigten Oberstadt mit einer separat befestigten Zitadelle für den Machthaber. Die Oberstadt beherbergte neben dem Adel und dem Militär auch die höher stehende Bürgerschaft, Kaufleute sowie wichtige Handwerker. Auch die Waffenschmiede befand sich hier.       

Quelle Wikipedia

alhambraAm meisten hat uns das Innere der Anlage, die Paläste mit ihrer filigranen Bauweise fasziniert. Es war eine Führung die sich über den ganzen Tag erstreckte. Am Abend waren wir geschafft aber froh so etwas beeindruckendes gesehen zu haben.

Almeria

Das leichteste wäre jetzt ein Artikel über meinen Fußball von Donnerstag  zu schreiben, das kann jedoch warten. Meine Reiseberichte passen besser für einen Bericht zum Wochenende

Es war der 23. Dezember 1985, wir waren kurz vor der Landung, als ein Unwetter unseren Anflug auf den Flughafen Almeria verhinderte. Der Pilot mußte eine lange Extrarunde drehen. Eigentlich sollte es ein schöner Urlaub in einer der sonnigste Ecken Europas werden, und dann das. Unweter – Sturm und Regen. Dafür hätten wir auch Zuhause bleiben können.  Kaum waren wir angekommen in dieser kalten regnerischen Stadt, wurde uns mitgeteilt, das unser Hotel aufgrund einiger Bauarbeiten noch nicht bezugsfertig sei.

almeria

Einen „besseren“ Einstand in unseren ersten Weihnachtsurlaub konnte es nicht geben. Doch damit hatten wir für die nächsten 10 Tage unsere negativen Erlebnisse innerhalb kürzester Zeit hinter uns gelassen.

„Da wir ihnen ihr gebuchtes Hotel nicht zur Verfügung stellen können  – haben wir sie in ein 4 Sterne Hotel umgebucht“ sagte die Reiseleitung zu den betroffenen Gästen.

Kaum hatten wir es vernommen entfuhr es uns fast  gleichzeitig „Vier Sterne? Gehören wir da überhaupt hin? Können wir da überhaupt mithalten? Ist das nicht zu vornehm für uns?“

Berechtigte Fragen,  die sich noch verstärkten als wir in der Hotelhalle standen. Das war nicht unsere Welt, da gehörten wir nicht hin. Bisher war unser bestes Hotel auf Kreta ein 3 Sterne Hotel gewesen, das in Paris hatte sogar nur zwei  Sterne. Und dann jetzt das. Eine neue Welt. Nach heutigen Maßstäben wäre es sogar noch ein Stern besser. Es war auf jedenfall ein Traum.

„Wir nehmen diese Herausforderung an und versuchen die Tage zu genießen“ sagten wir uns.

Nächste Woche geht es weiter. Dann dürfte jeder verstehen, warum es für uns ein Traumurlaub wurde

Nordsee Inseln

Nordsee inseln

Angefangen hatte alles mit Helgoland. Vor gut 10 Jahren haben wir dann 2 Tage auf Neuwerk verbracht. Norderney und Wangerogge folgten. Dazu kamen Tagesfahrten nach Sylt sowie Spiekeroog  und nun saßen wir in den Dünen von Langeoog

 Langeoog setzt sich aus dem friesischen lange und oog  für Insel, zusammen und ist eine der 7 Ostfriesischen Inseln. Langeoog ist die drittgrößte Ostfriesische Insel, hat eine Fläche von rund 20 Quadratkilometer auf einer Länge von 11 Kilometer und einer Breite von 1,3 Km. Erwähnenswert  ist ein 14 Kilometer langer Sandstrand. Dem Strand schließt sich eine Dünenlandschaft mit bis zu 20 Meter hohen Dünen an. Die Insel ist Autofrei und somit ein Paradies für Kinder. Diese Informationen hatten wir während unserer Kutschfahrt erhalten.

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Eigentlich wollten wir unser Mittagessen mit Blick aufs Meer geniessen. Doch die Preisgestaltung in dem Restaurant war extravagant. So gingen wir zurück zur Inselmitte um dort in einen Strandkorb gemütlich essen zu können. Die Rückfahrt verlief ziemlich anstrengend, da wir bei der Inselbahn so gerade noch einen Sitzplatz bekamen und auf dem Schiff nur mit Glück einen Eckplatz ergattern konnten.

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Da nur alle 6 Stunden eine Fähre zum Festland fährt sind diese dann auch dementsprechend überfüllt. Am Ende eines ereignisreichen Tages waren meine Frau und ich froh wieder im Bus zu sitzen.

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Das Beste an dem Tag, aus meiner Sicht, war das ich es so gut mit der Krüke geschafft habe. Wieder einmal hatte sich ein Motto durchgesetzt:

Aufgeben gibt es nicht. Kämpfe und du belohnst Dich Selbst.