UEFA Delegierte

Am Wochenende stimmte einfach alles. Es fing Freitag mittag an und setzte sich bis Sonntag so weiter fort. Die Basis war aber der Freitag nachmittag.  Meine Frau und ich trafen uns mit unserer Sitznachbarin vom Weserstadion.  Wir wollten unsere Dauerkarten umschreiben lassen.Aus der Zeit, als wir noch im heutigen VIP Bereich saßen, sind uns viele Freunde erhalten geblieben. Doch mit dem Umbau verloren wir unsere Top Plätze und den direkten Kontakt zu einigen Werder Freunden.

DauerkarteDurch Zufall erfuhren wir das im dortigen Sitzplatzbereich immer ein paar Plätze frei sind. Das war Freitag unser stärkstes  Argument auf der Werder Geschäftsstelle, damit wir unsere Karten tauschen können. Jetzt sitzen wir zwei Reihen höher und noch mehr zur Mitte, direkt unter unseren Freunden. Unsere neuen Plätze waren für Delegierte der UEFA reserviert und werden sonst von den Angestellten der Geschäftsstelle benutzt.

uefaDoch wir gaben an dem Nachmittag alles, wir warfen all unsere Überzeugungskraft in die Waagschale. Wir ließen uns auch nicht durch eine ablehnende Haltung aus der Ruhe bringen. Erst als der Leiter der Geschäftsstelle mit einbezogen wurde und mit dem Hinweis, das die UEFA Delegierten auf unseren alten Plätzen sitzen könnten, haben wir uns durchgesetzt. So könnte der Tag auch unter dem Motto stehen.

Wer aufgibt, hat verloren – kämpfe mit allen Mitteln bis Du Dein Ziel erreicht hast, wenn es sein muß auch gegen        übermächtige Gegner.

In unseren Fall waren es die organisatorischen Vorgaben des DFB und der UEFA.

In Sichtweite?

In den letzten  Tagen ging es mir nicht wirklich gut. Das hatte mehrere Gründe, u.a. hatte es auch mit dem Garten zu tun, vor allen war es aber Werder Bremen das mir Sorge bereitet.  Heute ist eine Trendwende in Sicht. Zumindest bei mir, bei Werder ist nur Hoffen angesagt.

Warum es so ist, schwer zu sagen. Ich kann es nur vermuten, komme aber immer auf die üblichen Symptome zurück. Arbeit, Garten, Werder, allgemeine Belastung, Schlaf. Vielleicht war der Grund für mein Unwohlsein darunter zu finden, vielleicht ist es auch ganz was anderes.  Es ist mir aber egal, meinen Kopf geht es wieder gut, das unangenehme Drücken auf der Plastikplatte ist wieder weg, mein Gefühl der extremen Belastbarkeit kommt so langsam wieder.

land in sicht

So langsam kommt für mich Land in Sicht.  Da morgen Fußball für mich ausfällt besteht auch nicht die Gefahr das ich überdrehe. Es ist also so wie früher. Damals gab es öfter solche Phasen für mich, nur etwas schmerzhafter, allerdings war mir der Ernst der Lage nie bewußt und deswegen war es für mich Normalität. Heute weiß ich einiges mehr über meinen Kopf. Da können dann schon Ängste entstehen.

Das einzige was hilft ist Positiv Denken

Endlich Ruhe

Die letzten Tage waren ziemlich hektisch für mich. Es gab kaum Zeit für Ruhe und regenerieren. Irgend etwas lag immer an und über allen schwebte die Jahreshauptversammlung der Kleingärtner. Zu allen Überfluss hatte ich mir noch eine Erkältung eingefangen. Dadurch entwickelte die Sitzung sich leider so wie es nicht sein sollte. Mir fehlte, durch die Erkältung,  einfach die geistige Frische um sie in die richtigen Bahnen lenken zu können.GlücklichDoch nach der Untersuch bei meiner Neurologin berührt mich das alles nicht mehr. Verärgert oder genervt vielleicht sogar Wütend, das wäre normal gewesen nach Dienstagabend.  Doch Happy, Glücklich. zufrieden – so läßt sich mein  momentaner Zustand am besten beschreiben. Der Grund dafür ist das EEG am Donnerstag.

Die genaue Beschreibung eines EEG steht unterfolgenden Link.

http://mondre.de/2011/01/19/eeg/

Das Ergebnis sah für mich blendend aus. Und wieder habe ich etwas mehr über meinen Kopf erfahren, vor allen, das es ihm besser wie beim letzten Mal 2011, geht. Allein dieses bisher noch nie dagewesene Wissen trug zu meiner Stimmung bei

Bevor es jetzt zu medizinisch wird, der Teil wird auf Montag verschoben.

überstanden

Die Osterwoche, der damit verbundene Kurzurlaub in Süddeutschland und Ostern – das ist überstanden. Es geht von nun an alles wieder wie gewohnt weiter. Wenn das Wetter auch noch mitgespielt hätte, dann wäre es optimal gewesen. So bleibt es bei der Weisheit die für mich immer als Trost gilt.

Man kann nicht alles haben – Hauptsache Gesund.

 

Strategie

Gestern war so ein Tag an dem anfangs alles schief zu laufen schien. „Stop! so geht das nicht weiter“ habe ich mir gesagt.schach-1

Anstatt zerknirscht oder schlecht gelaunt zu regieren gab es für mich nur den einen Weg, den Weg in die Offensive.  Lächeln, Gute Laune haben und nur Frohsinn versprühen. Das war meine Strategie. Wenn dieses Konzept von mir konsequent eingehalten wird, dann kann der Abend auch nicht so schlimm werden. Genauso ist es dann auch gekommen. Wir hatten eine gute Sitzung

Meine Bilanz des gestrigen Tages ist recht einfach. Selbst wenn der Tag schlecht beginnt, laß dich nicht aus der Ruhe bringen und denke positiv. Irgendwann zahlt sich dein Denken aus, so gesehen ist meine Strategie, fast wie beim Schach, aufgegangen

Renten – Puzzle

Schon seit geraumer Zeit beschäftigt mich das Thema Rente. Ganz einfach aus dem Grund, um zu wissen, was mich erwartet.  Es ist aber egal mit wem ich spreche, nirgends gibt es eine vollständige Information für mich. Da spielt es auch keine Rolle ob es die Deutsche Rentenanstalt per mail oder persönlich ist.  Gestern war so etwas wie ein Durchbruch. Unsere Personalchefin hat mir Wege und Verbindungen aufgezeigt. Jetzt besteht Hoffnung für mich dieses Durcheinander zu klären.

Dabei hätte alles so leicht sein können. 1982 hat man mich für Berufsunfähig erklärt. Theoretisch wäre ein Leben in der Rente für mich seitdem möglich gewesen. Zum Glück waren meine Kräfte noch so vorhanden das Halbtags arbeiten noch möglich war. Inzwischen ist meine Rente nur noch ein Bruchteil von damals.

Scheinbar wissen die in Berlin selber nicht wie es bei mir in naher Zukunft berechnet werden soll. Deswegen ist es für mich wichtig so früh wie möglich alles über meine Rente zusammen zu tragen.  Alle Zusammenhänge sind mir zwar immer noch nicht geläufig, aber dafür sind letzten Endes die Fachleute zuständig.  Für mich zählt nur eines. Das meine Rente nicht zu niedrig ausfällt. Wann sie dann von mir vollends beansprucht wird – das ist mir selber noch ein Rätsel.

Es zeigt mir aber auch das sich damals niemand Gedanken darüber gemacht hat oder damit gerechnet hat, das ich jemals in den Genuß der Altersrente kommen könnte.  Doch genau das ist es, was mich so freut. Nur durch meinen Ehrgeiz, meinen Willen ist mir möglich heute einige Leute in diversen Büros ins Schwitzen zu bringen.

Vorstandssitzung

Vorstandssitzung-gartenFür mich drehte sich Gestern alles um meine monatliche Vorstandssitzung. Es ist jedesmal das gleiche. Mir ist klar, das sie nicht so schlimm sind wie es damals in der Politik war, aber immer wieder baut sich bei mir ein Gefühl des Unwohlseins auf. Und dann ist es oft so wie Gestern. Freundlich und intensiv. Der Umgangston ist weder rauh noch böse – alle sind auf die Thematik Gartenverein konzentriert und nach gut 2 Stunden ist Feierabend.

Meine Maßnahme die Sitzungen auf maximal 2 Stunden zu begrenzen wurde inzwischen von allen freudig angenommen.  Meine Sorgen waren wieder einmal völlig überflüssig. Es hat mir aber auch gezeigt das es besser ist, konzentriert in eine Sitzung zu gehen, als mit einer zu lockeren unvorbereiteten Einstellung.

Es gab keine gesundheitlichen Probleme, wie Anfall oder starke Kopfschmerzen, es war einfach nur intensive Arbeit gewesen.

Manchmal

Manchmal fällt es mir schwer etwas für den Blog zu schreiben. Daann stellt sich mir die Frage des „Warum?“ Warum gibt es den  Blog, wofür steht er, wen soll er ereichen, wer profitiert davon? Welchen Vorteil hat er für mich? Lauter Fragen die nicht so leicht zu beantworten sind. Diesmal sollen die Fragen nicht in meinen Innern sondern öffentlich beantwortet werden

Warum es den Blog gibt, ist schon mehrfach von mir aufgeführt worden, er soll helfen Menschen zu motivieren und ihnen zeigen das sie mit ihren Handicap nicht alleine sind. Ursprünglich war er nur für Menschen mit Kopfverletzungen gedacht, dann erschien es mir ratsam alle Behinderten Menschen mit einzubeziehen um den Blog dann auch für gesunde zu schreiben um ihnen ein Gefühl zu vermitteln, wie Behinderte denken und fühlen, was sie bewegt.

Damit habe ich dann fast alle Fragen beantwortet, nur wer profitiert davon, die Frage stellt sich immer wieder für mich.  Auf den ersten Blick ist der Blog kein Gewinn für mich, dann kommt meine Feststellung über eine gewisse Portion Naivität von mir um in einen Träumer über zu gehen. Doch genau dort ändert sich mit einenmal alles.

Unsere heutige Gesellschaft ist von Egoismus geprägt, und wundert sich über die vielen Schwachen, die Hilfe benötigen. Hier beginnt mein Denken in die richtige Bahn zu geraten. Warum nicht an das Gute glauben?

„Denke daran – du hattest einmaliges Glück, du kannst froh sein das es dich noch gibt.  Du bist eigentlich in der Pflicht anderen Menschen zu zeigen das man auch als Behinderter ein erteignisreiches Leben führen kann.“

Dann kommen Zweifel in mir auf ob der Blog so richtig geschrieben ist.

„Denk daran, du willst den Menschen zeigen wie ihr Leben aussehen kann, du willst sie nicht belügen, du willst sie nicht auf eine falsche Fährte führen, du willst ihnen helfen, die Freude am Leben zu vermitteln. Dazu gehört dann alles.“

Eigentlich ist mir dann klar das es nur ein weitermachen geben kann. Deswegen kommt noch ein Nachsatz der für eine Weile hält.

„Stell dich nicht so an, dir geht es gut, man hat dir geholfen, sei bereit es auch für andere zu tun“, dann kommt noch ein entscheidender Satz zum Schluss in meinen Gedanken.

„Auch wenn du von vielen belächelt wirst und etliche dich dann auch nicht mehr für ernst nehmen, diejenigen die dich und den Blog verstehen, die in der Lage sind richtig  zu denken. Das sind die Leute die für dich interessant sind. Alle anderen sind es nicht wert das du über sie nachdenkst. Sie sind einfach arm dran, sie werden immer nur Teile des Lebens sehen, sie werden nie das Ganze sehen“

Mein Feiertag

Schon wieder ein Feiertag? und das in Norddeutschland? Ganz so ist es leider nicht. Es ist mein Feiertag. Als ich 1968, nach fast 5 Monaten aus dem Krankenhaus entlassen wurde, stand für mich schon damals fest. Diesen Tag wirst Du immer feiern.  Mein Rad ist bis morgen früh noch angeschlossen.

So holte mich meine Frau von der Arbeit ab und wir haben einen gemütlichen Nachmittag verbracht.  Traurig sein  ist nicht angebracht, sondern das beste aus dieser Situation machen. Vor allen, an so einen Tag wie Heute. Froh und Glücklich sein über all das was sich in den letzten 48 Jahren ereignet hat.  Es ist nicht der Tag um zu spekulieren was aus mir wird. Es reicht mir schon wenn ich an die Reaktion meiner neuen Ärztin denke.

Es ist ein Tag der Freude, ein Tag an dem mir die Dinge durch den Kopf gehen, die ich erreicht habe. Stellvertretend für so vieles stehen heute meine Restaurant- und Cafe-besuche. Es ist einfach ein schönes Gefühl ohne Probleme, beides wahrnehmen zu können. Denn dafür waren etliche Jahre Übung und Training notwendig. Heute gibt es weder im Restaurant noch im Cafe Schwierigkeiten beim Essen oder den damit verbundenen Verhalten

Geflügelte Worte

Nach anstrengenden Sportabenden lautet einer meiner Standartsätze „Ich spiele nie wieder Fußball“ Dieser Satz hat für ein bis zwei Tage Gültigkeit, dann ist er hinfällig.

Im Augenblick entsteht bei mir wieder so ein Geflügeltes Wort, bzw. Sinnspruch.

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„Morgen ist mein Fahrrad wieder an der Reihe“

Das wird dann noch lang und ausschweifend von mir begründet, allein um meine Abneigung gegenüber der Bahn deutlich zu machen. Am nächsten Morgen fallen mir aber die eisigen Flecken auf den Radwegen ein und ich entscheide mich wieder für die Bahn. So sieht es im Augenblick aus. Es fällt mir schwer vernünftig zu sein, aber die sicherste Art und Weise der Fortbewegung ist, solange es nicht getaut hat, die Strassenbahn. Wahrscheinlich hält dieser Zustand noch bis Sonntag an. Dann ist es mir mithilfe eines Tricks, gelungen diese Phase zu überstehen.

Früher hat die Bereitschaft zum Risiko in mir gesiegt. Heute steht die Sicherheit im Vordergrund. Was nicht heißt das mein Handeln immer vernünftig ist, aber was ist schon Vernunft?