Archiv der Kategorie: Bilderbogen Istanbul

Bilderbogen Istanbul

Angefangen hat alles in Antalya mit dem Airbus A380.

 

Unsere erste Station war die blaue Moschee, dabei möchte ich mal den Unterschied zwischen einen Profibild

blaue-moschee.jpg von Wikipedia und einen das wir gemacht haben, aufzeigen. Ich finde das es meine Frau ganz gut getroffen hat.istanbul2.jpg

Die Sultan Ahmed Moschee wurde 1609 in Auftrag gegeben und bis 1616 erbaut. Nach der kaum 500 Meter entfernten Hagia Sophia Moschee ist sie heute Istanbuls Hauptmoschee. In Europa kennt man sie als Blaue Moschee wegen ihres Reichtums an blau-weißen Fliesen, die die Kuppel und den oberen Teil der Mauern zieren. Der Gebetsraum ist mit 53 m Länge und 51 m Breite fast quadratisch. Die Hauptkuppel hat einen Durchmesser von 23,5 m und ist 43 m hoch. Sie wird von vier Spitzbögen und vier flachen Zwickeln getragen, die wieder auf vier riesigen, 5 m dicken Säulen ruhen. 260 Fenster erhellen den Innenraum. Die bunten Glasscheiben sind moderne Nachbildungen der ursprünglichen aus dem 17. Jahrhundert.

Danach ging es zum

Topkapi Palast, den ich bis dahin nur aus dem gleichnamigen Spielfilm mit Melina Mercouri und Peter Ustinov kannte. Jetzt stand ich mittendrin.

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„Da sag noch einer das sich Menschen nicht Wünsche und Träume erfüllen können“ dachte ich mir. „Da darf Behinderung kein Grund sein um Träume nicht zu verwirklichen, das kann jeder wenn er will“ stellte ich zufrieden für mich fest. „Da darf Behinderung kein Grund sein um  sich Träume zu verwirklichen, das kann jeder wenn er will“ dachte ich mir. Der Palast ist so groß das ich ihn  nicht mit ein paar Sätzen beschreiben kann. Darum der Hinweis auf eine Seite des Badischen Landesmuseums

 http://www.tuerkenbeute.de/kun/kun_leb/Topkapi_de.php

Nächste Woche geht es weiter


Taurus Gebirge

Fast hätte ich den 26.12.2011 vergessen. „Wahrscheinlich wird das eine Spazierfahrt ohne große Höhepunkte“ dachte ich mir, doch damit lag ich vollkommen falsch,

denn es kam alles ganz anders. Unser Weg führte uns direkt ins Taurus Gebirge.Bis dahin wusste ich noch nicht viel darüber zu sagen, was sich inzwischen geändert hat. Zum besseren Verständnis ist es auf der Karte abgebildet.

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 Die Taurus Gebirgskette ist ca. 2.000 Kilometer lang und der höchste Berg ist 3.792 Meter hoch. 

Es ging schon nach 10 Minuten mit einen Tee los der in einer natürlichen Umgebung serviert wurde.

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was mich in meiner Annahme bestätigte das dies ein verlorener Tag werden würde. Kurze Zeit später änderte sich das jedoch, als wir Pfannkuchen essen konnten, woraufhin ich erst einmal die Sonne genossen habe.

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Dann waren wir fast auf Augenhöhe mit den höchsten Gipfeln. Laut Reiseführer sollen wir um die 2.000 Meter hoch gewesen sein.

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Wahrscheinlich waren es über 1.000 Meter, aber das reichte auch. Auf dem endlos langen Rückweg der teilweise sehr steil hinunter führte ging mir einiges durch den Kopf. Vor allen dachte ich daran wie schön es ist all das zu erleben und das es jeder erleben könnte, das es zwar für mich ein besonderes Erlebnis sei aber nichts ungewöhnliches denn es gab auch zwei Frauen mit Rollator die diese Tour mitgemacht hatten.  

Belek

Am 2. Weihnachtstag, aus unserer Sicht,  hatten alle Geschäfte geöffnet denn was wir als Feiertag genießen können ist in der Türkei ein normaler Werktag. Da für uns der nächste Tag zwar der aufregenste vor allen aber der anstrengenste werden sollte entschlossen wir uns einen entspannten Fotobummel durch Belek zu machen.

Belek liegt knapp 30 km vom Flughafen Antalya entfernt und gilt als relativ neuer Ferienort. Die Region war früher Sumpfgebiet. Man begann dann Olivenbäume zu pflanzen. Die Bäume benötigen Unmengen von Wasser und saugen die Region über viele, viele Jahre förmlich trocken. So konnte das Land bebaut werden.

Die Türken sehen Belek übrigens nicht als Ort oder Stadt sondern als eine Ansammlung von Hotels Die Region ist bekannt für seine Golfplätze, die bis über 1 Mio. Quadratkilometer groß sind. Ebenso ist Belek ein Ziel für Fußballer, Amateure sowie Profis. Denn gerade hier eignet sich vor allem im Winter die Umgebung und das herrliche, milde Klima hervorragend für sportliches Training.

Der zentrale Punkt ist das Shopping Center das auch unser Ziel war.

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Dort haben wir nicht nur Getränke genossen

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sondern sind auch noch durch die typischen

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Einkaufsstrassen gebummelt 

Erholung

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Am 1. Feiertag haben wir uns Zeit für einen Gang durch die Außenanlagen des Hotels genommen. Auf die Idee sind wir beim Blick aus unseren Zimmer gekommen, als wir so gut auf das Taurus Gebirge sehen konnten.

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Angefangen haben wir mit dem Eingang 

 

2512-3.jpg Hier ein Bild auf das ganze Hotel von der Meerseite

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Ein Blick vom Balkon auf dem wir gerade stehen. Ein kleiner Beweis das wir auch gutes Wetter hatten

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Der Abend

Das ich diesen Tag so aufgeteilt habe liegt daran, das er so unterschiedlich war, ich das besondere dieses Abends aber hervorheben möchte. Auf unsere Erlebnisse in Belek gehe ich später noch einmal gesondert ein, doch nun geht es um den Heiligabend!

Nachdem wir uns ein wenig ausgeruht hatten gingen wir gegen 16.00 Uhr ins Foyer. Wie gewohnt war alles aufgebaut nur etwas festlicher.

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Das Buffet für Kaffee und Kuchen war nicht, wie gewohnt unten bei den Speiseräumen, sondern in der Lounge aufgebaut direkt neben dem Tannenbaum.

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Ungefähr 2 Stunden später waren wir festlich angezogen und freuten uns auf das Menue zum Heiligabend.

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Es war alles traumhaft gedeckt und passend dazu gab es Musik, anfangs dezent und festlich später schwungvoller.

Passend dazu schaute Katja auch noch vorbei.

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So war es ein Heiligabend an dem man nur froh und zufrieden sein konnte. Das Hotel wirkte jetzt erst recht wie ein Märchen auf uns.

Tagsüber

Es war unser 1.Tag in der Türkei an dem wir länger schlafen konnten, wobei länger natürlich relativ ist, denn wir waren schon um 8.30 Uhr im Frühstücksraum. An diesen, freien Tag, hatten wir uns vorgenommen Belek zu erkunden.Denn beim Blick vom Balkon unseres Zimmers wäre es eine Sünde gewesen den Tag im Hotel zu verbringen

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Obwohl es unklare Angaben über die Entfernung gab, die zwischen 2 und 5 Kilometern lagen, machten wir uns auf den Weg. Nach dem Hinweg tippte ich auf zwei Kilometer, der Rückweg erschien mir aber mindestens fünf Kilometer lang weil ich noch so geschafft war das ich kaum gehen konnte. Die Strapazen des Vortages machten mir mehr zu schaffen als mir lieb war, und so haben wir uns auch nur kurz in Belek aufgehalten Nachmittags haben wir uns erst einmal ausgeruht, zumindest so lange bis es Kaffee und Kuchen gab. Mit Rücksicht auf das Dinner haben wir uns zurückgehalten.

Überhaupt hatten wir eine Einteilung die nicht dem üblichen „all in“ Urlauber entsprach. Morgens haben wir gut aber nicht zuviel gefrühstückt, das Mittagessen fiel für uns immer aus, dafür gab es Nachmittags Kaffee und ein kleines Stück Kuchen. Unser Hauptgang war immer das Abendessen, was wir im wahrsten Sinne des Wortes auch genossen haben.

Katja

Heiligabend fing für uns schon um Mitternacht an. So abwechslungsreich und auch anstrengend der Tag schon gewesen war, der Abend brachte noch eine Steigerung und so kam es das wir in den 24.12. bei angenehmen Gesprächen hineinkamen.

Wir hatten die Kindergärtnerin aus dem Animateur Team kennen gelernt. Die eine, Katja, sprach ein paar Brocken Deutsch aber hervorragend Englisch, dagegen war Josephine das reinste,“Schnellsprechwunder“ nur mit äußerster Anstrengung zu verstehen. Katja aus Kiew lag dagegen auf meiner Wellenlänge, bei ihr konnte ich auch mal nachfragen. Im Laufe der nächsten Abende erfuhr ich sehr viel Interna über das Hotel und wie sie sich bisher als Ukrainische Erzieherin durch halb Europa gekämpft hatte und hier in der Türkei seßhaft geworden ist, und ganz nebenbei Englisch und Türkisch gelernt hat um jetzt Deutsch in Angriff zu nehmen.

In den letzten Jahren hatte ich kaum Englisch gesprochen und meine Schulzeit liegt auch schon fast 40 Jahre zurück. In den ersten Momenten meiner sprachlichen Verzweiflung mußte ich an einen Leitsatz aus dem Blog denken.

Nichts ist unmöglich -alles ist machbar – man kann alles schaffen wenn man will.

Obwohl ich den Blog, in dem Moment verflucht habe, so nach und nach kam ich immer besser zurecht, zumindest so das wir uns verstehen konnten. Es dauerte auch nicht lange und mir rauchte mein Kopf. Am Ende war ich froh mit meiner Frau mal ein paar Worte Deutsch sprechen zu können.

Da saß ich nun, zur rechten meine Frau zur linken Katja und gegenüber Josephine. Da beide auch ein Blickfang waren, bekam ich mehr Blicke als mir lieb waren und so war ich jedesmal froh wenn sie kurz zu anderen Gästen an den Tisch gingen, dabei ging mir einiges durch den Kopf.

 Aber davon erzähle ich Samstag   

Kinderdisco

Obwohl wir an den ersten Abenden ziemlich geschafft waren wollten wir uns das Abendprogramm nicht entgehen lassen. Dabei hatte ich keine Erwartungen, bei dem was ich in den diversen Reisebeschreibungen gelesen hatte, mußte ich vom schlechtesten Unterhaltungsprogramm ausgehen das mich je erwartet hat. Tatsächlich war es so und doch war es unvergesslich gut. Diesen Gegensatz muß ich etwas genauer ausführen. Das gewohnte Unterhaltungsprogramm war so ziemlich das dürftigste was wir jemals erlebt haben, es bestand aus Bingo, Karaoke und Bauchtanz. Dagegen war Heiligabend absolut gelungen und Sylvester der absolute Höhepunkt, es war Gigantisch.

Am 2. Abend konnte wir das besondere dieses Hotels kennen lernen. Die Kinderdisco! Jeden Abend versammelten sich um 20.30 Uhr eine Gruppe von Kindern um vor Publikum zu tanzen, dabei wurden sie von 2 Animateurin angeführt. Sie wirkten so erfrischend das man sich dieser 20-minütigen Veranstaltung nicht entziehen konnte, stattdessen spendete man den kleinen Beifall. Danach war dann immer eine Pause angesagt die sich auch schon mal sehr lang hinausziehen ließ. Es war also genau wie in den Beschreibungen die ich gelesen hatte.

Doch dann begann für mich ein Abenteuer. Die beiden Kindergärtnerin mischten sich unter die Hotelgäste um sich mit ihnen zu unterhalten und sie mit ins Geschehen einzubeziehen. Da sie aber nur Englisch und Russisch konnten waren der Kommunikation Grenzen gesetzt. Irgendwann landeten sie bei uns am Tisch und so lernte ich Katja aus Kiew und Josephine aus Kenia kennen.

Bingo

Am ersten Abend, im Hotel, gab es eine Karaoke Veranstaltung wovon wir allerdings nur die Vorbereitungen mitbekamen, denn wir waren einfach zu müde von dem langen Tag der hinter uns lag. Am darauffolgenden Abend erging es uns zwar nicht viel besser, aber für das Abendprogramm mußten die Kräfte reichen, denn wir waren ja nicht in den Urlaub gefahren um früh schlafen zu gehen.

So saßen wir auf einen der vielen Plüschsofas

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und genossen unseren Cappuccino, dabei bekamen wir Bingo mit. Es war fast wie auf der AIDA. Eine volle Lobby, alles fiebert mit und hofft auf den Gewinn, nur wir sitzen dazwischen und beobachten das rege Treiben ohne davon etwas zu verstehen.

Ein paar Abende später, es war wieder Bingo angesagt wollten wir unsere Unkenntnis beenden und spielten einfach mit in der Hoffnung das System zu durchschauen. Ehe sie sich versah hatte meine Frau BINGO und gewann eine Massage samt einer Flasche Sekt.

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Das war unsere Erfahrung mit mit BINGO. Die übrigen Abende haben wir nur noch beobachtet, wir wollten unser Glück nicht überstrapazieren sondern genießen.

Alanya

Alanya hat zwischen 135.000 Einwohnern im Stadtbereich und 385.000 im Umland. Es liegt ca. 140 Kilometer östlich von Antalya an der Türkischen Riviera. Kaum eine andere Stadt lebt so vom Tourismus wie Alanya, wobei hauptsächlich auf das jüngere Publikum gesetzt wird, so erzählte es zumindest unser Reiseführer.

Bevor wir zur Tropfsteinhöhle fuhren hatten wir noch einen Stop auf der Burg, dem touristischen Highlight Alanyas, gemacht. Dabei gelang meiner Frau ein einzigartiges Foto. Einen Tag vor Heiligabend war alles diesig und grau, bis auf ein paar Sekunden. Da strahlte die Sonne auf einer kleinen fläche im Meer. 

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Es war ein Naturschauspiel. 

Unter http://www.alanya-tuerkei.de/alanya_burg.htm 

ist alles wissenswerte über die Burg zu finden.

Beim Kaffee auf unserer Mittagspause, konnten wir beobachten, das selbst bei größten Regen Knölchen verteilt werden.

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Das ist mir von der City Alanyas im Gedächtnis geblieben, denn ansonsten ist es eine Ansammlung von Geschäften die nur auf den Tourismus ausgerichtet waren.