Dim Tropfsteinhöhle

Gleich am 1. Tag hatten wir Glück und haben den Reiseleiter getroffen.Das war nicht ganz unwichtig für unseren Urlaub, denn wir haben eine Vielzahl an Ausflügen gebucht. Zeit zum eingewöhnen hatten wir kaum, denn es ging gleich am ersten Tag los zu einer Fahrt Richtung Alanya und weiter zur Dim Tropfsteinhöhle.

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Die ca. 1 Millionen Jahre alte Höhle ist ungefähr 12 Kilometer von Alanya entfernt und liegt 232 meter über dem Meeresspiegel mit einer durchschnittlichen Höhe und Breite von 15 – 20 Meter. Es ist die zweitgrößte in der Türkei. Das Innere weist Stalagmiten, Stalaktiten, Säulen und Wände auf. Am Ende der Höhle befindet sich ein See.

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So schön die Höhle auch war, es war eine Herausforderung für mich, ja es war sogar eine Qual. Stahltreppen die glatt und steil waren und das Geländer war auch keine Hilfe, denn es war glitschig und kalt. Es ging ca. 50 – 70 Meter in die Tiefe. Den kleineren Gang habe ich dann auch nicht mehr besichtigt. Ich war für immer mit Tropfsteinhöhlen fertig. Der Rest des Tages verlief erholsamer, was wir gleich an unseren nächsten Halt in Alanya merkten.

Davon werde ich ziemlich entspannt nächste Woche berichten

23.Dezember 2011

Nachdem wir in Antalya gelandet waren, konnten wir zwar feststellen das es wärmer als in Deutschland war, geregnet hat es dafür aber umso stärker. Wir werteten das einfach als guten Start in einen tollen Urlaub, und so war es ein schöner Regen. Mit einen Shuttle wurden wir zu unseren Hotel ins 40 Kilometer entfernte Belek gebracht.

Da war es, unser Hotel. bild1.jpg

Das Spice&Spa Hotel. Unter dem Eingangsdachturkei-1.jpg konnten wir beruhigt unsere Koffer herausholen, es blieb alles trocken.

Der Traum der uns dann erwartete, den werde ich die nächsten Male beschreiben

Ankunft

Am 22.12.11 ging es für uns morgens um 6 Uhr los. Wir wurden in Bremen wieder mit dem „Nightliner“ abgeholt und bis zum Flughafen Hamburg gefahren. Dort wurden wir nicht ganz legal vor der Tür abgesetzt. Die Anfahrt direkt vor das Flughafengebäude ist nur Hamburger Taxifahrern erlaubt. Alle anderen müssen ins Parkhaus oder auf der ca. 50 Meter entfernten Zufahrtsstrasse halten, was wiederum auch nur geduldet wird. In Hamburg hat man den Taxifahrern eine Monopolstellung ermöglicht. Dank unseres Fahrers fanden wir sehr schnell unseren „Check in Schalter“

Da stand es unser Flugzeug, von German Sky Airlines.

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Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich noch nie etwas von dieser Luftfahrtgesellschaft gehört, dementsprechend unangenehm war mein Gefühl. Allerdings das Flugzeug machte einen guten Eindruck, es war eine Boing 737-800. Früher wurde dieser Flieger noch als Jumbo beteichnet denn er bietet Platz für 183 Personen plus Besatzung. Bevor wir das Flugzeug betreten konnten, wurde erst ein Rollstuhlfahrer zu seinen Platz geschoben.

„Schön“ dachte ich, “ es gibt doch Behinderte die das Leben genießen und keine Berührungsängste haben“.

Besser konnte der Urlaub nicht anfangen

Urlaubspläne

Es war ungefähr im Mai als wir auf die Idee kamen über Weihnachten und Silvester in den Urlaub zu fahren. Nach einigen Diskussionen lag unser Schwerpunkt auf der Türkei, denn der Preis war für uns der entscheidende Faktor. Die Kanaren oder das Gebirge, das wäre schön gewesen. Nur jeder kennt die Preisgestaltung während der Festtage. Da wir keine Ahnung von der Türkei hatten holten wir uns Hilfe im Reisebüro. Wir merkten sehr schnell das es nie schaden kann Hilfe anzunehmen. Relativ schnell kristalisierte sich Belek für uns heraus. Ende Juni haben wir auch schon gebucht. Eine Reise ins Spice Hotel nach Belek.

 

Einziger Nachteil: Wir mußten nach Hamburg. Düsseldorf und Hannover war uns ja angenehm bekannt, aber Hamburg? Gutes hatte ich noch nicht gehört und nun flogen wir von dort aus los.

Während ich hier sehr viel schreiben und mitteilen kann, mußte ich mich diesmal zurückhalten, denn ich wollte keine Einladung zum Wohnungseinbruch geben, wozu gerade Facebook ein begehrtes Medium geworden ist. (Deswegen habe ich ab dem 21.12. auch eine Pause eingelegt ohne es zu begründen.)

Während der folgenden Monate machte ich mich immer wieder schlau ob unsere Entscheidung auch die richtige gewesen ist. Je nachdem wo ich nachgesehen habe gab es reihenweise die Höchstnote aber auch Minuspunkte. Anfang Dezember beschlossen wir alles auf uns zukommen zu lassen. Inzwischen hatten wir auch unser Flugticket bekommen, und wußten das wir morgens um 9.40 Uhr in Hamburg losfliegen würden.

In der nächsten Woche geht es mit dem Abflug weiter